DE1908403U - Aschenbecher mit aufklappbarem deckel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents
Aschenbecher mit aufklappbarem deckel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
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-
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Description
EA. 52713:1
PATENTANWÄLTE /)
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD DR.-ING. TH.MEYER DR. FUES DR. EGGERT DIPL.-PHYS. GRAVE
KÖLN!, DEICH MA NNHAUS
24. Juli
IG/og
Firma C. Luchtenberg K.G-. , I-Iagus-I-Iet allwar en, Solingea-ΐί
aid, HeukänpchenstraBe 51.
Aschenbecher mit aufklappbarem Deckel.
Die Erfindung bezieht sich s,uf einen Aschenbecher mit
aufklappbarem Deckel, wie Kraftfahrzeugasclienbecher
nebst Asclierablage.
Es sind Kraf tf ahrzeugasclienbecher bekannt, bei welchen
der Ascherkasten durch eine Felermechanik nach vorn gedrückt
werden kann. Ferner ist es bekannt, Ascherkasten herauszuziehen. Die Ascherablage selbst ist in einem
Fall so ausgebildet, daß man auf der oberen Seite der Ablage einen größeren Einschnitt zum Eereinwerfen der
Zigarettenstummel hat. Daneben kann ein Blechstreifen
mit einer runden Ausnehmung angeordnet sein. In diese Ausnehmung kann man die Zigarette einstecken. Je nach
dein Sitz der Zigarette erlischt sie dort oder auch nicht, geüenf3.11s bleibt sie in dem Loch stecken. Wenn
sie recht lang war, steht sie vor. Versucht man den Ascherkasten zu schließen, verklemmt sich die Zigarette
in nachteiliger "./eise, so da-3 nicht nur das Schließen
unangenehm ist, sondern auch das nachfolgende Reinigen
des Ascherkastens, da der Garagist o.dgl. in diese Ascheröffnung mit der Hand hereingreifen muß, um
Zigarettenreste zu beseitigen bzw. in den Ascherkasten zu werfen. Ferner ist es bekannt, Ascherablagen
mit Federwendeln zu versehen. Die Zigarette wird zwischen den einzelnen Windungen festgeklemmt.
Aber auch hier ist es nachteilig, daß die Stummel klemmen und beim Reinigen des Aschenbechers ohne
weiteres nicht herausfallen können. Es sind noch Aschenbecher bekannt, deren Ascherablage herausziehbar
ist. Seim Hereindrücken wird ein Stift der muldenartigen Ascherablage abwärts geführt, so daß
die Mulde sich öffne.t und die Zigarettenasche in den
darunter liegenden Ascherkasten fällt. Das eigentliche Ablageblech ist auch hier lediglich mit Löchern versehen,
so daß zwar die Asche, aber nicht die eingeklemmten Zigarettenstummel in den Kasten fallen, wenn
der Ascher eingeschoben wird. Hier treten die gleichen nachteiligen Erscheinungen beim Reinigen auf, nämlich
das Beschmutzen der Hände und der größere Zeitaufwand.
Sine Aufga.be der Erfindung besteht darin, eine Ascherablage
zu schaffen, bei der die üblichen Vorteile des Aschenbechers, nämlich das schnelle Hereinstecken der
Zigarette, das sichere Ausglühen usw. gegeben sind. Außerdem soll der Aschenbecher aber so ausgebildet sein,
daß Dian, ohne die Hände zu beschmutzen, in besonders einfacher lieise das Herunterfallen der eingeklemmten
Zigarettenstummel mit einer einzigen Handbewegung erreicht.
