DE1908715U - Insbesondere fuer gartenschaukeln bestimmter sitz. - Google Patents

Insbesondere fuer gartenschaukeln bestimmter sitz.

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DE1908715U
DE1908715U DEB59738U DEB0059738U DE1908715U DE 1908715 U DE1908715 U DE 1908715U DE B59738 U DEB59738 U DE B59738U DE B0059738 U DEB0059738 U DE B0059738U DE 1908715 U DE1908715 U DE 1908715U
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W Bauermann und Soehne
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W Bauermann und Soehne
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/66Means to protect against weather

Landscapes

  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

1.815 220*20.11.6!(
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN
44 Kennwort; Polstertasche
Firma W. Bauermann & Söhne GmbH, Hilden (RhId..), Hof straße 64
Insbesondere für Gartenschaukeln bestimmter Sitz
Die Erfindung bezieht sich auf einen insbesondere für Gartenschaukeln bestimmten Sitz, der ein vorzugsweise in sich starres Rahmengestell mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil umfaßt und einen an sich über die Sitzbreite erstreckenden Rahmenstegen gehalterten flächenfüllenden Bezug trägt. Bei Sitsanordnungen dieser Art ist es schon bekannt, zumindest den Sitzteil des Rahmens bzw. der Rahmenanordnung mit einem unterstützenden Federboden auszurüsten. Solche Ausführungen sind recht aufwendig und teuer. Außerdem fällt ein verhältnismäßig hohes Gewicht an. Ferner besteht die Gefahr, daß der noch einer Polsterung bedürfende Bezug nach einiger Zeit durch sich an Teilen des Federbodens entwickelnden Rost od.dgl. beschädigt wird. Sitze dieser Art haben im übrigen in der Regel ebenso wie andere bekannte Ausführungen, bei denen die Sitzfläche allein von wenigstens einer gespannten Stoffbahn gebildet ist, den für den Gebrauch schwerwiegenden Mangel, daß der vordere Rahmensteg lästige Druckwirkungen äußert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sitz der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, der sich leichtgewichtig und mit geringem Kostenaufwand herstellen läßt und dennoch lästigie Druck· Wirkungen des vorderen Rahmensteges zuverlässig ausschließt. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen erreicht, indem der dem Sitz·
teil zugeordnete Bereich des Bezuges als eine Polstereinlage aufnehmende Tasche ausgebildet wird, deren vordere Randzone dem über die Sitzbreite durchlaufenden Rahmensteg aufliegt und ihn überragt. Hierbei bildet die Bezugsanordnung gewissermaßen einen Zungenbereich, der sich spannungsfrei über den vorderen Rahmensteg hinaus erstreckt. Da dieser Teil in die Tasche einbezogen ist, d.h. mit der Polstereinlage ausgefüllt wird, ist gewährleistet, daß der vordere Rahmensteg polsternd abgedeckt ist, d.h. keine schädlichen Druckwirkungen äußern kann. Dennoch bleibt die Möglichkeit erhalten, die Bezugsanordnung zur Aufnahme der belastungs bedingten Spannungen an dem vorderen Rahmensteg abzustützen. Die Ausrüstung der Bezugsanordnung mit einer die Polstereinlage aufnehmenden Tasche gewährleistet im übrigen, daß die Sitzpolsterung sich auch bei unachtsamem Gebrauch nicht verschieben kann; sie bildet ein praktisch nicht sichtbares Glied der Bezugsanordnung, das jedoch bedarfsweise nach dem Öffnen der Tasche lösbar ist.
Die Erfindung läßt sich in mancherlei Arten verwirklichen. Bei einer bevorzugten Aus führungsform bildet ein zwischen zwei über die Sitzbreite durchlaufenden Rahmenstegen gespannter Bezug einen ersten Teil der unteren Taschenwandung, dem sich vorderendig ein zweiter, dem Rahmensteg aufliegender und ihn überragender Teil anschließt, der vorzugsweise unmittelbar in die obere Taschenwandung übergeht. Hiermit ergibt sich eine fertigungstechnisch einfache und dennoch ansehnliche Ausbildung, die auch ungewöhnlich hohen Beanspruchungen dauerhaft genügt.
Bei einer Sitzanordnung, bei der der flächenfüllende Bezug zwischen einem den Lehnenteil oberendig begrenzenden und einem dem,
vorderen Bereich des Sitzteiles zugeordneten, über die Sitzbreite durchlaufenden Rahmensteg gespannt ist, empfiehlt es sich gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung, der die Fläche des Lehnenteiles füllenden Stoffbahn in der gegen den Sitzteil angrenzenden Zone eine einen Teil der unteren Taschenwandung bildende Stoffbahn anzuschließen, die die Spannung auf den dem Sitzteil zugeordneten Rahmensteg überträgt, während die die Fläche des Rückenlehnenteiles füllende Stoffbahn als obere Taschenwandung durchläuft und, den vorderen Sitzrand umgreifend, die untere Taschenwandung vervollständigt.
Die im Sitzbereich angeordnete Tasche wird zweckmäßig zur lösbaren Aufnahme der vorzugsweise von einem elastischen Schaumstoffkörper wie Schaumstoffplatte gebildeten Polstereinlage an einer quer zur Sitzbreite liegenden Seite mit einer lösbaren Verschlußklappe ausgerüstet.
