DE1908374A1 - Walzenzapfenabdichtung mit aeusserem in der Einbaulage festgelegtem Verstaerkungsband - Google Patents
Walzenzapfenabdichtung mit aeusserem in der Einbaulage festgelegtem VerstaerkungsbandInfo
- Publication number
- DE1908374A1 DE1908374A1 DE19691908374 DE1908374A DE1908374A1 DE 1908374 A1 DE1908374 A1 DE 1908374A1 DE 19691908374 DE19691908374 DE 19691908374 DE 1908374 A DE1908374 A DE 1908374A DE 1908374 A1 DE1908374 A1 DE 1908374A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roll neck
- neck seal
- seal
- already mentioned
- roll
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/32—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
- F16J15/3204—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip
- F16J15/3232—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip having two or more lips
- F16J15/3236—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip having two or more lips with at least one lip for each surface, e.g. U-cup packings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B31/00—Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
- B21B31/07—Adaptation of roll neck bearings
- B21B31/078—Sealing devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
- Sealing Material Composition (AREA)
- Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
Description
21
13.2.1969 bh.bi
PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH · GERD MÖLLER- D. GROSSE ~ E 1
DÜSSELDORF 10 · HOMBERGER STRASSE S
MORGAN CONSTRUCTION COMPANY, Worcester, Mass. Ol605/USA
Walzenzapfenabdichtung mit äußerem in der Einbaulage festgelegtem Verstärkerungsband
Eine flexible Walzenzapfenabdichtung, welche das Eindringen von Wasser und Zunder in die Schmierzonen eines
rotierenden Konstruktionselementes verhindern soll, wird ä von außen her mittels eines den Umfang umfassenden Stahlbandes,
welches unter Betriebsbedingungen das Dehnen der Abdichtung verhindern soll, verstärkt.
Während vieler Jahre war es in der Vergangenheit auf dem Gebiete des Walzwerkswesens üblich, zum Abdichten der
Walzenzapfen Spezialabdichtungen zu verwenden, welche das Eindringen von Kühlflüssigkeit und Zunder in die Lagerzonen
und Schmierzonen der Walzen verhindern sollten. Diese Walzenzapfenabdichtungen waren üblicherweise nahe dem
Walzenballenende auf den konischen Teil der Walzenzapfen aufgesetzt. Sie hatten den Raum zwischen der rotierenden
inneren Lagerbuchse und der mit dem feststehenden Lager "
verbundenen stationären Lagerschlußplatte zu verschließen.
Mit den Jahren wuchs auch die Walzgeschwindigkeit beträchtlich. Die höheren Umlaufdrehzahlen der Walzen führten dazu,
daß die Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit eines Lösens der Walzenzapfendichtung vom Walzenzapfen wegen der beträchtlich
höheren Zentrifugalkraft noch größer wurde. Das wurde natürlich erkannt. Die notwendigen Schritte, mit
denen ein Lösen der Walzenzapfenabdichtung verhindert werden sollte, wurden durch Verstärkung der Walzenzapfenabdichtung
unternommen. Eine derartige Konstruktion wird in dem US-Patent Nr. 3.330.567 "Walzenzapfenabdichtung mit
Innenverstärkung (Internally Reinforced Neck Seal)",
909843/0246
- E 2 -
21
13.2.1969
' · ' bh.bi
4 - E 2 -
welches mit Wirkung vom 11. Juli 1967 Mercer und anderen
erteilt worden ist, dargestellt und beschrieben.
Die im Rahmen der hier vorliegenden Erfindung herbeigeführte Verbesserung ist darin zu sehen, daß das Verstärkungselement nicht bei der Herstellung der Walzenzapfendichtung in diese eingearbeitet wird, sonderns daß
die Walzenzapfenabdichtung zunächst einmal für sich hergestellt wird. Nach Herstellung der Walzenzapfenabdichtung
wird dann das als ein kontinuierlich ausgeführtes zylindrisches Band gearbeitete Verstärkungselement auf die
Walzenzapfenabdichtung aufgesetzt und dann unter -.Verwendung
eines selbsthärtenden Epoxydharzes für dauernd
mit der Walzenzapfenabdichtung verbundens wobei das Epoxyd-»
harz in seiner Zusammensetzung derart ausgelegt istD daß
es, ohne sich zu zersetzen9 die heißestea Temperaturen
aushalten kann, denen die Walzenzapfenabdichtung jemals ausgesetzt werden wird·
Durch die permanente Verbindung des Verstärkungsbandes mit der Walzenzapfenabdichtung wird diese Walzenzapfenabdichtung
dann zudem auch in einer besseren kreisförmigen Form gehalten, so daß sie nach Aufsetzen auf den konischen
Teil des Walzenzapfens ihre genaue konzentrische Lage beibehält und somit eine gleichförmige Abdichtung über den
gesamten Umfang gewährleistet.
