DE191372C - - Google Patents

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DE191372C
DE191372C DENDAT191372D DE191372DA DE191372C DE 191372 C DE191372 C DE 191372C DE NDAT191372 D DENDAT191372 D DE NDAT191372D DE 191372D A DE191372D A DE 191372DA DE 191372 C DE191372 C DE 191372C
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wheel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/10Seat rings for the tyre bead part, e.g. split
    • B60B25/12Seat rings for the tyre bead part, e.g. split with integral flange part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Svny*
fin It
I- UO
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rad mit elastischem Reifen, der aus einem oder mehreren Teilen besteht. Es ist ein bekannter Übelstand, daß sich die Reifen wegen der festen Felgenflansche nicht in ihrer vollen Höhe ausnutzen lassen. Gemäß der Erfindung soll die Ausnutzung des Reifens dadurch ermöglicht werden, daß die Felgenflansche, durch die der Radreifen auf dem Radkranz
ίο gehalten wird, abnehmbar gemacht sind, um nach Abnutzung der Lauffläche des Reifens durch Seitenflansche von geringerem Außendurchmesser ersetzt zu werden. Die Flansche können aus Ringen, ,Scheiben oder auch aus aneinanderstoßenden Segmenten bestehen.
Die Fig. ι bis 4 zeigen im Querschnitt die Radfelge bei den verschiedenen Stufen der Abnutzung des Reifens und bei Verwendung von verschieden großen Ringflanschen. Fig. 5 zeigt schaubildlich einen Radreifen mit doppelter Lauffläche, während Fig. 6 diesen nach ' Abnutzung und Verstellung darstellt. In Fig. 7 ist schaubildlich eine Radfelge mit zwei Laufflächen dargestellt, wobei die Radreifen aus zusammenhängenden Teilen bestehen, während Fig. 8 den Radreifen nach Fig. 7 nach Einstellung bei abgenutzten Radreifen veranschaulicht. Fig. 9 zeigt schaubildlich ein anderes Ausführungsbeispiel, nach welchem die an der Felge anzubringenden Flansche aus mehreren abnehmbaren Teilen bestehen. Fig. 10 zeigt die Seitenansicht eines Rades, bei dem die Flansche der Felge aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind, welche untereinander verschiedene Größen besitzen.
Nach Fig. I bis 4 sitzt auf der Radfelge 1 ein Metallreifen 2, der entweder glatt oder gerauht oder mit Wellenlinien versehen sein kann, um ein Gleiten des Radreifens zu verhüten. Auf diesem Metallreifen 2 ruht ein aus Gummi bestehender Radreifen 3 von großer radialer Höhe, der an seiner Bodenfläche schwalbenschwanzförmige Ansätze 4 besitzt, jedoch auch glatt öder mit sonstigen Ansätzen ausgestattet sein kann. Dieser Radreifen wird auf dem Radkranz zwischen den Flanschen 5 gehalten und kann zu diesem Zweck noch mit Drahteinlagen o. dgl. in der Nähe seiner Unterfläche versehen sein. Die Flansche 5 sind entsprechend der Form des Radreifens gestaltet, und zwar sind die Flansche auf jeder Seite des Rades vorgesehen. Diese Flansche werden an dem Radkranz durch die Schraubenbolzen 6 befestigt. In Fig. I ist der Radreifen dargestellt, wenn er vollkommen neu ist, wobei er die Flansche 3 um ein gewisses Stück überragt, das die Lauffläche bildet. Ist dieser über die Flansche 5 hinausstehende Teil des Radreifens abenutzt, so werden die Flansche von dem Rad abgenommen und ein Flanschenpaar $a (Fig. 2) an dem Rade befestigt. Dieses Flanschenpaar besitzt einen geringeren Durchmesser als die Flansche 5. Nach weiterer Abnutzung des Radreifens wird an Stelle des Flanschenpaares 5 a das Flanschenpaar 5* (Fig. 3) und schließlich das Flanschenpaar Sc (Fig. 4) an dem Rade befestigt. Ist auch dann der Radreifen an seinem vorspringenden Teil abgenutzt, so ist das Material des Rei-
fens zum größten Teil verbraucht. Die Seitenwandungen des Radreifens 3 können glatt, gefurcht oder gerauht sein, und dieser Ausgestaltung entsprechen dann die Innenwandungen der Flansche 5.
