DE1908539U - Vorrichtung zur kontinuierlichen regenerierung des fuer die durchfuehrung des elektrophoreselackierverfahrens verwendeten elektrolyts. - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen regenerierung des fuer die durchfuehrung des elektrophoreselackierverfahrens verwendeten elektrolyts.Info
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C02F2303/16—Regeneration of sorbents, filters
Landscapes
- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
Description
Firma Eberhard Hahn , Haschinenfabrik,
Jendlingsn / ITeokar
Vorrichtung zur kontinuierlichen Regenerierung des für
die Durchführung des Elektrophoreselackierverfahrens
verwendeten Elektrolyts
Die !Teuerung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Regenerierung des für die Durchführung
des Elektrophoreselackierverfahrens verwendeten Elektrolyts,
insbesondere Anolyts, rait einem semiperneablen "Filter.
Bei der Durchführung des immer mehr an Bedeutung gewinnenden Elektrophoreselackierverfahrens, insbesondere
bei der kontinuierlichen lackierung mittels Elektrophorese besteht eine wichtige Aufgabe darin,
den "verbrauchten" Elektrolyt kontinuierlich oder diskontinuierlich aufzufrisciien- Bei einer solchen
Ergänzung wird dem Elektrolyt die verbrauchte _Lack~
substanz zugeführt und schädliche Verunreinigungen,
insbesondere den Jlektrolyt vergiftende Schwermetallionen entnommen ο Zu den aus dem Elektrolyt zu entfernenden
Stoffen gehören neben l.Ietallionen auch
einige Abbauprodukte des Lackes s beispielsweise
Amine als Abbauprodukte von ilelaminharzen. UTm diese
unerwünschten Verunreinigungen aus den !Elektrolyt
zu entfernen, kann man Hilfselektrode?, zur Abscheidung
der Schwermetallionen verwenden oder auch die zu entfernenden Teilchen durch semipermeable
Membrane aus dem Anodenraum, in dem die lackierung der Teile erfolgt., abtrennen»
Eine gewisse Schwierigkeit bei dieser Abtrennung bestand bisher darin, daß man bei Verwendung
von Hilfselektroden nur bestimmte geladene Stoffgruppen
selektiv erfai3te und andere ungeladene Abbauprodukte nicht erfassen konnte« Bei der Anordnung
von semipermeablen filtern um den X-ackierraum
herum kann man zur Verhinderung einer unerwünschten Verdünnung des Elektrolyts im Xackierraum selbst
keine hohen Konzentrationsunterschiede beiderseitig der Trennwand zulassen, die an sich erwünscht wären,
um eine wirkungsvolle Ausscheidung der Verun-
reinigungen aus dem Lackierraum zu erreichen ο
Es ist das Ziel der Heuerung, eine Regeneriervorrichtung
zu schaffen, die die beschriebenen llachteile
nicht aufweist und eine wirkungsvolle Regenerierung: bei kontinuierlichem Betrieb außerhalb des
31ektrophoresela<kierbehälters gestattet. Die Vorrichtung
nach der !Teuerung zeichnet sich dadurch aus j daß der Filter von zwischen zwei Rohrboden in
einem vom zu regenerierenden Elektrolyt im 2rimärkreis
und destilliertem Wasser im Sekundärkreis durchflossenen Austauschbehälter befindlichen Rohren
mit semipermeablen Wandungen gebildet ist. Zweckmäßigerweise
verwendet man als Austauschbehälter einen solchen bekannter zylindrischer Bauart mit
je einem Zu- und Ablaufstutzen für die beiden Durchflußbereiche
„
Die Verwendung eines derartigen bekannten Austauschbehältersj
wie er häufig zum Wärmeaustausch bzw. zur Kühlung zwischen zwei getrennten Kreisen verwendet
wird und der neueru©gsgemäße Austausch der Ketallrohre
durch Durchlaufrohre aus einem geeigneten Llaterial, z.B. verstärktem Filterpapier, ITylongewebe
in Fensterwebart 9 Ton oder dergleichen ausreichend
kleiner Porengröße, hat eine Vorrichtung zu schaffen gestattet, die die gestellte Aufgabe ausgezeichnet
löst.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung»
Pig» 1 ist ein längsschnitt nach der Maie
I-I in Fig» 2 durch ein Ausführungsbeispiel der
neuerungsgemäßen Regeneriervorrichtung.
Pig. 2 ist ein Querschnitt nach der linie II-II in Pig. 1.
Pig. 3 ist eine perspektivische Ansicht des Randteils eines Rohrbodens.