Bei der bevorzugten Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist das Verstärkungsstahlband vorzugsweise aus einem Streifen
nichtrostenden Stahles hergestellt, wobei dessen Enden zusammengestoßen und verschweißt sind. Dieser Streifen soll
vorzugsweise innerhalb des von der Konstruktion der Walzenzapfenabdichtung vorgeschriebenen Rahmens so breit wie
möglich ausgeführt werden, damit dadurch Über eine möglichst
909843/0248 - E 3 _
21 511
13.2.1969 bh.bi
J - E 3 -
große axiale Länge der Walzenzapfenabdichtung gegenüber der sich entwickelnden Zentrifugalkraft der größte Widerstand erreicht wird. Wenn das Verstärkungsband im wesentlichen
auch einen flachen Querschnitt aufweist, so sei doch auch darauf hingewiesen, daß auch andere Querschnittsformen
Verwendung finden können. So kann das Verstärkungsband beispielsweise einen geriffelten Querschnitt haben,
desgleichen auch einen schalenförmigen Querschnitt, wobei
der konkave Teil nach innen oder nach außen gerichtet sein kann. Eine andere Ausfuhrungsform wäre die, einen
Draht derart um die Abdichtung zu wickeln, daß seine einzelnen Windungen nebeneinander zu liegen kämen.
-Gl-
909843/0246
21
13.2.1969 bh.bi
If -Gl-
Die Ziele und Eigenschaften der hier vorliegenden Erfindung sind am besten zu verstehen, wenn dazu die nachstehend
gegebene Beschreibung und die dieser Patentanmeldung beiliegenden Zeichnungen zu Hilfe genommen werden.
Im einzelnen ist:
Fig. 1 ein Querschnitt durch die Walzenzapfenabdichtung,
wobei die Walzenzapfenabdichtung mit dem Verstärkungsband versehen ist und sich in ihrer Einbauposition
auf dem konischen Walzenzapfen befindet. Die Walzenzapfenabdichtung liegt im Einbauzustand
gegen die rotierende Lagerbuchse an und steht mit der Lagerschlußplatte, welche sich vom inneren
Ende der Walzenzapfenlagerung aus ringsum erstreckt.
Fig. 2 eine Wiedergabe der nichtmontierten und mit dem
Verstärkungsband versehenen Walzenzapfenabdichtung in vergrößertem Maßstab, um das Epoxydharz oder ein
gleichwertiges Material, welches das Verstärkungsband festhalten soll, deutlicher hervorzuheben«
Fig. 1 zeigt die Walzenzapfenabdichtung und ihr Verstärkungsisand
in deren Einbauposition auf dem Walzenzapfen eines Walzgerüstes.
Sin Teil der Walze ist wiedergegeben und mit der Hinweiszahl 2 gekennzeichnet. Von dieser Walze aus ist der Walzenzapfen H- herausgeführt. Der Anfangsteil des Walzenzapfens
ist steiler als bei 6 wiedergegeben ausgeführt. An dieser Stelle ist die mit der Hinweiszahl 8 gekennzeichnete Walzenzapfenabdichtung
8 aufgesetzt. Der Teil 10 des Walzenzapfens ist von der Walze in angemessener Weise entfernt
und hat die Lagerbuchse 12 aufzunehmen, welche sich zusammen mit dem Walzenzapfenteil 10 in der feststehenden
und im Walzenzapfenlager 16 eingesetzten Buchse 14 dreht.