Insbesondere wenn zur Aufnahme der Belastung allein eine Stoffbahi anordnung dient, empfiehlt es sich, unterhalb der Tasche zwischen zur Sitzbreite quergerichteten Rahmenstegen eine Stützbespannung anzuordnen. Damit wird in der Regel insbesondere bei größeren Sitzbreiten die Sitzbequemlichkeit beachtlich verbessert.
Das Rahmengestell kann ebenfalls verschiedenartig ausgeführt werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das etwa die Grundform eines Rechteckes aufweisende und in der Grenzzone zwischen dem Lehnenteil und dem Sitzteil abgewinkelte Rahmengestell aus mehreren zusammensteckbaren Rohrabschnitten. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß der Raumbedarf des Sitzes sich zum
Lagern "bzw. Transportieren durch Zusammenlegen in einer Ebene weitgehend vermindern läßt. Gemäß einer bevorzugten Ausführung dieser Art weist das Rahmengestell zwei sich je über die Sitzbrei te erstreckende, an den Enden quer abgewinkelte Stege und zwei im mittleren Längenbereich gemäß dem zwischen dem Lehnenteil und dem Sitzteil vorgesehenen Winkel abgebogene Abschnitte auf. Das Aneinanderfügen bzw. Lösen dieser Rahmenglieder ist einfach und bereitet auch technisch ungeübten Personen keine Schwierigkeiten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Sitzschaukel schaubildlich,
Fig. 2 das Rahmengestell des dem Ausführungsbeispiel zugrundegelegten Sitzes schaubildlich,
Fig. 3 in Seitenansicht die Bezugsanordnung, wobei das Rahmengestell strichpunktiert angedeutet ist,
Fig. 4 den Sitz als Teildraufsicht.
Die dem Ausführungsbeispiel zugrundegelegte Sitzschaukel umfaßt ein portalförmiges Traggestell 10, das aus zwei je U-förmigen Bügeln 11 und 12 besteht, deren nebeneinanderliegende Stege 13 und lh gelenkig verbunden sind. Zwischen den einander zugeordnete Armen der Bügel 11 und 12 erstrecken sich zumindest einseitig lösbare Streben 15· Die das Traggestell bildenden Teile können je mehrgliedrig zusammensteckbar sein. An den gelenkig vereinigten
Stegen 13, 14 der Bügel 11 und 12, vorzugsweise im Bereich von Verbindungsgelenken, ist, beispielsweise unter Vermittlung je einer Feder 16, die Sitzanordnung schwingbar aufgehängt. Dazu dienen an jeder Seite zwei Zugstangen 17 und 18, denen Ketten 19 angeschlossen sind. Diese sind in wahlweisen Längen mit der Sitzanordnung verhakbar.
Die Sitzanordnung umfaßt ein insbesondere in Fig. 2 dargestelltes Rahmengestell, das in einen Lehnenteil 20 und einen Sitzteil
21 gegliedert ist. Es wird von einem in der Grundform rechteckigen Rahmen aus Rohrabschnitten gebildet, der im mittleren Längenbereich, den Lehnenteil 20 gegen den Sitzteil 21 abgrenzend, bei
22 abgewinkelt verläuft. Bei der dargestellten Ausführung ist das Rahmengestell aus mehreren Gliedern, nämlich zwei über die Sitzbreite durchlaufenden und an den Enden je quer abgewinkelt verlaufenden Stegen 23 und 24 sowie zwei Abschnitten 25 gebildet, die je im mittleren Längenbereich gewinkelt sind. Die vorerwähnten Teile lassen sich in an sich bekannter Art durch Zusammenstecken aneinanderfügen. Zwischen den den Sitzteil seitlich eingrenzenden Stegteilen 26 erstreckt sich zweckmäßig eine in Fig.
2 strichpunktiert angedeutete Bespannung 27, die allein Unterstützungszwecken dient. Im übrigen wird der Bezug von einer Stoff bahn 28 gebildet, der eine Stoffbahn 29 angefügt ist. Die Stoffbahn 28 erstreckt sich, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, von dem den Lehnenteil 20 oberseitig begrenzenden Rahmensteg 23 zunächst bis zu dem Grenzbereich zwischen dem Sitzteil und dem Lehnenteil. Hier ist der Stoffbahn 28 durch Nähte 30 die Stoffbahn 29 angeschlossen. Diese verläuft über die vorzugsweise vorgesehene stützende Bespannung 27 bis zu dem Rahmensteg 24. An diesem ist sie
festgelegt. Die Stoffbahn 28 bildet, zunächst hinter den Nähten 30 ansteigend, mit ihrem Teil 31 die obere Wandung einer eine Polstereinlage 32 aufnehmenden Tasche. Deren untere Wandung wird im wesentlichen durch die schon erwähnte Stoffbahn 29 gebildet. Im vorderen Bereich des Sitzes wird diese Unterwandung jedoch durch die Bereiche 33 und 34 der Stoffbahn 28 ergänzt. Der Bereic! 34 ist durch die zugleich die Stoffbahn 29 an dem Rahmensteg 24 festlegenden Nähte 35 mit der Stoffbahn 29 verbunden. Die im Sitz bereich gebildete Tasche 32 ist einseitig mit einer in Fig. 3 gestrichelt angedeuteten, durch Druckknöpfe 36 od.dgl. schließbaren Klappe 37 ausgerüstet, so daß die Polstereinlage 32 entnommen werden kann.
Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte beispielsweise das Rahmengestell im Grenzbereich zwischen dem Lehnenteil 20 und dem Sitzteil 21 einen oder mehrere tragende Stege aufweisen. Je nach der Art der verwandten Stoffe können die zur Bildung der Tasche erforderlichen Nähte gegenüber dem Ausführungsbeispiel abweichend angeordnet sein.

