DE449303C - Vorrichtung zum Untersuchen von Tieren auf Tuberkulose - Google Patents

Vorrichtung zum Untersuchen von Tieren auf Tuberkulose

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DE449303C
DE449303C DEM93791D DEM0093791D DE449303C DE 449303 C DE449303 C DE 449303C DE M93791 D DEM93791 D DE M93791D DE M0093791 D DEM0093791 D DE M0093791D DE 449303 C DE449303 C DE 449303C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D9/00Bandages, poultices, compresses specially adapted to veterinary purposes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Zoology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Untersuchen von Tieren auf Tuberkulose. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Untersuchen von Tieren auf Tuberkulose.
  • Beim Untersuchen. von Tieren, insbesondere Rindern, auf Tuberkulose wird künstlich ein Hustenreiz .erzeugt. Während das Tier hustet, wird -durch Abhorchen und Abklopfen festgestellt, ob eine Erkrankung der Lunge vorliegt. Bestätigt sich dabei der Verdacht, dann wird die Art der Erkrankung durch eine weitere Untersuchung des Speichels. usw, festgestellt.
  • Bisher wurde der Hustenreiz allgemein dadurch hervorgerufen, daß man dem Tier ein Handtuch um die Nüstern wickelte und so die Luftzufuhr durch Nase und Maul absperrte. Dieses Verfahren w_ar jedoch schwierig und nicht immer gefahrlos; zu seiner Durchführung waren zwei Mann erforderlich, und zwar einer, der das Tier an den Hörnern festhielt, ein anderer, der das Handtuch sachgemäß um Nase und Maul wickelte. Nach Erzeugung des Hustenreizes.- wurde das Handtuch wieder abgewickelt.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Vorrichtung zu schaffen, die sich leichter handhaben läßt und sicherer zu dem angestrebten Ergebnis führt.
  • Der Erfindung gemäß besteht diese Vorrichtung aus einer an sich schon für andere Zwecke bekannten Kappe aus luftdichtem Stoff, deren Größe derart bemessen ist, daß sie beim Gebrauch die Nüstern des Tieres abdeckt. Vorzugsweise ist diese Kappe mit zwei Griffen versehen, um sie bequem dem Tier überstreifen zu können. Ihr Rand kann mit einer elastischen Einlage versehen werden, um den festen Abschluß zu sichern. Statt dieser elastischen Einlage kann auch ein Bandzug benutzt werden.
  • Eine solche Kappe kann der Tierarzt allein, also ohne fremde Hilfe, schnell dem Tier über die Nüstern streifen. Infolge des luftdichten Abschlusses beginnt das Tier nach sehr kurzer Zeit an zu husten. Alsdann kann die Kappe wieder abgenommen werden. Das Desinfizieren der Vorrichtung ist leicht durchzuführen.
  • Die Einfachheit der Handhabung dieser Vorrichtung ermöglicht es auch dein Landwirt, die Untersuchungen des Viehes selbst vorzunehmen, so da.ß tuberkulöse Tiere sofort von den gesunden getrennt werden können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Kappe a ist am Rande b mit einer Gummieinlage versehen, so daß der Rand, nachdem die Kappe dem Tier über die Nüstern gestreift ist, sich -dicht um die Schnauze herum anlegt. Zur besseren Handhabung ist die Kappest mit den Handgriffen c versehen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCI3: Vorrichtung zum Untersuchen von Tieren auf Tuberkulose, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer für andere Zwecke bekannten, zweckmäßig mit Griffen und einer elastischen Einlage versehenen Kappe aus luftdichtem Stoff besteht, die sich über Maul und Nase des Tieres ziehen läßt und die Nüstern luftdicht abdeckt.
DEM93791D Vorrichtung zum Untersuchen von Tieren auf Tuberkulose Expired DE449303C (de)

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