909843/024%
- G 2 -
21 511
13.2.1969 bh.bi
5 - G 2 -
Die Walzenzapfenabdichtung 8 wird, wie aus Fig. 1 zu erkennen
ist, durch Anliegen am Ende der Buchse 12 in der Einbaulage gehalten. Je nach Zuordnung zur Buchse 12 und
zum Walzeneinbaustück 16 kann die Walzenzapfenabdichtung 8 zum Abdichten der Zone 18, in welcher sich das vom
Lager 10 herkommende öl auf dem Wege zur Pumpe des Umlaufschmiersystems
sammelt, die verschiedenartigsten Querschnitts formen annehmen. Auch die Zone 21, welche eine
kleine Menge des von den äußeren und inneren Flächen des % Walzenzapfenteiles 10 und der Buchse 12 herkommenden
Schmiermittels aufzunehmen hat, wird abgedichtet. Die Walzenzapfenabdichtung 8 wird für gewöhnlich als ein
kreisförmiges Bauelement aus einem flexiblen und starken gummiartigen Material hergestellt, welches mit dem für
Autoreifen gebräuchlichen Material und dessen Zusammensetzung verglichen werden kann.
Eine heute viel verwendete Ausführungsform der Walzenzapfenabdichtung
wird in den dieser Patentanmeldung beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben. Zu dieser Walzenzapfenabdichtung
gehört der Körper 22, welcher mit den , Flanschen 24 und 26 versehen ist und der vor dem Aufsetzen
auf dem Walzenzapfen eine mit Fig. 2 und mit den gestrichelten Linien 24· und 26' in Fig. 1 wiedergegebene Form haben
kann. Die Flanschen 24 und 26 sind genügend flexibel und
nehmen dann, wenn die Walzenzapfenabdichtung 8 von der Buchse 12 in die Einbauposition auf dem Walzenzapfen gedrückt
wird, die Form des Walzenzapfens an, so daß im Zusammenwirken zwischen Walzenzapfen und Flanschen 24 und
26 eine gute Abdichtung entsteht. Der nach innen gerichtete Druck kann durch eine in den Flansch 24 eingesetzte Garter-Feder
noch erhöht werden.
Die zusätzlichen Flanschen 28 und 30 haben mit den entsprechenden Innenflächen 32 und 34 der sich über den Umfang
909843/0246
- G 3 -
21
13.2.1969 bh.bi
-63-
erstreckenden Dichtungsschlußplatte 36 gleitend zusammenarbeiten.
Die Zone 18 wird gegen das Eindringen von Wasser zusätzlich noch durch den Innenring 38 der Dichtung geschützt,
welcher fest gegen die Endfläche der Walze 2 anliegt, desgleichen auch gegen den Scheitepunkt an der
Verbindungsstelle von Flansch 26 und Flansch 30. Das äußere Ende des Dichtungsinnenringes 38 ist in dem Raum
zwischen einem festen äußeren Dichtungsring UO und einem
festen Flansch, welcher sich vom inneren Teil der Dichtungsschlußplatte
aus nach außen erstreckt, angeordnet.
Mit der vorangegangenen Beschreibung sollte für die hier vorliegende Erfindung der Rahmen abgesteckt und betont
werden, daß es wichtig ist, eine Walzenzapfendichtungskonstruktion
zu schaffen, welche die Walzenzapfenabdichtung auf dem konischen Walzenzapfenteil 6 in einer
festen und unbeweglichen Lage hält. Bei einer derartigen Konstruktion behalten alle Teile, welche das Eindringen
von Wasser in die Zone 18 zu verhindern haben, ihre konstante Zuordnung zueinander, und dies unberücksichtigt
der Walzenumlaufgeschwindigkeit. Es sei darauf hingewiesen, daß, wenn der Hauptteil 22 der Walzenzapfenabdxchtung in
einer festen Lage gehalten werden kann, dann auch die Dichtungsflanschen 24, 26, 28 und 30 ihre Position beibehalten.