Hierzu wird bei einem Aschenbecher mit aufklappbarem Deckel, wie Kraftfahrzeugasclienbeclier, der mit einer
Ascherablage versehen ist, erfindungsgemäß vorgesehen,
daß auch die Ascherablage um ein Gelenk, wie ein Scharnier,
einem Äbschlußblech wie
höchstelitär sowie mit einer an/der Äscherwand seitlich
offenen Mulde versehen ist. Unter Verwendung des gleichen bereits für den Deckel"verwendeten Scharnieres,
also ohne zusätzlichen Bauaufwand, ist auch das Ablageblech
nebst Mulde schwenkbar, so daß der Zigarettenstummel durch die seitliche Öffnung, durch eine einzige
Hochstellbewegung des Bleches in den Kasten fällt. Ein Verschmutzen der Hände, ein hartnäckiges Festklemmen
des Stummels wird vermieden. Die üblichen Torteile, nämlich das sichere Ausglühen der Zigarette, das einwandfreie
Haftenbleiben der Zigarette in einer Art Klemmsitz wird aber beibehalten, wobei der Klemmsitz
durch einen Teil der Muldenwand und durch die Rückwand des Ascherkastens gebildet wird. Beim Hochklemmen des
Bleches ist das bisherige Umfassen der Zigarette aber nicht mehr gegeben, so daß sie zwangsläufig in den
Kasten fallen muß.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Mulde konisch ausgebildet ist. Hierdurch wird
der Vorteil erreicht, daß ein hinreichend fester Sitz vorhanden ist. Dann kann man auch kaum angeglühte Zigaretten
in die Mulde stecken, ohne daß sie etwa umfallen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung verläuft die Mulde um die Zigarette, um etwas weniger als 180 °. Dies
hat fertigungstechnische Vorteile. Man vermeidet, daß die
Mulde wesentlich über 180 ° verläuft, was ein Klemmen der Zigarette auch bei geöffneter Ascherablage zur Folge
haben könnte, wenn etwa eine Serienfertigung mit weniger
genauen Maßen betrieben wird. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist diese Ascherablage mit einem vorspringenden
Griff, einer Nase ο.dgl. versehen, um das Ascherblech leicht hochstellen zu können.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der nachfolgenden
Zeichnungen erläutert, die schematische AusführungsBeispiele
darstellen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Aschenbechers.
Fig. 1 eine Seitenansicht des Aschenbechers.
Fig. 2 eine seitliche Schnittdarstellung des Aschenbechers, wo"bei die Ascherablage (Ascherblech) in geschlossener
Darstellung gezeigt und ein Zigarettenstummel, gestrichelt dargestellt, in die Mulde eingeführt
ist.
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Aschenbecher bei geschlossener
Ascherablage und
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht des Aschenbechers bei hochgeklappter Ascherablage.
Der Aschenbecher 1o ist mit einem Deckel 11 versehen,
der in an sich bekannter Weise um ein Scharnier 12 verschwenkbar
ist. In der Gebrauchslage, Fig. 2, ist der Deckel hochgestellt. Nun kann der Fahrer seine Zigarette
auf einer an sich beliebigen Stelle der Ascherablage bzw. des Ascherbleches 13.ablegen, Fig. 3. ^«ä i«% üie erfin-
is t
dungsgemäße Mulde 14/im Ascherblech vorhanden. Diese ist im Prinzip so ausgebildet, daß sie eine offene Seite 15 hat. Diese offene Seite wird in der ersten Gebrauchslage, Fig. 2, durch ein rückwärtiges Blech geschlossen. Hierzu dient vorzugsweise die Rückwand- 16 des Ascherkastens selbst. Die Mulde ist natürlich notwendigerweise, vergleiche Fig. 2, oben offen. Ein Klemmsitz ist dadurch gewährleistet, daß eine Wand der Mulde, vorzugsweise die vordere 4ea? Querwand 17, schräg zu diesem Blech, also in
dungsgemäße Mulde 14/im Ascherblech vorhanden. Diese ist im Prinzip so ausgebildet, daß sie eine offene Seite 15 hat. Diese offene Seite wird in der ersten Gebrauchslage, Fig. 2, durch ein rückwärtiges Blech geschlossen. Hierzu dient vorzugsweise die Rückwand- 16 des Ascherkastens selbst. Die Mulde ist natürlich notwendigerweise, vergleiche Fig. 2, oben offen. Ein Klemmsitz ist dadurch gewährleistet, daß eine Wand der Mulde, vorzugsweise die vordere 4ea? Querwand 17, schräg zu diesem Blech, also in
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diesem Fall zur Rückwand 16 verläuft. Vorzugsweise ist die Mulde gleichmäßig gekrümmt ausgeführt, z.B. konkav
gekrümmt, so daß für im Querschnitt runde Zigaretten ein möglichst gleichmäßiger Klemmsitz rundherum
geschaffen wird.
