DE585049C - Schussspulenauswechselvorrichtung - Google Patents

Schussspulenauswechselvorrichtung

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DE585049C
DE585049C DEA66182D DEA0066182D DE585049C DE 585049 C DE585049 C DE 585049C DE A66182 D DEA66182 D DE A66182D DE A0066182 D DEA0066182 D DE A0066182D DE 585049 C DE585049 C DE 585049C
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electromagnet
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DEA66182D
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Saurer AG
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Adolph Saurer AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung der mit einem elektrischen Spulenfühler versehenen, zur selbsttätigen Schußspulenauswechselung dienenden Einrichtung für Webstühle nach Patent 585 048. Bei der den Gegenstand des Hauptpatents bildenden Einrichtung ist in den Stromkreis des Spulenfühlers ein Elektromagnet eingeschaltet, der
·„; bei abgewebter Schußspule von Schwachstrom durchflossen wird und über ein Relais die in einem Starkstromkreis liegenden Schaltteile für den Spulenwechsel auslöst.
• Arbeitet der Spulenfühler nun mit aus dem
tiii Betriebsnetz entnommenem,· durch Transformierung niedriggespanntem Wechselstrom, so ist jedoch ein sicheres Arbeiten der Einrichtung nicht unbedingt gewährleistet, weil der
-' niedriggespannte Wechselstrom, der durch die Schwachstromspule des Relais fließt, ein
Schwirren des Ankers dieser Spule herbeiführen kann. Durch das Schwirren des genannten Ankers kann das Schließen des Stromkreises durch den die Auslöseorgane überwachenden Starkstromelektromagneten des Relais verzögert werden, so daß die Auslöseorgane nicht genügend schnell in Wirkung gesetzt-werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß sich der Auslösevorgang beim Spulenwechsel innerhalb einer außerordentlich kurzen Zeit abspielen muß, und zwar bei- 3" spielsweise innerhalb einer Zeit von */e Sek.
Um den geschilderten Mangel zu beseitigen, ist nach der Erfindung zwischen der Wechselstromquelle einerseits und dem Spulenfühler sowie dem in Reihe mit ihm liegenden Schwachstromelektromagneten des Relais anderseits ein Gleichrichter eingeschaltet. Diese Einrichtung bietet den Vorteil, daß bei dem nach Abweben.der Schußspule durch den Spulenfühler herbeigeführten Stromschluß der Schwachstromelektromagnet des Relais von einem das sichere Ansprechen dieses Elektromagneten gewährleistenden Gleichstrom durchflossen wird. Ein Schwirren des Ankers des Schwachstromelektromagneten ist infolgedessen verhütet, so daß die Auslöseorgane beim Spulenwechsel genügend schnell in Wirkung gesetzt werden können.
Um mit Sicherheit eine Beschädigung des Schußfadens durch zu starken Strom zu verhüten, ist nach der Erfindung ferner in den Stromkreis, in welchen der Gleichrichter, der Spulenfühler und der Schwachstromelektromagnet eingeschaltet sind, außerdem ein Widerstand, und zwar vorteilhaft ein an sich bekannter Eisenwiderstand, eingeschaltet, durch welchen die Stärke des dem Spulenfühler und dem Schwachstromelektromagne-
N 585
ten zuzuführenden Gleichstromes begrenzt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Schaltungsschema des bei der neuen Einrichtung benutzten Gleichrichters.
Die Schaltung des Transformators und des Gleichrichters geht aus der Abbildung hervor. Die Primärspule 43 des Transformators 44 ist an das Netz 16, welches den betriebsto üblichen hochgespannten Wechselstrom führt, angeschlossen. Die Abschnitte 45 und 46 der Sekundärspule des Transformators sind mit zwei Klemmen einer als Eisenwiderstand ausgebildeten Lampe 47 verbunden. An die dritte Klemme dieser Lampe ist die den Spulenfühler 12, 13 und den Relaiselektromagneten 17 enthaltende Leitung 14 angeschlossen. Am anderen Ende sind die Sekundär spulenabschnitte 45, 46 mit den Anoden 48, 49 einer Gleichrichterlampe 50 verbunden.
Der Abschnitt 51 der Sekundärspule ist in der Mitte der oben beschriebenen Leitung 19 und an den Enden mit der Glühfadenkathode 52 der Gleichrichterlampe 50 verbunden. Die Arbeitsweise der vorher beschriebenen Einrichtung ist folgende:1
Der oben beschriebene Transformator 44 transformiert den hochgespannten, aus dem Netz 16 entnommenen Wechselstrom auf die gewünschte niedrige Spannung. Der transformierte Wechselstrom wird dem Glühfaden 52 der Gleichrichterlampe 50 zugeführt. Dieser Glühfaden sendet negativ elektrisch geladene Teilchen (Elektronen) aus, welche von den beiden Anoden 48, 49 abwechselnd angezogen werden. Infolgedessen entsteht ein ununterbrochener Elektronenfluß in der Richtung, vom Glühfaden zu den Anoden. Durch die Leitungen 14, 19 und die mit diesen Leitungen verbundenen Teile 12, 17 fließt daher ein niedriggespannter Gleichstrom. Da die Relaisspule 17 auf diese Weise durch, niedriggespannten Gleichstrom erregt wird, ist ein Schwirren des zugehörigen Ankers sicher verhütet. Der Anker der Relaisspule 17 spricht daher in der obenerwähnten, außerordentlich kurzen Zeit, die für'den Spulenwechsel zur Verfügung steht, zuverlässig an.
Die Windungszahl der Sekundär spulenabschnitte 45, 46 ist so gewählt, daß die Spannung in dem Stromkreis, in den die Teile 12, eingeschaltet sind, nur etwa 2 bis 4VoIt beträgt. Durch die Widerstandslampe 47 wird die Stärke des Stromes in dem vorgenannten Stromkreis in gewünschtem Maße begrenzt. Eine Beschädigung des Schußfadens ist daher durch den den Spulenfühler 12 durchfließenden Strom sicher verhindert.
An Stelle des vorher beschriebenen Gleichrichters kann auch ein sogenannter Trockengleichrichter verwendet werden, der z. B. aus einem Satz abwechselnd angeordneter, einseitig oxydierter Kupferplatten und Bleiplatten besteht. Dieser Plattensatz läßt nur die eine Halbwelle des zugeführten Wechselstromes durch, so daß Gleichstrom gewonnen wird. Ebenso können auch andere bekannte Gleichrichter zur Erzeugung des dem Schwachstromelektromagneten 17 des Relais zuzuführenden Gleichstromes werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Schußspulenauswechselvorrichtung für Webstühle nach Patent 585 048, bei welcher der Strom für den Schwachstromelektromagneten des Relais aus einer Wechselstromquelle entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Wechselstromquelle (16) einerseits und dem Spulenfühler (12, 13) sowie dem in Reihe mit diesem Spulenfühler geschalteten . Schwachstromelektromagneten (17) des die Schaltteile (32, 33) für den Spulenwechsel auslösenden Relais (17, 27) anderseits ein Gleichrichter (50) einge-■ schaltet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis, in welchen der Gleichrichter (50), der Spulenfühler (12, 13) und der Schwachstromelektromagnet (17) eingeschaltet sind, außerdem ein Widerstand, und zwar ein an sich bekannter Eisenwiderstand (47) eingeschaltet sind, durch welchen die Stärke des dem Spulenfühler (12, 13) und dem Elektromagneten (17) zuzuführenden Gleichstromes begrenzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66182D 1932-06-09 1932-06-09 Schussspulenauswechselvorrichtung Expired DE585049C (de)

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