Nun sei auf Fig. 2 verwiesen, welche nur die Walzenzapfenabdichtung,
und zwar in dem Zustand vor dem Aufsetzen auf den konischen Walzenzapfen, wiedergibt. Bei dieser Darstellung
werden die Gleitflanschen 2*t,26, 28 und 30 sowie
ein ölabstreifer t6 in ihrem ursprünglichen und vor dem
durch das Einbringen in den Einbauzuatand unabgebogenen
Zustand wiedergegeben. Der Körper 22 der Walzensapfenabdichtung besitzt eine flache und kreisförmige Zone ^8,
909843/0246
- 6
21
13.2.1969 bh.bi
welche sich über die volle axiale Länge zwischen den
Flanschen 28 und 30 erstreckt. Auf die kreisförmige und zylindrische Zone 48 ist ein Stahlband 50 fest aufgesetzt,
welches aus nichtrostendem Stahlband hergestellt ist und dessen Enden stumpf miteinander verschweißt werden.
Im Rahmen der hier beschriebenen Konstruktion kann das aus
hartem und federnden Stahl bestehende Band einer Dicke oder Stärke von 1/32" haben und eine Breite von 1". Das
Band wird vor dem Aufbringen auf die Walzenzapfenabdichtung hergestellt. Das Band wird dadurch mit der Walzenzapfenabdichtung
verbunden, daß die Walzenzapfenabdichtung soweit kräftig durchgebogen wird, damit sie die Umrisse des
Bandes umfassen kann. Nach Einsetzen wird die Abdichtung freigegeben, so daß sie sich wieder in ihre normale
Position ausdehnend bewegen kann. Während dieses Vorganges werden die Abmessungen genau kontrolliert, damit nach Einsetzen
der Walzenzapfenabdichtung in das Band zwischen Abdichtung und Band eine glatte, feste und kontinuierliche
Verbindung besteht, ohne daß die Abdichtung dann noch Restwölbungen aufweist.
Zwischen den Kanten des Bandes und den inneren Kanten der Flanschen 28 und 30 wird, wie aus den Positionen 52 und
54 zu erkennen ist, vorzugsweise ein geringer Freiraum vorhanden sein. Ist das Band dann in einer derartigen Weise
und in dieser Position auf die Walzenzapfenabdichtung aufgebracht, dann wird das Epoxydharz in der nachstehend beschriebenen
Weise auf diese Konstruktion vergossen. Die Walzenzapfenabdichtung wird derart montiert, daß sie um
ihre Achse gedreht werden kann, wobei diese Achse genau horizontal ausgerichtet ist. Wird nun die Walzenzapfenabdichtung
mit dem auf ihr befindlichen Band in Umdrehung versetzt, dann geht diese Umdrehung in der vertikalen Ebene
vor sich. Die Umdrehung der Walzenzapfenabdichtung beträgt
909843/0 2 46
-65-
21
13,2.1969 bh.bi
g
- G 5 -
ungefähr zwei bis drei U/min. Während der Umdrehung werden Heizlampen auf das Band gerichtet, welche die
Band-Oberflächentemperatur auf 10O0F zu bringen haben. Hat das Band diese Temperatur erreicht und wird es dabei
langsam in Umdrehung versetzt, dann wird das Epoxydharz als viskose Flüssigkeit auf die Oberfläche des Bandes
gegossen. Die Zähigkeit des Epoxydharzes ist genügend groß, so daß das Epoxydharz nicht zum tiefsten Punkt
der Umdrehung abtropfen kann. Statt dessen breitet es sich wegen der starken Kohäsionswirkung während der Umdrehung
seitwärts und gleichmäßig über das Band aus* Nachdem das über das gesamte Stahlband liegende Epoxydharz eine Schichtdicke von ungefähr 3/32" erreicht hat,
wird kein weiteres Epoxydharz mehr hinzugegossen. Das Harz füllt natürlich die Eckenzonen 52 und 5«* aus und
breitet sich dann wegen seiner Oberflächenspannung gleichmäßig über die gesamte Oberfläche das Bandes aus. Die Umdrehung
des Bandes wird mit der gleichen langsamen Geschwindigkeit von zwei bis drei U/min« fortgesetzt· Nach
Ablauf einer halben Stunde wird die Drehrichtung der WalzenzapfenabdichtungsUmdrehung geändert und bis zum
völligen Aushärten des Epoxydharzes durchgeführt.
