DE19170C - Centrai-Dampfheizung mit selbsttätigem Druckregulator - Google Patents

Centrai-Dampfheizung mit selbsttätigem Druckregulator

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DE19170C
DE19170C DENDAT19170D DE19170DA DE19170C DE 19170 C DE19170 C DE 19170C DE NDAT19170 D DENDAT19170 D DE NDAT19170D DE 19170D A DE19170D A DE 19170DA DE 19170 C DE19170 C DE 19170C
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boiler
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centrai
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A- BECHEM in Hagen in Westfalen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/02Regulating draught by direct pressure operation of single valves or dampers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

1 elBfttßatlqem ©rudregulator; 3f
13 773. mom 2. fteBtuar 1882 ab
g nut
u Φ SR.
Jt*6
KAISERLICHES
PATENTAMT.
,PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Heizungsanlagen.
■'"..' Zusatz-Patent zu No. 13773 vom 19. October 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1882 ab. Längste Dauer: 18. October 1895.
Die Central-Dampfheizung mit selbsttätigem Druckregulator bezweckt, der Verwendung des Dampfes zur Heizung von Gebäuden gröfsere Verbreitung zu verschaffen, als dieselbe bisher hat erlangen können, und zwar dadurch, dafs sie, mit Rücksicht auf die Bestimmungen des •Gesetzes über Dampfkesselanlagen construirt, von der Concessionspflichtigkeit der letzteren befreit ist und daher ein eigenes Kesselhaus nicht erfordert, vielmehr sich in dem Kellergeschofs eines jeden Hauses, sei es Wohnhaus, sei es öffentliches Gebäude, ,anlegen läfst. Infolge der selbsttätigen Regulirung des Dampfdruckes entsprechend dem Dampfverbrauch ist ferner ein eigener Kesselwärter für die Heizung nicht mehr erforderlich, da ihre Bedienung leicht durch das Dienstpersonal mit besorgt werden kann.
v* Der im Keller des zu erwärmenden Gebäudes angeordnete Dampferzeuger besteht aus einem cylindrischen, -stehenden Kessel A, der mit einem durchgehenden, concentrischen Füllschacht B versehen ist. Am unteren Ende dieses Füllrohres liegt der Klapprost C, mit in Zapfen lagernden, schmiedeisernen Messerroststäben. ' Oben ist der Schacht mit einem leicht abnehmbaren Deckel M verschlossen, der aufser mit bearbeiteten Flächen noch mit einer Sanddichtung versehen ist und daher den Füllraum vollständig luftdicht abschliefst. In geringer Höhe über dem Boden des Kessels befindet sich das' Feuerrohr D. 'Die zur besseren Verhinderung von Wärmeausstrahlung mit einer Luftschicht.. versehene Einmauerung E ist derart angeordnet, dafs zwischen ihr und der Kesselwand ein Zwischenraum L bleibt, welcher gegenüber dem Feuerrohr D und am Boden der Einmauerung mit dem Schornstein in Verbindung gesetzt wird. ) In die unter dem Kessel befindliche Aschengrube F mündet das durch das Tellerventil G verschliefsbare Luftzuführungsrohr H, welches mit dem Druckregulator J (Patent No. 17956) in Verbindung steht. Ebenso, wie die Aschgrube F, ist auch die SchüröffnungN durch eine bearbeitete, luftdicht schliefsende Thür verschlossen. Damit durch das Oeffnen derAschenthür bei der Reinigung und die dadurch , erheblich vergröfserte Luftzufuhr die Verbrennung nicht verstärkt werde, ist die Anordnung getroffen, dafs die Feuerthür m sich stets mit der mit ihr verkuppelten Aschenthür η zusammen öffnen mufs, wobei dann die durch erstere einströmende Luft den Zug von unten aufhebt. Da sonst beide Thüren stets geschlossen sind, so kann die Verbrennungsluft nur durch das Rohr H unter den Rost gelangen, ihr Quantum regulirt sich also durch den Regulator J genau entsprechend dem Dampfverbrauch. Ö ist das Standrohr, welches mit der Atmosphäre in directer Verbindung steht.
Zur Inbetriebsetzung wird der Kessel etwa bis auf die Höhe der Einmauerung mit Wasser und der Füllschacht mit Koks gefüllt und dann sofort wieder durch Auflegen des Deckels ge-