Steckt nun die Zigarette gemäß Fig. 3 in der Mulde und
kommt der Fahrer nicht mehr dazu, sie weiterzurauolien, "bzw. steckt der Fahrer die mehr oder weniger ausgeglühte
Zigarette nochmals in die Mulde, wonach sie dann dort erlischt, so bleibt dieser Stummel 18 in der Mulde
nunmehr stecken. Es ist aus Fig. 4 ersichtlich, daß das Herabfallen des Stummels in leichter Weise dadurch erreicht
v/erden kann, daß man das Ascherblech, vorzugsweise mit Hilfe einer■kleinen Hase 19? gleichfalls, genau
wie den Deckel 12, hochstellt. Dann kommt die Mulde etwa horizontal zu liegen, und da sie unten ganz offen
ist, fällt die Zigarette auch dann nach unten in den Ascherkasten 20, wenn sie vorher in die Mulde mit Klemmsitz
eingesetzt bzw. eingezwängt war. Letzteres ist aber in der Regel nicht der Fall, weil das Zigarettenpapier
am glatten Blech nicht haftet.
Durch diese Ausbildung wird eine beachtliche Zeitersparnis beim Reinigen der Aseherkasten erreicht. Sie ist auch
bequemer und sauberer.
In an sich bekannter Weise kann die Ascherablage aus Metall, wie verchromtem Metallblech hergestellt sein. Man
kann hierfür aber auch ein Kunststoffteil verwenden, gleichfalls für die übrigen Teile des Aschenbechers,
für das Scharnier o.dgl. In Abhängigkeit von der G-röße
des Aschenbechers oder in Abhängigkeit dessen, ob man Zigarren oder Zigaretten rauchen will, können auch mehrere
Mulden oder Mulden unterschiedlicher Größe vorhanden sein.
Claims (4)
1. Asehenbeeher mit aufklappbarem Deckel, wie Kraftfahrzeugaschenbecher
nebst Ascherablage, dadurch ge~ kennzeichnet, daß auch die Ascherablage um ein Gelenk,
wie ein Scharnier, hochstellbar sowie mit einer, an einem Abschlußblech wie der Ascherwand (16), seitlich
offenen Mulde, (14,15,17) versehen ist.
2. Äschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Muldenblech (17) schräg zum Abschlußblech, wie der Ascherwand (16), verläuft.
3. Aschenbecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde eine sich abwärts verengende gewölbte
wie konische Form hat.
4. Aschenbecher nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage wie das Ablageblech
(13) mit einem Griff, einer Nase ο.dgl. (19), vorzugsweise einer versenkt im Aschergehäuse angeordneten
Nase versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37601U DE1908403U (de) | 1964-07-25 | 1964-07-25 | Aschenbecher mit aufklappbarem deckel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37601U DE1908403U (de) | 1964-07-25 | 1964-07-25 | Aschenbecher mit aufklappbarem deckel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908403U true DE1908403U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33354335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL37601U Expired DE1908403U (de) | 1964-07-25 | 1964-07-25 | Aschenbecher mit aufklappbarem deckel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908403U (de) |
-
1964
- 1964-07-25 DE DEL37601U patent/DE1908403U/de not_active Expired
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