DE1908484C - Sinterbrecher - Google Patents

Sinterbrecher

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DE1908484C
DE1908484C DE19691908484 DE1908484A DE1908484C DE 1908484 C DE1908484 C DE 1908484C DE 19691908484 DE19691908484 DE 19691908484 DE 1908484 A DE1908484 A DE 1908484A DE 1908484 C DE1908484 C DE 1908484C
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crusher
grate
sinter
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shaft
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Hans 4200 Oberhausen Sterk rade Farber
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Gutehoffnungshutte Sterkrade Ag 4200 Oberhausen
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Gutehoffnungshutte Sterkrade Ag 4200 Oberhausen
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Description

Patentan>prüche:
1. Sinterbrecher, bestehend aus einer mit Brechcrarmen versehenen Brecherwelle und einem feststehenden Rost, den die Brecherarme beim Umlauf der Brecherwelie durchgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Brecherwclle (6) mit ihren Lagern (16) auf einem Fahrgestell (10) angeordnet ist, das vom Rost (8) bis in eine Rückzugsstellung verfahrbar ist, in welcher der Rost freiliegt.
2. Sinterbrecher nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsmotor (17) und Getriebe (18) der Brocherwelle (6) auf dem Fahrgestell (10) angeordnet sind.
3. Sinterbrecher nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen U-förmigen Fahrgestellrahmen, dessen Schenkel (14, 15) je eines der beiden Brechcrwellenlagcr (16) tragen und in Arbeitsstellung der Brecherwelie (6) den Rost (8) flankieren.
4. Sinterbrecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende {9 b) der Roststäbe (9) Abstandshalter vorgesehen sind, die in je einen ortsfesten Fuß (21) und einen mit der Brecherwälle (6) verfahrbaren Kopf (22) unterteilt sind, der an der Innenseite des Fahrgcstellsteges (13) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Die Erfindung heirilTt einen Sinterbrecher, bestehend aus einer mit Brecherarmen versehenen Brecherwelle und einem feststehenden Rost, den die Brecherarme beim Umlauf ijer Brecherwelle durchgreifen.
    Derartige Sinterbrecher dienen zum Zerkleinern der von Sinterrostwagen abgeworfenen Sinterkuchen. Dabei werden die Sinterkuchen von den Brecherarmen durch den unterhalb der Brecherwelle angeordneten Rost gedruckt. Sowohl die Brecherarme als auch der Rost unterliegen einem starken Verschleiß und müssen deshalb schon in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen erneuert oder repariert werden. Bei den bekannten Anordnungen sind Reparaturarbeiten am Rost durch die oberhalb des Rostes fest angeordnete .Brecherwelle jedoch nur mit Schwierigkeiten durchzuführen. Sei größeren Reparaturen am Rost ist es deshalb !äufig erforderlich, vorher die Brecherwelie auszubauen, um besseren Zugang zu den Roststäbtn zu erhalten. Auch können dann die an der Brecherwelle selbst durchzuführenden Arbeiten an einer anderen für die Reparatur günstigeren Stelle durchgeführt werden.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die es im Bedarfsfalle ermöglicht. den Rost und auch die Brecherwelie in einfacher Weise und ohne großen Zeitaufwand gut zugänglich zu machen.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Brecherwelle mit ihren Lu.vrn auf einem Fahrgestell angeordnet ist, das vom Rost bis in eine Rückzugssiellung verfahrbar ist, in weh: .er der Rost freiliegt. Durch diese Anordnung sind nach Zurückfahren des Fahrgestelles Rost und Brecherwelle gut zugänglich. Hs können gleichzeitig zwei Arbeitskolonnen. und zwar die eine am Rost und die andere an der zurückgefahrenen Welle arbeiten, so daß Reparaturen schnell durchführbar sind.