Ein für diesen Zweck geeignetes Harz wird unter der Markenbezeichnung
DEVCON als DEVCONFLEX gehandelt und besteht aus 47.6 Gewichtsanteilen Harz, welches mit 52.H % Gewichtsanteilen
DEVCON-Füllmasse vermischt iet. Dieses Harz
hat sich für dieses Ergebnis als zufriedenstellend erwiesen.
Nachdem das Stahlband und die Walzenzapfenabdichtung in der vorerwähnten Weise miteinander verbunden worden sind,
steht die gesamte Konstruktionseinheit für den Aufbau auf den Walzenzapfen eines Walzwerkes bereit. Wenn auf diese
909843/0246
- G 6 -
21 511
13.2.1969 bh.bi
(J - G 6 -
Weise verfahren wird, dann hat sich herausgestellt, daß eine maximale Abdichtungsfähigkeit je nach Art der verwendeten
Flanschen erreicht werden kann. Die Konstruktion ist relativ billig und einfach zu fertigen und sollte
deswegen solchen Ausführungen vorgezogen werden, bei denen sich die Verstärkungselemente innerhalb des Körpers
der Walzenzapfenabdichtung befinden. Es sei darauf hingewiesen, daß für alle Querschnitte das auf den gesamten
Umfang der Walzenzapfenabdichtung und des Bandes wirkende Beharrungsmoment gleichförmig ist, so daß während einer
sehr schnellen Umdrehung unausgeglichene Kräfte nicht hervorgerufen werden.
Alternativ zu dem voerwähnten Befestigungsverfahren, mittels dem die Walzenzapfenabdichtung und das Band miteinander
verbunden werden, kann zudem für zusätzliche Sicherheit die Oberfläche 48 der Walzenzapfenabdichtung
- und dies noch vor dem Aufsetzen des Bandes - mit einer dünnen Epoxydharzschicht versehen werden. In der Praxis
hat sich dies jedoch noch nicht als erforderlich erwiesen, es soll im Rahmen der hier vorliegenden Erfindung jedoch
als Änderung genannt sein und berücksichtigt werden.
Wenn auch die bevorzugte Ausführung des hier beschriebenen Verstärkungsbandes die hier beschriebene Form hat, so
sollte es doch klar sein, daß auch andere Ausführungen des Bandes, welche als gleichwertig betrachtet werden
können, Verwendung finden können. So beispielsweise eine Reihe von einzelnen Stahldrahtbändern, welche - eine
Windung neben der anderen - über die kreisförmige Oberfläche H8 gewickelt sind, wobei die Windungen aneinander
anstoßen. Das Prinzip der hier vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht die besondere Form des Verstärkungsbandes,
es liegt vielmehr darin, wie sich das Band in seiner Ein-
909843/024S
- G 7 -
21
13.2.1969 bh.bi
10 -67-
baulage über eine relativ breite Fläche mit genügend großen Abmessungen so befestigen läßt, daß alle Teile
der Walzenzapfenabdichtung, die bei dem Aufbringen der Walzenzapfenabdichtung in die Arbeitsposition auf dem
Walzenzapfen einer Biegung ausgesetzt sind, eine genügend große Stabilität haben.
Der Patentschutz soll auch für alle Modifikationen und Änderungen des hier beschriebenen Erfindungsgegenstandes
gelten, soweit diese nicht vom Geist der hier vorliegenden Erfindung abweichen.