Wie man aus der Zeichnung erkennt, "besteht die Regeneriervorrichtung im wesentlichen aus dem
zylindrischen Behälter 1, der an seinen beiden Enden mit je einem Deckelflansch 2 und 3 versehen
ist. Der Innenraum des Behälters ist in an sich bekannter Weise durch Rohrboden 4, 5 für die Rohre
in zwei Durchflußbereiche aufgeteilt. Die zu regenerierende LackdispeisLOn bzw„ der Elektrolyt
strömt in Pfeilrichtung durch den Zulaufstutzen und den von den Räumen 11 , 12 und dem Innenraum
der Rohre 6 gebildeten Primärkreis und durch den
Ablaufstutzen 8 wieder in den in der Zeichnung
nicht dargestellten IJackierbehälter zurück. Auf diesem Weg kann dem Elektrolyt gegebenenfalls
frische Sacksubstanz zu gemischt werden» Im Sekundärkreis,
der in Jig. 1 schematisch vollständig dargestellt ist, wird endionisiertes Wasser mittels
der Pumpe 13 aus den beiden Austauschkolonnen
15? 16 in den Zulaufstutzen 9 gepumpt, umspült
den Außenraum 17 der Rohre 6 und verläßt den Behälter durch den Ablaufstutzen 10, um durch
die Pumpe 13. zuj? Reinigung durch die beiden Austauschkolonnen
15, 16 wieder gepumpt zu werden.
Durch die große Austauschfläche zwischen Primärkreis und Sekundärkreis im Behälter 1 wird
eine wirkungsvolle Reinigung des Elektrolyts von allen unerwünschten Substanzen erreicht, die- sich
in den Austauschkolonnen 15, 16 niederschlagen.
Diese können auch wechselweise betrieben werden, so daß eine Kolonne während des Betriebs der anderen
regeneriert wird und stets eine für die Aufnahme der Verunreinigungen aus^ der Lackdispersion
-zur Verfugung steht.
Die Befestigung derRohre 6 in den. Rohrboden 45 5 wird von Pail zu Fall dem verwendeten
Material angepaßt. Bei Verwendung von !E.onrohren
ausreichender Eigenstabilität genügt ein 'beiderseitiger
Einsatz und eine gevfisse Fixierung der Tonrohrenden
in den Austauschboden«. Verwendet man jedoch gewehte Nylonschläuche, so können diese an
ihren Enden durch die Bohrungen in den Böden 4, 5 durchgeführt und im Bereich der Außenräume 11, 12
durch auf die Böden aufgeschraubte Ringe oder dergleichen
fixiert werden.» Die Befestigung wird zweckmäßigerweise so gewählt? daß die G-ewebeschläuche
"bzw. Tonrohre nach Entfernung der Deckelflansche
2, 3 am Behälter einfach austauschbar sind.
Eine besonders zweckmäßige Befestigungsart
der Nylonschläuche zwischen den beiden Austauschboden 4, 5 ist in Fig. 3 dargestellt» Man erkennt
am Rand des in Fig. 1 rechten Rohrbodens 5 einen
in eine Bohrung 19 des Bodens 5 eingeschweißten Rohrstutzen 18, der im Bereich seines freien Endes
20 eine Nut 21 aufweist, über welche das Ende eines Hylonschlauch.es 6 gezogen und mittels einer
Nylonschnur 22 fixiert ist.
Schutzansprüche
Claims (2)
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Regenerierung des für die Durchführung des Elektrophoresei.ckierverf
ahrens verwendeten Elektrolyts , insbesondere Anolytsj mit semipermeablem Euter, dadurch
gekennzeichnet, daß der PiIter von zwischen
zwei Rohrboden in einem vom zu regenerierenden Elektrolyt im Primärkreis und destilliertem Wasser im
Sekundärkreis durchflossenen Austauschbehälter befindlichen
Rohren mit semipermeablen Wandungen gebildet ist ο
2 ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandungen der Durchlaufröhre
(6) im Regenerierbereich aus einem zwischen den beiden Rohrboden (45 5) eingespannten engmaschigen
Gewebe aus Uylongewebe in Fensterwebart, verstärktem Filterpapier oder der,ä.eichen bestehen»
■-8-
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaufrohre (6) von Tonrohren
ausreichend kleiner Porengröße gebildet sind.
4· Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3S
dadurch gekennzeichnet, daß- die Porengröße des Jiltermaterials in der Größenordnung von etwa 1 u.-liegen,
um einen Durchtritt der kolloidalen Lackpartikel vom Primärkreis in den Sekundärkreis zu
verhindern.
5« Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Austaxischbehälter
ein an sich bekannter zylindrischer Behälter (1) mit je einem Zu- (7, 9) und Ablaufstutzen
(8, 10) für die beiden Durchflußbereiche ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH50257U DE1908539U (de) | 1964-11-05 | 1964-11-05 | Vorrichtung zur kontinuierlichen regenerierung des fuer die durchfuehrung des elektrophoreselackierverfahrens verwendeten elektrolyts. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1908539U true DE1908539U (de) | 1965-01-14 |
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ID=33340790
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| DEH50257U Expired DE1908539U (de) | 1964-11-05 | 1964-11-05 | Vorrichtung zur kontinuierlichen regenerierung des fuer die durchfuehrung des elektrophoreselackierverfahrens verwendeten elektrolyts. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908539U (de) |
-
1964
- 1964-11-05 DE DEH50257U patent/DE1908539U/de not_active Expired
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