DE1908789U - Hut aus synthetischem material. - Google Patents

Hut aus synthetischem material.

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DE1908789U
DE1908789U DE1964M0048782 DEM0048782U DE1908789U DE 1908789 U DE1908789 U DE 1908789U DE 1964M0048782 DE1964M0048782 DE 1964M0048782 DE M0048782 U DEM0048782 U DE M0048782U DE 1908789 U DE1908789 U DE 1908789U
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'•β«,
Hut aus synthetischem Material
Es ist bekannt, Hutmaterialien z.B. aus Filz, Pappmache, Vliesstoffen, Kunststoffolien im planen Zustand, als Stumpen oder in der Hutform zu beflocken. Derart hergestellte Hüte haben keine praktische Bedeutung erlangt: sie sind entweder im Gewicht zu schwer oder zu steif und brettig oder entsprechen in ihrem Aussehen nicht dem Herstellungspreis. Die genannten Unterlagen sind für die Beflockung nicht geeignet.
Die Unterlage soll möglichst leicht, hitze- und wasserbeständig sein, eine glatte Oberfläche aufweisen, keinen Klebstoff aufsaugen und insbesondere weich und geschmeidig sein.
Erfindungsgemäß werden diese Eigenschaften von einem Gewebe oder Gewirk aus synthetischen Fasern erfüllt, welches in bekannter Weise thermoplastisch zum Hut verformt werden kann. Die notwendige Geschmeidigkeit und glatte Oberfläche kann in bekannter Weise durch entsprechende Lackierung und Beschichtung erzielt werden. Die Beflockung einer derartigen Unterlage kann nach bekannten Methoden unter Verwendung von Textilfasern beliebiger Schnittlänge erfolgen. Bei Verwendung von Baum-
wollstaub erhält man einen wildlederartigen Hut, bei Verwendung von Nylonflocken mit 2 mm Schnittlänge resultiert ein Velourhut.
Es ist außerdem möglich, das Gewebe oder Gewirk aus synthetischen Fasern zuerst zu beflocken, um anschließend die thermoplastische Verformung vorzunehmen. In diesem Fall ist der Klebstoff der Beflockung so zu wählen, daß er bei der thermoplastischen Verformung sich mit verformt.
Beispiele;
1.) Ein Gewebe aus Polyvinylchloridfasern wird bei 130 CeIs. zu einem Hut verformt, anschließend mit Klebstoff besprüht und dann mit Baumwollstaub beflockt.
2.) Ein Gewirk aus Polyacrylnitrilfasern wird mit Isocyonatlack versteift, zum Hut verformt, mit Klebstoff besprüht und mit Nylonflocken von 2 mm Länge beflockt.
3.) Ein Gewebe aus 80% Polyacrylnitrilfasern und 20% Polyamidfasern wird zur Erzielung einer glatten Oberfläche mit einem Kunststoff beschichtet, an-
schließend mit einem Kleber versehen und mit Acetatflocken von 2,5 mm Länge beflockt. Dieses Gewebe wird anschließend thermoplastisch zum Hut verformt.
Die erfindungsgemäß hergestellten Hüte weisen den gleichen Oberflächencharakter auf wie normale Filzhüte. Sie sind sehr leicht, absolut wasserbeständig und von filzähnlicher Geschmeidigkeit.
Ulm, 9. Juli 1964
Dr.F./St.

Claims (1)

  1. An das
    Deutsche Patentamt
    8000 HiJnchen-2
    Zweibrückenstraße 12
    !A. 82 7 864*25.1
    FJLBl
    ^-^3 Jtit 1800 C^—.
    f deroudm-acher j V3 -furdiegrofieWett _/
    79 ulm/donau
    24. Hot. 1964 Dr.F./y
    Betr.: Hut aus synthetischem Material Aktenzeichen: M 48 782/41 a Gbm
    Wir nehmen Bezug auf Ihr Sehreiben vom β, Oktober und formulieren den Anspruch wie folgt?
    "Hut aus thermoplastisch verformtem Gewebe oder Gewirk aus synthetischen Fasern, dadurch gekennzeichnet, daß er an der Außenseite beflockt ist,"
    Wir verbleiben
    mit freundlichen Grüßen
    (S* H
    offene Haη
    ppa.
    Fernruf Fernschreiber
    (07311 62841 07/12632
    1
    V
    Postscheck
    Stuttgart 1675
    * ..-,,;,; geprüft
    STÄNDIGE MUSTERLAGEK: BERLIN ,, -£/;-.-_.--,.- !- - ■ MÜNCHEN ;~i5 ^^,!,.oslen cd« ^ "n" ti- -·-■ " Postanschrift
    79 Ulm/Donau, Orltngerstr. 1-3
    Postfach 617
    Telegramme
    Hutfabrtk Ulm-Donau
    Banken
    Deutsche Bank Ulm
    Bayer. Vereinsbank Neu-Ul
    • HAMBURG ■ KÖLN ■
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