DE1908894U - Feuerwehrfahrzeug mit einem loeschwasserbehaelter. - Google Patents

Feuerwehrfahrzeug mit einem loeschwasserbehaelter.

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DE1908894U
DE1908894U DER22260U DER0022260U DE1908894U DE 1908894 U DE1908894 U DE 1908894U DE R22260 U DER22260 U DE R22260U DE R0022260 U DER0022260 U DE R0022260U DE 1908894 U DE1908894 U DE 1908894U
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extinguishing water
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Konrad Rosenbauer KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

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  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

RA.652 470*-U26'
Konrad Rosenbauer K.G. in Linz
(Österreich)
Feuerwehrfahrzeug mit einem Löschwassersack
Kleinere Feuerwehrfahrzeuge, die bei größeren Bränden als Yorauskommando oder im Gebirge auch allein eingesetzt werden sollen, müssen einerseits leicht und wenidg, anderseits aber für ein wirksames Eingreifen genügend gerüstet sein. Zur Ausrüstung gehört unbedingt ein Löschwasserbehälter, der einen so großen Inhalt aufweisen soll, daß der Wasservorrat ausreicht, bis die Schlauchleitung zur nächsten Wasserstelle gelegt ist. Ein solcher Löschwasserbehälter belastet daher im gefüllten Zust-and das Fahrzeug am meisten, weshalb anzustreben ist, wenigstens das Eigengewicht des Behälters auf ein Mindestmaß herabzusetzen. Nun sind aber die Behälter zufolge der auftretenden starken Verwindungen des Fahrgestelles im Feuerwehreinsatz auf schlechten Wegen großen Beanspruchungen ausgesetzt, weshalb die bisherigen Blechbehälter, sollen sie nicht bald schadhaft werden, verhältnismäßig schwer ausgeführt werden müssen. Eine solche Behälterausführung setzt aber wieder schwerere Fahrzeugtypen voraus, die den .Anforderungen auf Wendigkeit, Schnelligkeit und Einsatzfähigkeit auf schlechten Wegen kaum genügen.
Soll trotzdem mit kleinen, leichteren Fahrzeugen das Auslangen gefunden werden, geht dies nur auf Kosten notwendiger Ausrüstung.
Es ist zwar schon "bekannt, Löschfahrzeuge mit Behältern aus Gummi oder gummiartigem Werkstoff zu versehen, die sich im gefüllten Zustand an festen Wänden des Wagenauf-"baues abstützen, um auf diese Weise das Konstruktionsgewicht zu vermindern, ohne ein Leckwerden "befürchten zu müssen» Dabei handelt es sich a"ber um Fahrzeuge, die hauptsächlich dem Löschwassertransport dienen, somit kaum weitere Ausrüstungen mitzuführen "brauchen und die einen in mehrere Zellen unterteilten Flüssigkeitsbehälter aufweisen. Die Zellen selbst sind für sich aus Blech in einer entsprechenden Rahmenkonstruktion hergestellt, haben also immer noch zu viel Gewicht für ein leichtes, für sich allein einsatzfähiges Feuerwehrfahrzeug, das zusätzliche Ausrüstung mitnehmen muß. Die Gummibehälter sind bis auf die Öffnungen für die Anschluß- und Überlaufleitungen geschlossen, so daß es nicht möglich ist, Schlingerbleche od. dgl. vorzusehen, um das Ein- und Herfluten der Flüssigkeit zur Erhöhung der Fahrsicherheit zu verhindern. Auch ist es schwierig, die geschlossenen Gummibehälter zu reinigen, falls Verstopfungen im Leitungssystem auftreten.
Die Neuerung bezweckt die Beseitigung aller dieser Mangel und die Schaffung eines Feuerwehrfahrzeuges, für dessen Löschwasserbehälter bei guter Zugänglichkeit das geringst mögliche Eigengewicht erforderlich ist, so daß das Fahrzeug selbst leicht und wendig ausgeführt werden kann, ohne auf die Mitnahme notwendiger Ausrüstung verzichten zu müssen.
Ausgehend von einem Feuerwehrfahrzeug mit einem aus gummiartigem elastischem Werkstoff bestehenden LÖschwassersack, der sich in gefülltem Zustand an festen Wänden abstützt, zeichnet sich die Neuerung im wesentlichen dadurch aus, daß der Löschwa,ssersack in einem durch eine Bodenplatte abgeschlossenen Schacht angeordnet ist, der sich zwischen einer vorderen Mannschaftskabine, einem hinteren Pumpenraum und zwei
seitlichen Gerätekästen befindet, v/eiche Fahrzeugaufbauten die Wände zur Abstützung des Löschwassersackes bilden. Es sind also überhaupt keine eigenen Stützwände mehr vorhanden, es übernehmen vielmehr die ohnehin notwendigen Wände der Aufbauten die Aufgabe der Abstützung des Löschwassersackes, der selbst im Verhältnis zu den übrigen Teilen kaum Eigengewicht hat. Dennoch ist ein Leckwerden nicht zu befürchten, da der Behältersack aus elastischem Werkstoff gegenüber allen auftretenden Verwindungen nachgiebig ist. Die Anordnung des Schachtes in der Mitte der Aufbauten ergibt überdies eine günstige Gewichtsverteilung für das Gesamtfahrzeug. Korrosionsschäden an den Wänden der Aufbauten sind zufolge des Behältersackes nicht zu befürchten.
In weiterer Ausbildung der Neuerung ist der Löschwassersack oben offen ausgebildet und am oberen Schachtrand ein Rahmen zur Anbringung eines Deckels vorgesehen, an dem außer der Saugleitung alle Leitungen und Armaturen sowie Schlingerbleche und gegebenenfalls eine Heizeinrichtung befestigt sind. Der Deckel ergibt eine für die Montage und allfällige Reparaturen günstige Zusammenfassung aller wesentlichen Einrichtungen, wobei durch die oben offene Ausbildung des Löschwassersackes auch die Anordnung der Schlingerbleche gewährleistet ist. Die Saugleitung kann am Boden des Behältersackes mit einer Schelle od. dgl» leicht und einfach dicht angeschlossen werden.
Der gefaltete, den Rahmen übergreifende Rand des Löschwassersackes kann zugleich die Dichtung zwischen Deckel und Rahmen bilden, so daß hiefür keine eigenen Elemente erforderlich sind.
In der Zeichnung ist der Ueuerungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch im Teilschnitt dargestellt.
Die wesentlichen Aufbauten des Peuerwehrfahrzeuges bestehen aus einer vorderen Mannschaftskabine 1, einem hinteren Pumpenraum 2 mit der Pumpe 3 und einer Haspel 4- für den Hochdruckschlauch und aus zwei (nicht sichtbaren) seitlichen Gerätekästen für weitere Schläuche und sonstige Ausrüstungs-