-Al-
909843/0246
Claims (1)
- 2113.2.1969 bh.biτι - A 1 -MORGAN CONSTRUCTION COMPANY. Worcester, Mass. 01605 /USAPatentansprüche1) ' Eine Walzenrapfenabdichtung für den konischen Walzenzapfen einer Walzwerkswalze,
dadurch gekennzeichnet, daß άί& bereits genannte Walzenzapfenabdichtung eine kegelförmige und konische Innenfläche hat, welche im wesentlichen der Form des bereits erwähnten konischen Walzenzapfens entspricht; zu der Walzenzapfenabdichtung eine zylindrische Außenflächenkonstruktion besitzt, von der eine Reihe von flexiblen Flanschen ausgehen, die sich beim Aufsetzen der bereits erwähnten Walzenzapfenabdichtung auf den Walzenzapfen durch Berührung der mit ihnen zusammenarbeitenden Bauelemente, mit denen zusammen sie eine wirksame Flüssigkeitsabdichtuiig herbeiführen sollen, verbiegen; daß sich zwei der genannten Flanschen von der Konstruktion aus in radialer Richtung erstrecken und dabei die axiale Begrenzung der vorerwähnten zylindrischen Oberfläche bilden; ein zylindrisches Metallband bündig mit der vorerwähnten zylindrischen Oberfläche verbunden ist und sich für den größeren Teil des Abstandes, welcher zwischen den beiden radial gerichteten Flanschen besteht, in axialer Richtung erstreckt, wobei das vorerwähnte Band mit der bereits erwähnten Walzenzapfenabdichtung in der Einbaulage durch Vergießen des gesamten Bandumfanges mit einem selbtthärtendem Harz zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Wandungen der bereits erwähnten beiden Flanschen, und durch nachfolgende Aushärtung diese· Harzes, fest verbunden ist.909843/0248 - A 2 -PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MOLLER· D. GROSSE 214DOSSELDORFtO-HOMIERGERSTRASSES *n « IQgQbh'.bi U - A 2 -2) Eine Walzenzapfenabdichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bereits erwähnte Band aus einem flachen Edelstahlstreifen hergestellt wird, dessen Breite etwas kleiner ist als dei* zwischen den einander gegenüberliegenden Flanschen vorhandene Abstand.3) Eine Walzenzapfenabdichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bereits erwähnte selbsthärtende Harz auch zwischen das bereits genannte Band und der bereits genannten zylindrischen Fläche gebracht wird»4) Eine Walzenzapfenabdichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den bereits erwähnten Flanschen auch zwei andere Flanschen gehören, welche sich vom anderen Ende der bereits erwähnten Konstruktion aus über die axialen Grenzen des bereits genannten Bandes hinaus erstrecken und dabei mit dem bereits erwähnten Walzenzapfen in Berührung kommen»- Ende -90 98/+3/0246
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US71767968A | 1968-04-01 | 1968-04-01 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908374A1 true DE1908374A1 (de) | 1969-10-23 |
| DE1908374B2 DE1908374B2 (de) | 1977-08-18 |
| DE1908374C3 DE1908374C3 (de) | 1978-04-20 |
Family
ID=24883032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908374A Expired DE1908374C3 (de) | 1968-04-01 | 1969-02-20 | Walzenzapfenabdichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3545774A (de) |
| DE (1) | DE1908374C3 (de) |
| FR (1) | FR2005240A1 (de) |
| GB (1) | GB1223384A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3601238A1 (de) * | 1985-01-23 | 1986-08-28 | Morgan Construction Co., Worcester, Mass. | Dichtungsvorrichtung fuer walzenlager |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3761099A (en) * | 1970-12-10 | 1973-09-25 | Hanson L | Seals for rotary and axially movable shafts |
| BR7306382D0 (pt) * | 1972-08-23 | 1974-06-27 | Freudenberg C | Anel de vedacao |
| US4099731A (en) * | 1975-10-07 | 1978-07-11 | Morgan Construction Company | Seal |
| US4022480A (en) * | 1975-10-07 | 1977-05-10 | Morgan Construction Company | Neck seal |
| US4165881A (en) * | 1976-07-15 | 1979-08-28 | Morgan Construction Company | Flexible seal and seal assembly |
| US4166627A (en) * | 1976-10-19 | 1979-09-04 | Garlock Inc. | Thrust washer and combination seal and thrust washer |