Nach den Fig. 5 und 6 besitzt das Rad zwei Laufflächen, und jede Lauffläche besteht aus einem besonderen Ring. Es können jedoch die beiden Laufflächen auch aus einem zerteilten .Ring bestehen. In jedem Radreifen 3 sind Drähte 7 ■ eingebettet, wodurch der Reifen auf der Felge gehalten wird. Die Felgenflansche 5 sind abnehmbar und können durch solche von kleinerem Durchmesser, wie bereits oben beschrieben, ersetzt werden. Die die beiden Laufflächen trennende Wandung 8 ist ebenfalls abnehmbar und mittels Schrauben an der Rippe 9 befestigt, die nach außen von der Radfelge 2 vorsteht. Auch die Wandung 8 kann durch eine solche von einem kleineren Durchmesser, wie Fig. 6 ergibt, ersetzt werden.
Nach den Fig. 7 und 8 besitzt jeder Radreifen des mit zwei Laufflächen ausgestatteten Rades Quereinschnitte, so daß die Laufflächen in Abschnitte geteilt werden. In diesen Quereinschnitten sind Wandungen 10 angebracht. Diese Wandungen.IO können von der mittleren Wandung 11, die auch abnehmbar ist, getragen werden. Sind die Radreifen abgenutzt, so werden die Felgenflansche 5 und die Wandung· ii abgenommen und durch solche von geringerem Durchmesser ersetzt. Die Flansche können an der Radfelge nicht nur mittels der Schraubenbolzen 6, sondern auch noch durch Schraubenbolzen 12 befestigt werden, die in Löcher 13 der Wandungen 10 hineinragen.
Nach Fig. 9 besteht der Radreifen aus einem Ring mit trapezförmigem Querschnitt, gegen dessen schräg verlaufende Seitenwandungen sich die übereinanderliegenden Ringe 18 legen, die in diesem Falle die Felgenflansche bilden, und welche die vorher beschriebenen Felgenringe ersetzen sollen. Die Ringe 18 werden durch Schraubenbolzen 19 mit der Radfelge 2 verbunden, so daß der Radreifen 3 durch die Flanschcnringe an dem Rad befestigt wird. Ist der vorspringende Teil des Radreifens 3 abgenutzt, so wird der obere Ring' 18 nach Lösen der Schraube 19 abgenommen, und es werden die verbleibenden Ringe wieder festgeschraubt,» so daß also auch hier die Möglichkeit vorliegt, nach mehrfachem Abnehmen der Ringe fast die ganze Masse des Radreifens aufzubrauchen.
Nach Fig. 10 sind die Felgenflansche aus einer Anzahl von Einzelstücken hergestellt, und zwar bestehen die Flansche, wenn die Radreifen sich in neuem Zustande befinden, zweckmäßig aus Sätzen von je vier Größen, wobei die Teile a, b, c, d einen Satz, die Teile e, f, g, h einen zweiten und die Teile i,j, k, I einen dritten Satz bilden. Der Gummireifen wird bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls aus mehreren Gummistücken 3 gebildet, die mittels Schwalbenschwanz in die feste Felge eingesetzt sind. Ist der über die Flansche vorspringende Teil des Radreifens abgenutzt, so werden die größten Flanschenteile d, h, I abgenommen und die Teile c, g, k an deren Stelle gesetzt. In gleicher Weise werden die Teile a, b bezw. e, f bezw. i, j verschoben und dann an Stelle der Flanschenteile a, e, i neue Flanschenteile von geringerer Höhe als die bisherigen eingesetzt. Nachdem dann die Befestigungsbolzen für die Flanschenteile festgezogen sind, ist das Rad wieder betriebsfähig, und nach erneuerter Abnutzung des Reifens Averden dann die Flanschenteile in entsprechender Weise aus- bezw. umgewechselt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Rad mit elastischem, aus einem oder mehreren Teilen bestehenden Radreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Radreifen (3) zu beiden Seiten des Radkranzes (1) durch abnehmbare, aus Ringen bezw. Scheiben (5) oder aneinanderstoßenden Ringsegmenten (a bis I) gebildete Felgenfiansche gehalten wird-, zum Zweck, die Felgenflansche nach Abnutzung der Lauffläche des Reifens durch Flansche von geringerem Außendurchmesser zu ersetzen, um hierdurch eine fast vollkommene Ausnutzung der Reifenmasse zu ermöglichen.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Radreifen (3) haltenden Flansche aus mehreren übereinandcrliegenden, abnehmbaren Ringen (18) gebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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