DE1908962U - Strangpresse fuer mineralische massen wie ton od. dgl. - Google Patents

Strangpresse fuer mineralische massen wie ton od. dgl.

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DE1908962U
DE1908962U DE1964E0020246 DEE0020246U DE1908962U DE 1908962 U DE1908962 U DE 1908962U DE 1964E0020246 DE1964E0020246 DE 1964E0020246 DE E0020246 U DEE0020246 U DE E0020246U DE 1908962 U DE1908962 U DE 1908962U
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recuperator
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EISEN und HARTGUSSWERK CONCORD
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EISEN und HARTGUSSWERK CONCORD
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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Description

Strangpresse für mineralische Massen, wie Ton oder dgl..
Die Erfindung "bezeiht sich auf eine Strangpresse aus über- oder hintereinander angeordneten Preßschnecken für mineralische Massen wie Ton oder dgl.. Nach den Erfahrungsregeln läßt sich aufgewärmtes Tonmaterial sich im Mundstück von Strangpressen leichter a verpressen, wenn es sich in einem ?/armen Zustand befindet. Die Aufheizung hat zur Folge, daß das Wasser innerhalb der Tonmasse verdampft. Um diesen Dampf nach außen abzuführen, wird zwischen der Yorschnecke und der Eachschnecke eine Vakuumkammer eingeschaltet. Bei den bekannten Ausführungsformen solcher Strangpressen wird das Tonmaterial durch angewärmtes Wasser oder durch Einblasen von Dampf erhitzt. Da hierbei jedoch eine mehr oder weniger Sroß^ugabe von Anmachwasser erfolgt, ist dieses Verfahren dann nicht anwendbar, wenn der Anmachwassergehalt des Tones bereits soe hoch ist, daß weitere Zugaben nicht möglich sind.
Patentanwalt Albert SchOrhoff
Dlpl-Ins· Akte: 64/7/153 Sch/W
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Aufheizung in einer verbesserten Weise durchzuführen und zwar derart, daß das Material "bei Vakuumpressen vor dem Eintritt in den Yakuumraum aufgeheizt wird. Infolge der im Vakuumraum zwangsläufig erfolgende Siedetemperatur Herabsetzung des Wasser setzt eine stärkere Verdampfung ein und damit ein Ansteifen des Tones, was den Verpressungsvorgang erheblich verbessert. Zur Verwirklichung des aufgezeigten technischen Problems liegt das Wesen der Erfindung insbesondere darin, daß hinter der Vorschnecke und /oder der Nachschnecke ein im Gegenstrom arbeitender Rekuperator eingeschaltet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch drei verschiedene Ausführungsformen im Längsschnitt und Querschnitt dargestellt.
Bei den auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen fordert eine Schnecke 1 der Vorpresse das Material in einen Vakuumraum 2, aus welchem es in die nachgeschaltete Fachpresse fällt. Es liegt im Sinne der Erfindung, hinter der Vor schnecke 1, aber vor dem Valnrumraum 2 eine, den hindurchgehenden Ton aufwärmende Heizvorrichtung vorzusehen. Diese Heizvorrichtung besteht aus einem Rekuperator9 der im Gegenstrom arbeitet. Der Erfindungsgegenstand wird dadurch nicht verlassen, daß der Rekuperator auch hinter der Hachschnecke angeordnet wisd.
Der Rekuperator kann verschiedene Ausgestaltungen haben. Bei dem auf der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Rekuperator aus einer Anzahl von Rohrstücken 3> die in axialer Richtung verlaufen. In radialer Richtungsind die Rohrstücke 3 konzentrisch und wechselweise gestaffelt zueinander
Patentanwalt Albert Scharhoff
Dlpl-Ins· Akte: 64/7/153 Sch/W
angeordnet. Hierdurch wird, der durchgehende Ton über seinen ganzen Durchgangsquerschnitt erwärmt. Jür den Zulauf 4 und den Ablauf 5 eines Wärmeträgers, wie Dampf, aufgeheiztes öl, Wasser oder dgl. stehen die Rohre 3 mit den um das Gehäuse 6 des Rekuperators gelegten Ringe 7 und 8 in offener Verbindung. Der Ring 7 verbindet die Rohre 3 mit dem Einlauf 4 und den Ring 8 die Rohre mit dem Ablauf 5·
Gemäß dem auf den !Figuren 3 und 4 dargestellten Auführungsbeispiel besteht der Rekuperator aus einer Vielzahl von konzentrisch angeordneten Taschen 95 die/einen dreieckförmigen Querschnitt aufweisen. Sie verjüngen sich vom Umfang in Richtung zur Mitte und stdhen über die um das Gehäuse 6 des Rekuperators gelegten Rohrringe 7 und 8 mit dem Zulauf 4, bezw. dem Ablauf 5 in offener Verbindung.
Bei dem auf den Figuren 6 und 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel besteht der Rekuperator aus einer Anzahl von konzentrisch im Abstand ineinander angeordneten Hohlringen Io, die durch Radialkanäle 11 mit dem Zulauf 4 und dem Ablauf 3 d.es Wärmeträgers in offener Verbindung stehen. Diese Hohlringe Io haben in axialer Richtung eine solche Breite, daß der zwischen ihnen fließende Ton in der gehörigen Y/eise erhitzt wird. Um den Wärmeaustausch zwischen dem Wärmeträger und den durchfließenden Ton zu verbessern ist es zweckmäßig, daß der Rekuperator aus zwei in axialer Richtung nebeneinander angeordneten und gegenläufig ausgestalteten Heizspiralen besteht. Diese gegenläufigen Heizspiralen stehen in ihrer Mitte miteinander in offener Verbindung, derart, daß der Wärmeträger vom Außenumfang zur Mitte hin und von hier ohne Richtungsänderung zum Außenumfang strömt. Hierdurch wird erreicht, daß der Wärmeträger, während seines
4 Patentanroalt Albert SchOrhoff Seitc
Dlpl'"'ns" Aktes 64/7/153 Sch/W
Durchs tr ömens durch den Rekuperator hohe Geschwindigkeiten erreicht und Wirbelbi!düngen durch Strömungsänderungen weitgehend vermieden werden.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, den Rekuperator als eine Baueinheit auszugestalten, die in dem das Gehäuse "bildenden Rohrstück 6 eingesetzt und von der Welle der Schnecke 1 leicht abziehbar angeordnet ist. Zu diesem Zweck hat die Vakuumkammer 2 einen Deckel 12, durch den sich der Rekuperator auf einfache Weise herausnehmen bewz. einsetzen läßt. Das Gehäuse 6 ist zwischen dem Gehäuse 13 der Vorsehnecke 1 und dem Gehäuse 14 der VaMmmkammer 2 angeflanscht. Es liegt weiterhin im Sinne der Erfindung, daß der Rekuperator und/oder das Gehäuse der Strangpresse ganz oder teilweise mit einem Heizmantel umgeben ist. So ist es möglich, das Gehäuse 13 der Vorschnecke oder das Gehäuse 6 des Rekuperators bezw. das Gehäuse 14 der Vakuumkammer 2 oder auch das Gehäuse der Fachpresse mit einen Heizmantel zu umgeben. Der Erfindungsgegenstand wird dadurch nicht verlassen, daß der Eine oder Andere dieser Teile der Strangpresse mit dem Heizmantel in geeigneter Weise umgeben sind. Die in einem Hohlmundstück vorgesehenen Kerne sind mit ihren Halterungen ebenfalls als ein Rekuperator ausgestaltet, um die durch die hindurchgedrückten Tonmassen in geeigneter Weise zu erhitzen. Das Weiterei wird der Erfindungsgegenstand nicht dadurch verlassen, daß die in einem Hohlmundstück vorgesehenen Kerne mit ihren Halterungen zusätzlich mit einer Heizvorrichtung auf elektrischem Wege ausgerüstet sind. Zu diesem Zweck können die genannten Teile mit elektrischen Heizgeräten versehen sein. Es ist auch ohne weiteres möglich, diese Teile durch eine induktive elektrische Heizvorrichtung zu erhitzen.