| US4113268A (en) * | 1977-03-15 | 1978-09-12 | Posi-Seal International, Inc. | Extended temperature range valve seal |
| DE7739190U1 (de) * | 1977-12-22 | 1978-04-06 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Dichtungskörper zum Einführen von Kabeln in Kabelgarnituren |
| JPS55120859U (de) * | 1979-02-21 | 1980-08-27 | ||
| DE3721265A1 (de) * | 1987-06-27 | 1989-01-12 | Schloemann Siemag Ag | Dichtungsvorrichtung fuer walzenlager in dressiergeruesten |
| US6435516B1 (en) | 2000-11-10 | 2002-08-20 | Anchor Seals, Inc. | Neck seal with v-groove spring |
| IT1315161B1 (it) * | 2000-12-29 | 2003-02-03 | Danieli Off Mecc | Guarnizione anulare di tenuta per cilindri di laminazione |
| US6783131B2 (en) * | 2003-01-31 | 2004-08-31 | Morgan Construction Company | Neck seal |
| US8016265B2 (en) * | 2006-04-26 | 2011-09-13 | Tyco Valves & Controls Lp | Valve assembly having a unitary valve sleeve |
| BRPI0807124A8 (pt) * | 2007-01-29 | 2016-05-03 | Sms Siemag Ag | Vedação de munhão para mancal de rolos |
| US8439368B2 (en) * | 2009-08-04 | 2013-05-14 | Parker-Hannifin Corporation | Articulating seal |
| RU2471104C1 (ru) * | 2011-06-30 | 2012-12-27 | Государственное Образовательное Учреждение Высшего Профессионального Образования "Московский Государственный Технический Университет Имени Н.Э. Баумана" | Уплотнение вращающегося вала |
| DE102012221970A1 (de) * | 2012-02-15 | 2013-08-22 | Sms Siemag Ag | Dichtungsvorrichtung und Walzenanordnung |
-
1968
- 1968-04-01 US US717679A patent/US3545774A/en not_active Expired - Lifetime
-
1969
- 1969-02-20 DE DE1908374A patent/DE1908374C3/de not_active Expired
- 1969-03-07 GB GB02146/69A patent/GB1223384A/en not_active Expired
- 1969-03-19 FR FR6907907A patent/FR2005240A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3601238A1 (de) * | 1985-01-23 | 1986-08-28 | Morgan Construction Co., Worcester, Mass. | Dichtungsvorrichtung fuer walzenlager |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908374C3 (de) | 1978-04-20 |
| US3545774A (en) | 1970-12-08 |
| FR2005240A1 (de) | 1969-12-12 |
| DE1908374B2 (de) | 1977-08-18 |
| GB1223384A (en) | 1971-02-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1908374A1 (de) | Walzenzapfenabdichtung mit aeusserem in der Einbaulage festgelegtem Verstaerkungsband | |
| DE69916518T2 (de) | Pipe flange sealing ring | |
| DE2517613A1 (de) | Bohrgestaengeteil | |
| DE2605751A1 (de) | Schutzschilde fuer einen hammerbrecherrotor | |
| DE2205242A1 (de) | Rolle | |
| DE2205243A1 (de) | Rolle fuer foerderanlagen | |
| DE2909331A1 (de) | Dichtungsvorrichtung | |
| DE2364005A1 (de) | Hydraulischer kolbenlinearantrieb | |
| DE7237141U (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer rohrleitungselemente | |
| DE4112484C2 (de) | Hydraulische Sicherheitskupplung | |
| DE1975536U (de) | Waelzlager, insbesondere kupplungsdrucklager. | |
| DE2435811A1 (de) | Rollenfreilauf fuer rechts- oder fuer linksdrehende andrehvorrichtungen von brennkraftmaschinen | |
| DE6921391U (de) | Wasser- und schmiermittel-dichtungseinrichtung fuer walzwerkswalzen. | |
| DE1650040A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen einer neuen Dichtungspackung auf einer Schiffsschraubenwelle | |
| DE2730955A1 (de) | Vorrichtung mit kolben und zylinder, insbesondere stossdaempfer | |
| DE1238293B (de) | Wellendichtung | |
| DE2210820A1 (de) | Kugellager | |
| AT205816B (de) | Wälzlagerbefestigung | |
| DE2639586A1 (de) | Gleitringdichtung | |
| DE2019585A1 (de) | Abdichtung eines Gehaeuses gegenueber einer Welle oder einer Stange | |
| DE707303C (de) | Topfartiger, kuenstlich versteifter Blechlagerschild fuer elektrische Maschinen | |
| DE2538728A1 (de) | Arbeitszylinder | |
| DE2163734C3 (de) | Labyrinthdichtung zum Abdichten zweier relativ zueinander drehbarer Bauteile | |
| DE579796C (de) | Sich federnd unter Druck radial anpressender geteilter Dichtungsring mit grosser radialer Wandstaerke | |
| DE2630488C3 (de) | Gleitringdichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |