DE190937C - - Google Patents

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DE190937C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, mit einem Schnellfeuergeschütz oder Maschinengewehr ein langgestrecktes, beliebig schräg zur Schußrichtung verlaufendes Ziel bestreichen zu können. Die Richtanordnung ist zum erwähnten Zwecke in der Weise ausgeführt, daß man, nachdem das Geschütz unter den entsprechenden Erhöhungswinkeln zunächst gegen den einen und dann gegen
ίο den anderen Flügel des Zieles gerichtet worden ist, mit einer besonderen Vorrichtung das Geschütz . hin und her zwischen den beiden äußersten gerichteten Lagen schwingen und also das Ziel in seiner ganzen Ausdehnung beschießen kann.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Richtanordnung in Seitenanscht und teilweise im Schnitt. Fig. 2 zeigt die Anordnung von der hinteren Seite. Fig. 3 ist eine Oberansieht.
Das Geschütz a, vorzugsweise ein Schnellfeuergeschütz oder Maschinengewehr, ist in bekannter Weise an Schildzapfen b in einer Pivotgabel c aufgehängt, die in dem am Gelenk e (Fig. 2) aufgehängten Pivotgabellager d drehbar ist. Von dem Pivotgabellager d gehen Arme / aus, welche mit ihren Enden den Seitenrichtbogen g tragen. Von den Armen f gehen Vorsprünge h hinunter, die das Lager für die Elevationsschraube i tragen, welche in der auf der Zeichnung dargestellten Weise mit einem an der Lafette vorgesehenen Schraubenradsegmente k zusammenwirkt. Die Elevationsschraube i kann durch irgend eine bekannte Vorrichtung von dem Schraubenradsegmente leicht gelöst werden , um das grobe Richten des Geschützes oder seine erste Einstellung mit der Hand zu ermöglichen. Am Seitenrichtbogen g läuft ein Gleitstück /, das durch einen Spiraltrieb m oder, wenn dieser gelöst wird, mit der Hand einstellbar ist. Die Vorrichtung, welche das erwähnte Gleitstück mit dem Geschütze verbindet, ist in dem vorliegenden Falle der eigentliche Gegenstand der Erfindung. Der hintere Teil des Gleitstückes / bildet einen nach unten gerichteten halbkreisförmigen Bogen V. An diesem Bogen ist ein Gleitstück η durch einen Spiraltrieb ο oder, wenn dieser gelöst wird, mit der Hand verschiebbar angebracht. Das Gleitstück ist in der in Fig. 2 dargestellten Weise gemäß dem Bogen V gestaltet und hängt mit einem Bogen o1 zusammen, an welchem ein Gleitstück^» durch einen ausschaltbaren Spiraltrieb hin und her verschiebbar ist. An dem Gleitstück ρ ist ein Lager r vorgesehen, in welchem ein Zapfen S gelagert ist. Dieser Zapfen S ist mit dem Geschütze fest verbunden und in der Weise angebracht, daß die Mittellinie des Zapfens durch den Schnittpunkt der Achse der Schildzapfen b und einer senkrechten Ebene durch die Seelenachse des Rohres geht. Bei der Mittelstellung
Schiebers ρ auf dem Bogen o1 geht
Mittellinie des Zapfens s auch durch
Mittelpunkt des Bogens V.
Aus dem oben Erwähnten und aus der Zeichnung ergibt sich, daß, je nachdem das Gleitstück η aus seiner Mittellage mehr oder
des
die den

Claims (2)

weniger an dem Bogen Z1 verschoben wird, der Bogen ol eine schräge Stellung gegen die wagerechte Ebene einnimmt. Wenn das Gleitstück ρ dann an dem Bogen ο* hin und her verschoben wird, so schwingt die Mündung der Waffe in schräger Richtung abhängig von dem Winkel, den der Bogen o1 mit der wagerechten Ebene bildet. Die Richtanordnung wird in folgender ίο Weise gehandhabt: Nachdem das Geschütz vor dem langgestreckten Ziel, das beschossen werden soll, aufgestellt worden ist, stellt man das Gleitstück ρ in die Mitte des Bogens ol. Das Visier des Geschützes wird auf die Erhöhung eingestellt, welche der Entfernung zu dem Ende des Zieles entspricht, das die höchste Visierstellung erfordert. Durch Einstellung mit der Hand wird die Visierlinie des Geschützes annähernd auf das erwähnte Ende des Zieles gerichtet und die Einstellung dann mit Hilfe der Schrauben i und m genau vorgenommen. .Die Visiereinstellung wird für das andere Ende des Zieles geändert, und die Einstellung gegen dieses Ende erfolgt zunächst grob mit der Hand durch Verschieben des Gleitstückes η an dem Bogen Z1 und des Gleitstückes ρ an dem Bogen o1, worauf die genauere Einstellung mit Hilfe der Schrauben 0 und q bewirkt wird. Wenn die Schraube q darauf gelöst wird, während alle anderen hier genannten Schrauben angeschlossen sind, so kann das Gleitstück ρ in der oben erwähnten Weise hin und her längs dem schräg gestellten Bogen o1 geführt werden und das schräge Ziel in seiner ganzen Länge beschossen werden. Bemerkt sei, daß die Erhöhung des Geschützes in den Zwischenstellungen zwischen den beiden Enden des Zieles nur angenähert richtig ist. Der gemachte Fehler ist jedoch in den meisten Fällen gering. Er würde jedoch nicht vernachlässigt werden können, wenn die zu beschießende Linie eine derartige Ausdehnung besäße, daß sie sich zu beiden Seiten einer vom Geschütz aus auf die betreffende Linie gefällten Senkrechten erstreckte. Die bauliche Anordnung der Vorrichtung kann von der beschriebenen Ausführungsform verschieden sein. Unter solchen denkbaren Umgestaltungen sei besonders die erwähnt, daß man den Bogen Z1 mit dem Gleitstück η entbehren könnte, wenn der Bogen o1 durch einen Zapfen oder in ähnlicher Weise drehbar gelagert wird. Paten τ-Ansprüche:
1. Richtvorrichtung für Feuerwaffen in Lafette zum Beschießen von langgestreckten Zielen in jeder beliebigen Lage, gekennzeichnet durch eine in Übereinstimmung mit der schrägen Lage des Zieles schräg einstellbare Führung, z. B. eine gerade oder bogenförmige Gleitschiene (ολ), ein Lineal oder dergl. und ein zu diesem verschiebbares Gleitstück oder dergl., welche beiden Teile zwischen der Waffe und der Lafette derart angebracht sind, daß die Mündung des Rohres je nach der schrägen Einstellung der Führung sowohl in wagerechter als auch in senkrechter Richtung schräg schwingen kann.
2. Richtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem gewöhnlichen Seitenrichtbogen (g) noch ein zweiter mit ihm fest verbundener Seitenrichtbogen (ll) vorhanden ist, der ein an ihm längsverschiebbares Gleitstück trägt, das mit der schräg einstellbaren Führung (0 V (Bogen, Lineal oder dergl.) fest verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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