Claims (8)

Schutzansprü ehe
1. Strangpresse aus über- oder hintereinander angeordneten Preßschnecken für mineralische Massen wie Ton oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Vorschnecke und/oder der lachschnecke ein im Gegenstrom arbeitender Rekuperator eingeschaltet ist.
2. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator aus einer Anzahl von in axialer Richtung verlaufenden Rohrstücken besteht, die in radialer Richtung wechselweise gestaffelt und konzentrisch zueinander angeordnet sind sowie für den Zu- und Ablauf des Wärmeträgers mit den um das Gehäuse des Rekuperators gelegten Rohre in offener Verbindung stehen.
3· Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator aus einer Anzahl, von konzentrisch angeordneten Taschen besteht, die einenmreieckförmigen Querschnitt aufweisen, vom Umfang zur Mitte hin sich verjüngen und für den Zu- sowie Ablauf des Wärmeträgers mit den um das Gehäuse des Rekuperator^ gelegten Rohre in offener Verbindung stehen.
4. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator aus einer Anzahl von konzentrisch im Abstand ineinander angeordneten Hohlringe, die mit Radialkanälken für den Zu- sowie Ablauf des Wärmeträgers in offener Verbindung stehen.
5. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator aus zwei in axialer Richtung ne-
Patentanwalt Albert SdiDrhoFf Dlpl.-Ing.
Akter 64/7/153 Sch/W
beneinander angeordneten und gegenläufig ausgestalteten Heizspiralen "besteht, die in der Mitte miteinander in offener Verbindung stehen, derart, daß der Wärmeträger vom Außenumfang zur Mitte und von hier ohne Richtungsänderung zum Außenumfang strömt.
6. Strangpresse nach Anspruch 1 Ms 3i dadurch gekennzeichnet, daß FaIs eine Baueinheit ausgestaltet, in einem das Gehäuse bildenden Rohrstück eingesetzt und von der Schneckenwelle leicht abziehbar angeordnet ist.
7. Strangpresse nach Anspruch 1 bis 5s dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator und/oder das Gehäuse der Strangpresse ganz oder teilweise mit einem Heizmantel umgeben ist.
8. Strangpresse nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Hohlmundstück vorgesehenen Kerne mit ihren Halterungen als Rekuperator ausgestaltet sind.
9· Strangpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Hohlmundstück vorgesehenen Kerne mit ihren Halterungen zusätzlich mit einer Heizvorrichtung auf elektrischem Wege ausgerüstet wind.
Der Patentanwalt ALBERT SCBÜRHOIT
DE1964E0020246 1964-07-21 1964-07-21 Strangpresse fuer mineralische massen wie ton od. dgl. Expired DE1908962U (de)

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