DE1908952A1 - Verfahren zum Entgasen von Leitungen - Google Patents

Verfahren zum Entgasen von Leitungen

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DE1908952A1
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DE
Germany
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top gas
lightweight foam
gas line
foam
foam top
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Pending
Application number
DE19691908952
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English (en)
Inventor
Karl Sasse
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Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D1/00Fire-extinguishing compositions; Use of chemical substances in extinguishing fires
    • A62D1/0071Foams
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entgasen von Leitungen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entgasen von Leitungen, ein Vorgang, der bisweilen erforderlich ist, wenn in den Leitungen Reparaturen oder Kontrollen durchgeführt worden sollen.
  • Das Entgasen von Leitungen, z.B. Gichtgasleitungen, ist ein relativ langer Prozess, der viele Stunden und unter Umständen Tage in anspruch nehmen kann. Es ist zwar bei kleineren Rohrdurchmessern bekannt, ein funksonfreies Aufbohren von Leitungen unter Druck durchzuführen, aber auch dieser Vorgang ist relativ zeitaufwendig und bedingt immer noch gewisse Gefahren.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, sowohl bei kleineren als auch insbesondere bei relativ großen Gichtgsleitungen ein Verfahren zu entwickeln, welches in kürzester Zeit durchführbar ist und absolute Betriebssicherheit und Gefahrensfreiheit bietet.
  • Die Erfindung löst die vorgenannte Aufgabe dadurch, daß Gasleitungen oder andere gasführende Anlagen oder snlagenteile nach dem Abtrennen von der Gaszufuhr itt einer Schaummasse, vorzugsweise einen Leichtschaum, z.B. einem Ammonium-Laurylsulfat, gefüllt werden. Der Begriff Leichtschaum bezieht sich auf im Feuerläschwesen definierte Substanzen, die sich durch Geringes Gewicht und minimalen Wassergehalt auszeichnen.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß z.B. bei einem Leitungsdurchmesser von 300 cm und bei einer Leitungslänge von 80 m die Füllzeit etwa 5 flinuten beträgt.
  • Der verwendete Schaum besteht pro m³ aus 1 1 Wasser, 0,015 1 Schaumbildner und 999 1 Luft. Der Schaum hat einen Wichtewert von 0,001".
  • Bei Schweiß- oder Brennarbeiten, die an der Leitung durehzuführen sind, wird diese bis zur Beendigung der Arbeiten unter Schaum gehalten. Man kann auch den Schaum auf etwa 50 % abbauen und dann mit den Arbeiten beginnen, was insbesondere dann erforderlich ist, wenn im Inneren der Rohre diese arbeiten durchgeführt werden müssen. Es hat sich herausgestellt, daß die im Rohr vorhandenen 50 % Schaummasse noch mit Sicherheit ein Nachgasen der festen Substanzen in den Rohrleitungen verhindert.
  • Der besondere Vorteil dieses erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Stillstandszeiten, die sich insbesondere bei Gichtgasreparaturen ergeben, auf ein Mindest-@reduzieren werden. In Versorgungsleitungen vermeidet das erfindungsgemäße Verfahren längere Ausfallzeiten in der Versorgung der Abnahmer und Verzögerungen für evtl.
  • Nebenanschlüsse, wie sie insbesondere bei größeren Reparaturen bisher unvermeidbar waren.
  • Ansprüche

Claims (2)

  1. A n s p r ü c h e 1. Verfahren zum Entgasen von Leitungen und Anlagenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleltungen oder die gasführenden Anlagenteile nach dem Abtrennen von der Gas zufuhr mit einem Schaum, vorsugsweise einem sogenannten Leichtschaum, gefüllt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d.g., daß als Leichtschaum ein Ammonium-Laurylsulfat verwendet wird.
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