Claims (2)

PA 8 gegenstände. Zwischen diesen Aufbauten ist ein Schacht 5 ausgespart, so daß die Wände der Aufbauten zugleich die ■vier Schachtseiten "bilden. Der Schacht 5 ist unten durch eine Bodenplatte 6 abgeschlossen, während an seinem oberen Rand ein Rahmen 7 zur Anbringung eines Deckels 8 vorgesehen ist. Der Deckel 8 trägt Schlingerbleche 9 5 ferner sind an ihm die Zulaufleitung 10, die Überlaufleitung 11 und sonstige Armaturen befestigt. Im Schacht 5 hängt ein Löschwassersack 12 aus Kunststoff od. dgl., der sich im gefüllten Zustand an die umgebenden Wände der Aufbauten bzw. an die Bodenplatte anlegt. Der Behältersack 12 ist oben offen, wobei sein gefalteter, den Rahmen 7 übergreifender Rand 13 die Dichtung zwischen dem Deckel 8 und dem Rahmen bildet. Mit 14 ist die am Boden des Löschwassersackes 12 mittels einer Schelle 15 dicht angeschlossene, zur Pumpe führende Saugleitung bezeichnet. Aus der besonderen Anordnung des Schachtes 5 bzw. des Löschwassersackes 12 in der Mitte der Aufbauten ergibt sich eine günstige Gewichtsverteilung für das Gesamtfahrzeug. Schutzansprüche :
1. PEuerwehrfahrzeug mit einem aus gummiartigem elastischem Werkstoff bestehenden Löschwassersack, der sich in gefülltem Zustand an festen Wänden abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschwassersack (12) in einem durch eine Bodenplatte (6) abgeschlossenen Schacht (5) angeordnet ist, der sich zwischen einer vorderen Mannschaftskabine (1), einem hinteren Pumpenraum (2) und zwei seitlichen Gerätekästen befindet, welche fahrzeugaufbauten die Wände zur Abstützung des Löschwassersackes bilden.
2. Feuerwehrfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschwassersack (12) oben offen ausgebildet und am oberen Schachtrand ein Rahmen (7) zur Anbringung eines Deckels (8) vorgesehen ist, an dem außer der Saug-
4 -
leitung (14) alle Leitungen (10, 11) und Armaturen sowie Schlingerbleche (9) und gegebenenfalls eine Heizeinrichtung befestigt sind.
J. Feuerwehrfahrzeugmch den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete, den Rahmen (7) übergreifende Rand (13) des Löschwassersackes (12) die Dichtung zwischen Deckel (8) und Rahmen (7) "bildet.
is! Diese Unlerlogs (Beschreibung und Sohut?onspi.) is) die ^uIeUi alhgerelch/e. s!& welch' tfon der W f.-tmg der ursprünglich eingereichten Unier!cgan ob. Die reohfliche ßadeulung de/ AbAaicfuing is! nicht η * ■· i.rtpri'r.'j'ich eingerelchlen Unloriogen befinoen sich in den Amtsokten. Sie kc.inen jederlei) ohne N ■ »m; recfiiljcher· Infeiesses· oebühronfrei eingesehen iverden Auf Anrrog /verden hiervon ouch Fofoi-opien o"-.■gat'/6. £U den üblichen Preisen geliaferi Oeutsches Pofen'ornl. Geb^j
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