DE1908688U - Geraet fuer die tierheilkunde. - Google Patents

Geraet fuer die tierheilkunde.

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DE1908688U
DE1908688U DE1964R0029188 DER0029188U DE1908688U DE 1908688 U DE1908688 U DE 1908688U DE 1964R0029188 DE1964R0029188 DE 1964R0029188 DE R0029188 U DER0029188 U DE R0029188U DE 1908688 U DE1908688 U DE 1908688U
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DE1964R0029188
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Vet Karl Heinz Dr M Rueggeberg
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Description

EA. 664 (H6*20.64
Patentanwalt a.
τλ· , τ Ur,U 576 Neheim-Hüsten 3, 15. Sept. 1964/§6h
Dipl.-mg. Π. ΓΓ1ΤΖ Feldstraße 52
Posteoheol-Konto. Dortmund Nr. 112117 Fernrni 3744
,. , , , ._,..,_ „ , Postfach Nr. 785
VerrmndssparkBsse Neheim-Huaten-Sundern
Dr. med. vet. Rüggeberg
Oestereiden (Krs. lippstadt) Lönsweg 153
"Tierärztliches Gerät".
Die Torliegende Neuerung betrifft ein tierärztliches Gerät zur Verwendung "bei der Geburtshilfe bei Großtieren, insbesondere bei Rindern. Dabei kommt es vor, daß die Gebärmutter des Tieres ausgestülpt wird. Das Wiedereinbringen der Gebärmutter in die Bauchhöhle wurde bisher von Hand ohne Hilfsmittel ausgeführt. Dies erfordert die Hilfeleistung mehrerer Personen sowie ein manuelles Geschick und ist eine anstrengende Arbeit. Außerdem besteht für das Tier die Gefahr der Karunkelabreißung.
Ein Gerät nach der vorliegenden feuerung soll die Rückverlagerung erheblich erleichtern und die Gefahr der Karunkelabreißung, die zu Blutungen führt, beseitigen.
Ein Gerät nach der Neuerung ist gekennzeichnet durch eine Platte aus einem biegsamen Werkstoff, welche als Abwicklung eines Kegelstumpfes zugeschnitten und nach Aufnahme der ausgestülpten Gebärmutter durch Überlappen der Sander zu einem Trichter verformbar ist. Dabei sind an der Trichteraußenseite Verschlüsse zum Zusammenhalten der Trichterform sowie Handgriffe zum Anfassen des geöffneten bzw. geschlossenen Trichters vorgesehen. Die Trichtermündung hat eine zum Ansetzen bzw. Einführen in die Scheide des Tieres geeignete Größe.
Patentlinwa11 Bia«._.?_.. znm Brief vom J5 .....S^tember
Dipl.-Ing. H. FlitZ
an:
Gemäß der weiteren Neuerung kann man die Trichtermündung mit einem Wulst versehen, der im Querschnitt gerundet ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung abgebildet.
Abb. 1 zeigt den geöffneten Trichter;
Abb. 2 stellt den geschlossenen Trichter dar.
Der Trichter besteht aus einer Platte, die im wesentlichen, wie aus Abb. 1 hervorgeht, den Zuschnitt der Abwicklung eines Kegelstumpfes hat. Die Platte ist aus biegsamem Werkstoff, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff, von einer ausreichenden Stärke von beispielsweise 4-5 mm. Die Platte 1 soll sich verformen lassen, jedoch nicht elastisch sein. An der Außenseite der Platte sind die Handgriffe 3 sowie die Teile 4 und 5, die zu den Verschlüssen gehören. Insgesamt sind bei dem gezeigten Beispiel über die Länge des Mantels 3 Verschlüsse vorgesehen.
Die ausgestülpte Gebärmutter wird in den geöffneten Trichter gelegt. Dabei ist die mit dem Wulst 2 versehene Seite zum Tier hin gerichtet. Man hält dabei die Platte 1 an den Handgriffen 3 fest. Sodann wird die Platte 1 mit der Gebärmutter zum Trichter verformt, wie aus Abb. 2 hervorgeht. Die beiden geraden Bänder der Platte überlappen sich dabei. Die Trichterform nach Abb. 2 wird durch Betätigung der Verschlüsse 4 und 5 fixiert. Sodann wird die Mündung des Trichters an die Scheide des Tieres angesetzt bzw. in diese eingeführt und die Gebärmutter durch Drücken von der anderen Trichterseite her in die Bauchhöhle zurückverlagert.
Palen<anwa11 ma« .3..... znm Brief
Dipl.-Ing. H. Fritz
Als Verschlüsse können beliebige, an sich bekanntes Vorrichtungen verwendet werden. Beispielsweise kann man Laschen 4 vorsehen, welche mit ihren Löchern auf Knöpfe 5 gesteckt werden. Zwecks Anpassung sind mehrere Löcher vorgesehen. Man kann aber auch die an sich bekannten Schnallen mit Dorn verwenden oder andere Arten von Schnellversehlüssen.
Zur Vermeidung einer scharfen Kante ist an der Trichtermündung der gerundete Wulst 2 vorgesehen. Aus Abb. 2 ist ersichtlich, daß sich die geraden Ränder des Trichters zur Herstellung einer ausreichenden Formstabilität in ausreichendem laße überlappen.

Claims (2)

Patentanwalt ni j4 4 15. September 1964/Sch Blatt X.. znm Brief vom i ... L'~_ Dipl.-ing. H. Fritz Schutzansprüche
1.) Tierärztliches Gerät für die Rückverlagerung einer ausgestülpten Gebärmutter in die Bauchhöhle bei Großtieren, gekennzeichnet durch eine Platte (1) aus einem biegsamen Werkstoff, vrelche als Abwicklung eines Kegelstumpfes zugeschnitten und nach Aufnahme der ausgestülpten Gebärmutter durch Überlappen der Ränder zu einem Trichter verformbar ist, wobei an der Außenseite Verschlüsse (4,5) zum Zusammenhalten der Trichterform und Handgriffe (3) zum Anfassen des geöffneten bzw. geschlossenen Trichters vorgesehen sind und die Trichtermündung eine zum Ansetzen an die Scheide des Tieres geeignete Größe hat.
2.) Tierärztliches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichtermündung mit einem im Querschnitt gerundeten Wulst (2) versehen ist.
DE1964R0029188 1964-09-21 1964-09-21 Geraet fuer die tierheilkunde. Expired DE1908688U (de)

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