schlossen, um das Eintreten der Verbrennungsproducte in den Keller zu verhindern. Die Feuergase gehen nun (in der Richtung der Pfeile) durch das Feuerrohr Ό in den Raum L und werden ersterem gegenüber am unteren Ende von L in den Schornstein abgeführt, so dafs eine möglichst grofse Ausnutzung der Wärme erzielt wird.
Der somit erzeugte Dampf wird nach ,dem höchsten Punkt des zu heizenden Gebäudes geführt und dann durch Zweigrohre von allmälig abnehmenden Dimensionen an die einzelnen Heizkörper abgegeben.
Die Rücklaufrohre für das in den einzelnen Heizkörpern gebildete Condensationswasser gehen im Keller in ein gemeinsames, in das Steigrohr O mündendes Rohr über. Letzteres bildet vorher einen Krümmer, dessen tiefster Punkt mit dem niedrigsten Wasserstand im Kessel in gleichem Niveau liegt, wodurch ein Eintreten von Dampf in das Steigrohr verhindert wird.
Da das gebildete Condensationswasser sämmtlich in den Kessel zurückgeleitet wird, so wäre eine Speisung desselben vollständig unnöthig, wenn nicht durch die Verdunstung des Wassers, die die Ursache der wohlthuenden, feuchten Wärme dieser Heizungsart ist, Verluste entständen, die ersetzt werden müssen. Doch reicht durchschnittlich eine einmal wöchentlich vorgenommene Speisung aus. Dieselbe erfolgt durch eine kleine Kesselspeisepumpe für Handbetrieb oder bei vorhandener Wasserleitung direct aus dieser.
Der Koksverbrauch ist gering, da derselbe sich durch den Regulator J genau nach dem Wärmebedürfnifs richtet.
Um selbstthätig auf eine etwaige Nachlässigkeit seitens der bedienenden Person aufmerksam zu machen, ist am Kessel ein Speiserufer angeordnet, der aus einem Rohr P von der Höhe des Standrohres besteht. Dieses Rohr P ist bis zu dem niedrigst zulässigen Wasserstand in den Kessel eingeführt und trägt an seinem oberen Ende eine Darnpfpfeife, die das Freiwerden der unteren Rohrmündung bei zu tief gesunkenem Wasserstande signalisirt. i-
Die Heizung kann auch noch dahin modificirt werden, dafs in den Wasserraum des Kessels das Heizrohr α in der Nähe des Bodens eingeführt und mit dem selbstthätigen Druckregulator j in Verbindung gebracht wird. Zu diesem Zweck ist in dem Rohr a vor dessen Eintritt in den Kessel eine Drosselklappe b angebracht, die durch ein Hebelwerk c mit dem Regulator J, Patent No. 17956, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, so in Verbindung gesetzt wird, dafs sie bei übermäfsiger Zunahme des Druckes selbstthätig geschlossen und bei Abnahme des letzteren behufs neuer Einlassung von Hochdruckdampf wieder . geöffnet wird. Das Rohre wird beim Austritt aus dem Kessel durch den Condensationswasserableiter e abge-. schlossen.
Diese Modification soll den Vortheil gewähren, den Kessel einmal durch vorhandenen Hochdruckdampf aus anderen stationären Kesseln, dann aber auch, wenn dieser zeitweilig fehlt, durch directe Feuerung zu heizen. In beiden Fällen wirkt der Regulator J, dem Wärmeverbrauch, in den Zimmern entsprechend, selbstthätig regulirend auf die Heizung ein, indem er im ersteren Fall den Dampfeintritt in das Heizrohr α öffnet und schliefst, im anderen Fall aber den Luftzutritt zur Feuerung regulirt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Combination der.tnit zusammengekuppelter Feuer- und Aschenthür m η versehenen Niederdruckdampfheizung mit einem selbstthätigen Druckregulator J zum Zweck der Regulirung der Feuerung der Heizung.
  2. 2. Die Combination der Niederdruckdampfheizung mit einem durch den Wasserraum des Kessels der letzteren geführten Hochdruckdampfrohr a, welches mit dem Regulator J durch Drosselklappe b und Hebelwerk c verbunden sein kann, um die vom Rohr α an den Wasserraum abgegebene Wärme zu reguliren.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19170D Centrai-Dampfheizung mit selbsttätigem Druckregulator Active DE19170C (de)

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