Claims (7)

Patentanwälte R A. B15 220*20.11.6^ ή DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL.-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN J 44 Ansprüche :
1. Insbesondere für Gartenschaukeln bestimmter Sitz, der ein vorzugsweise in sich starres Rahmengestell mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil umfaßt und einen an sich über die Sitzbreite erstreckenden Rahmenstegen gehalterten flächenfüllenden Bezug trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Sitzteil (21) zugeordnete Bereich des Bezuges (28, 29) als eine Polstereinlage (32) aufnehmende Tasche ausgebildet ist, deren vordere Randzone dem über die Sitzbreite durchlaufenden Rahmensteg (24) aufliegt und ihn überragt.
2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischei zwei über die Sitzbreite durchlaufenden Rahmenstegen gespannter Bezug einen ersten Teil (29) der unteren Taschenwandung bildet, dem sich vorderendig ein zweiter, dem Rahmensteg (24) aufliegender und ihn überragender Teil (34) anschließt, der vorzugsweise unmittelbar in die obere Taschenwandung übergeht.
3. Sitz nach Anspruch 1 und 2, bei dem der flächenfüllende Bezug zwischen einem den Lehnenteil oberendig begrenzenden und einem dem vorderen Bereich des Sitzteiles zugeordneten, über di< Sitzbreite durchlaufenden Rahmensteg gespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fläche des Lehnenteiles (20) füllenden Stoffbahn (28) in der dem Sitzteil (21) zugewandten Grenzzone eine einen Teil der unteren Taschenwandung bildende
Stoffbahn (29) angeschlossen ist, die die Spannung auf den dem Sitzteil (21) zugeordneten Rahmensteg (24) überträgt, während die die Fläche des Lehnenteils (20) füllende Stoffbahn (28) als obere Taschenwandung (31) durchläuft und, den vorderen Sitzrand umgreifend, die untere Taschenwandung (29) vervollständigt.
4. Sitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche zur lösbaren Aufnahme der vorzugsweise von einem elastischen Schaumstoffkörper te gebildeten Polstereinlage (32) an einer quer zur Sitzbreite liegenden Seite eine lösbare Verschlußklappe (37) aufweist.
5. Sitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb der Tasche zwischen zur Sitzbreite quergerichteten Rahmenstegen (26) eine Stützbespannung (27) erstreckt.
6. Sitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5S dadurch gekennzeichnet, daß das etwa die Grundform eines Rechteckes aufweisende und in der Grenzzone (22) zwischen dem Lehnenteil (20) und dem Sitzteil (2l) abgewinkelte Rahmengestell aus mehreren zusammensteckbaren Rohrabsclmitten (23-25) besteht.
7. Sitz nach Anspruch 6, dadurchgekennzeichnet, daß das Rahmengestell zwei sich je über die Sitzbreite erstreckende, an den Enden quer abgewinkelte Stege (23,24) und zwei im mittleren Längenbereich gemäß dem zwischen dem Lehnenteil (20) und dem Sitzteil (21) vorgesehenen Winkel abgebogene Abschnitte (25) umfaßt.
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