DE192044C - - Google Patents

Info

Publication number
DE192044C
DE192044C DENDAT192044D DE192044DA DE192044C DE 192044 C DE192044 C DE 192044C DE NDAT192044 D DENDAT192044 D DE NDAT192044D DE 192044D A DE192044D A DE 192044DA DE 192044 C DE192044 C DE 192044C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
converter
interruption
power source
influenced
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT192044D
Other languages
English (en)
Publication of DE192044C publication Critical patent/DE192044C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P11/00Arrangements for controlling dynamo-electric converters
    • H02P11/04Arrangements for controlling dynamo-electric converters for controlling dynamo-electric converters having a DC output
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/68Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192044-KLASSE 21 c. GRUPPE
WALTER SCHÄFFER in BERLIN.
ausgeführten Uniformermaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1906 ab.
Bei rotierenden Umformeranlagen an Gleichstromnetzen, die nach dem Prinzip der Spannungsteilung ausgeführt sind, wäre es oft vorteilhaft, daß der ganze Umformer ausgeschaltet wird, sobald der sekundäre Stromkreis unbelastet ist, und umgekehrt, daß der Umformer selbsttätig eingeschaltet wird, sobald der sekundäre Stromkreis belastet wird. Auf eine derartige selbsttätige Schalteinrichtung bezieht sich die vorliegende Neuerung.
In beiliegender Zeichnung bedeute s die Stromquelle, α sei der Motoranker; b der Dynamomaschinenanker, c die Motormagnet- und d die Dynamomaschinenmagnetwicklung des Umformeraggregates. Es seien e einige Kompoundwindungen zum Zwecke der Spannungshaltung an den Klemmen f und g des Sekundärstromkreises, in dem der Nutzwiderstand h, etwa Niederspannungslampen, liegt.
Eine Hauptstromspule / von wenigen Windungen starken Drahtes beeinflußt den an einem zweiarmigen Hebel befestigten Anker Z. An der anderen Seite des um k drehbaren zweiarmigen Hebels sitzt das Kontaktstück m, das in den darunter befindlichen Quecksilbernapf η eintauchen kann. Schließlich sei 0 noch eine Feder, die den Anker / herabzuziehen sucht, so daß m, η außer Kontakt miteinander kommen.
Ist nun der Sekundärstromkreis nicht belastet, so wird durch i Strom nicht fließen und die Feder ο wird den Anker herabziehen.
Das Kontaktstück m taucht nun nicht mehr in das Quecksilber ein und die Stromzuführung zur Umformeranlage ist unterbrochen.
Im Zeitpunkte des Einschaltens erhalten die Nutzwiderstände Strom von der Stromquelle s mit höherer Spannung. Diese wirkt so lange auf die Nutzwiderstände, bis der Schalter i den Kontakt m, η geschlossen hat. Die bis zur vollendeten Einschaltung bei m, η verflossene Zeit ist und muß kürzer sein als diejenige, welche erforderlich ist, um in den Glühlampen (Nutzwiderstand) eine so hohe Temperatur aufkommen zu lassen, daß die Glühfäden (Nutzwiderstände) Schaden leiden.
Der Stromlauf ist folgender:
45
■50
Nach Einschaltung von Nutzwiderstand
zwischen f und g fließt Strom von s durch a und c über e, f, h, g durch i und k zu s zurück. In i wird Magnetismus erzeugt, der die Kraft der Feder ο überwindet, und der Anker / wird hochgezogen. Als Folge hiervon taucht das Kontaktstück m in den Quecksilbernapf η ein, wodurch der Umformer eingeschaltet wird. ,
Diese Art des Anlassens wird infolge des mangelnden Vorschaltwiderstandes nur bei kleinen Umformermaschinen zulässig sein; bei größeren wäre es notwendig, die Verbindung zwischen m, η in zwei oder mehreren Etappen erfolgen zu lassen, und zwar so, daß die Einschaltung durch einen später kurzzuschließenden Widerstand erfolgt.
Als wesentlich in bezug auf das selbsttätige Einschalten bei der beschriebenen Anordnung ist noch zu bemerken, daß die von
dem selbsttätigen Schalter beeinflußte Unterbrechungsstelle nicht in den Leitungsteilen, liegen darf, welche von der Stromquelle ί zum Motoranker α nebst Magnetwicklung c, von da über die Hauptstromwicklung e zum Nutzwiderstande h und durch i und k wieder zur Stromquelle s zurückführen. Sonst würde nämlich nach einmal erfolgter Unterbrechung die Einschaltung eines Nutzwiderstandes zwisehen s und g nicht das Schließen eines Stromes durch i und somit atfeh nicht die Schließung des Schalters πι, η bewirken können.
Dagegen in den Fällen, wo nur auf die selbsttätige Ausschaltung Wert gelegt wird, ist die notwendig zu erfüllende Bedingung nur die, daß der zu den Nutzwiderständen fließende Strom, wenn er gleich Null wird, die Öffnung eines Schalters nicht mehr behindert,
d. h. im vorliegenden Falle bewirkt. Wenn es sich um die Ausschaltung allein handelt, kann daher die Unterbrechungsstelle an irgendeiner Stelle der Zuleitung von der Stromquelle s zu dem Umformer, ja auch zwischen den beiden Ankern liegen.
Es sei ferner noch bemerkt, daß es für die Verwendung der Einschalteinrichtung an sich gleichgültig ist, ob die Umformeranlage aus zwei getrennten Maschinen oder aus einer einzigen nach dem Spannungsteilprinzip ausgeführten Umformermaschine besteht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum selbsttätigen Ausschalten von mit Spannungsteilschaltung ausgeführten Umformermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet eines selbsttätigen Schalters durch den zu den Nutzwiderständen fließenden Strom beeinflußt wird und die von ihm beeinflußte Unterbrechungsstelle des Schalters in den Leitungsteilen liegt, welche von der Stromquelle zum Umformeraggregat führen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 zum selbsttätigen Aus- und Einschalten, dadurch gekennzeichnet, daß sich die von dem Elektromagneten beeinflußte Unterbrechungsstelle des Schalters in solchen Leitungsteilen der Anlage befindet, daß Strom von der Stromquelle durch den Motoranker des Umformers zu den Nutzwiderständen und von da zur Stromquelle zurückfließen kann, ohne die Unterbrechungssteile passieren zu müssen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192044D Active DE192044C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE192044C true DE192044C (de)

Family

ID=455392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT192044D Active DE192044C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE192044C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE192044C (de)
DE676360C (de) Selbsttaetige Einrichtung zum Ausgleich von Spannungsschwankungen in Netzen mittels Zusatztransformatoren
DE634557C (de) Relaisschaltung zur Umwandlung eines schleichenden in einen angenblicklichen kurzzeitigen Schaltvorgang, bei welcher der schleichende Schalter bei Ansprechen durch ein Hilfsrelais kurzgeschlossen wird
EP3850653B1 (de) Relais
DE3421520A1 (de) Einrichtung zum ueberwachen des betriebszustandes einer spannungsgeregelten gleichstromversorgung
DE218615C (de)
DE228088C (de)
DE952778C (de) Elektrische Signalvorrichtung mit mindestens einem Warnsignalgeraet und mindestens einem optischen, einen bestimmten Ort kennzeichnenden Signalgeraet
DE205975C (de)
DE566139C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Sprechstellen an Gesellschaftsleitungen und wahlweisem Einzelanruf
DE315880C (de)
DE659812C (de) Schaltungsanordnung zur Inbetriebnahme von gittergesteuerten Quecksilberdampfgleichrichtern mit Wechselstromzuendung
DE342910C (de) Einrichtung zum Betrieb von mehrere Anoden aufweisenden Gleichrichtern
DE192045C (de)
DE416845C (de) Schaltung fuer aus dem Starkstromnetz gespeiste Klingelanlagen
DE866955C (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Anpassung von Geraeten der Fernmeldetechnik, insbesondere Rundfunkempfaengern, an die Speisung aus Starkstromnetzen unterschiedlicher Spannungsart
DE154561C (de)
DE375174C (de) Selbststeuernder Streckenkupplungsschalter
DE564938C (de) Schaltvorrichtung fuer elektrische Signallampen, insbesondere fuer Verkehrsregelung
DE585893C (de) Verfahren zum Anschalten eines abgefallenen spannungslosen Gleichstromnetzes, das ueber-wiegend aus Beleuchtungsanlagen zusammengesetzt ist, an die speisenden Einankerumformer
DE585049C (de) Schussspulenauswechselvorrichtung
DE312646C (de)
DE199661C (de)
DE297117C (de)
DE400432C (de) Automatische Schaltvorrichtung zum Schutze von elektrischen Stromkreisen