    Um ein Drehen der Brecherwelie auch in der Rückzugsstelliing des Fahrgestelles auf einfache Weise zu ermöglichen und dadurch eine Reparatur an den Brccherarmen der Brecherwelie oder den Auslausch von Armen noch weiter /u erleichtern, ist nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß Antriebsmotor und Getriebe der Bretherwelle auf dem Fahrgestell angeordnet sind.
    I. in besonders biegesteif es Fahrgestell erhält man durch einen U-förmigen Fahrgestellrahmen, dessen Schenkel je eines der beiden Brechcrwcllenlagcr tragen und in Arbeitsstellung der Brecherwelie den Rost flankieren.
    Damit di«. Roststabe gegenüber daran angreifenden Kräften sowohl während des Betriebes des Sinterbrethers als auch bei zurückgefahrenem Fahrgestell en ihrem rückwärtigen F.nde in ihrer Lage gehalten fverdcn, sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung im rückwärtigen Ende der Roststäbe Abstandhalter •orgeschen, die in je einen ortsfesten Fuß und einen •lit der Hrecherwellc verfahrbaren Kopf unterteilt lind, der an der Innenseite des Fahrgeslcllstcgcs angeordnet ist.
    In den Abbildungen ist ein Ausführungsbcispicl #cr Erfindung dargestellt. Es zeigt
    F i g. I einen hinter dem Abgabeende eines Erz- 6j iinterbandes angeordneten Sinterbrecher im Längs-(chniu,
    F i g. 2 die Anordnung nach Fig. 1, hei der jedoch die Brecherwelle in eine Rückzugsstelliing verfahren ist, in der der Rost freiliegt und
    Fig. 3 eine Ansicht der Anordnung nach Fig. 2 von oben.
    Wie am besten F i ji. I entnommen werden kann, ist mit 1 das Abgaheeude eines Erzsinterbandes bezeichnet, von dem das Sinteruut über eine Rutsche 2 in den Sinterbrecher 3 gelangt. Im Sinterbrecher werden die Sintergutstücke zerkleinert. Das zerkleinerte Sintergut fällt in einen unter dem Sinterbrecher angeordneten Trichter 4 und wird dann über einen Schwingförderer 5 einem nicht dargestellten Sinterautkiihler zugeführt.
    Der Sinterbrecher 3 weist eine Brecherwellc 6 auf, die mit Brecherarmen 7 versehen ist sowie einen Rost 8, der aus Flacheisen bestehende Roststäbe 9 besitzt. Die Brecherwelie ist auf einem Fahrgestell 10 angeordnet, das, wie in F i g. 2 und 3 dargestellt ist, in eine Stellung verfahren werden kann, in welcher der Rost 8 des Sinterbrecher freiliegt. Die Räder 11 des Fahrgestelles 10 laufen dabei auf Schienen 12. Das Fahrgestell 10 weist einen U-förmigen Fahrgestellrahmen auf, dessen Steg mit 13 bezeichnet ist und dessen Schenkel 1-i, 15 je ein Brecherwellenlager 16 tragen (Fig. 3). An dem Fahrgestellrahmen sind außerdem ein Antriebsmotor 17 und ein Getriebe 18 für den Antrieb der Brechervveüe 6 befestigt. Die Roststäbe 9 werden an ihrem der Rutsche 2 zugewandten Ende 9 α durch mit der Rutsche verbundene Laschen 19 in ihrer Lage gehalten. An dem anderen Ende 9/» der Roststäbe sind Abstandhalter vorgesehen, die in je einen auf einem I-Träger 20 angeordneten ortsfesten Fuß 21 und einen an der Innenseite des Fahrgestellsteges 13 befestigten Kopf 22 unterteilt sind.
DE19691908484 1969-02-20 1969-02-20 Sinterbrecher Expired DE1908484C (de)

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AT151470A AT321701B (de) 1969-02-20 1970-02-19 Sinterbrecher
ES376738A ES376738A1 (es) 1969-02-20 1970-02-20 Quebrantador de material sinterizado.
BE746259D BE746259A (fr) 1969-02-20 1970-02-20 Concasseur d'agglomerats frittes

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DE1908484A1 DE1908484A1 (de) 1970-10-22
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