DE190811C - - Google Patents

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DE190811C
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Germany
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rack
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sheet metal
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DENDAT190811D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/64Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor with lowerable roller

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
i 190811 KLASSE 34e. GRUPPE
Rollvorhang für Fenster. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Rollvorhang für Fenster, bei welcher die Vorhangrolle in zahnstangenartigen Führungen in der Höhe verstellbar ist und ihre Achse durch vorspringende Flächen derart geführt wird, daß Zahnräder und Zahnstangen ständig in Eingriff gehalten werden. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von anderen seiner Art dadurch, daß Zahnstange und Führung ίο aus einem einzigen Blechstück hergestellt werden, indem dieses Blechstück zunächst mit einer Wulst versehen wird, welche durch Ausnehmungen zu einer Zahnstange ausgebildet wird, während durch zwei weitere Umbiegungen des Bleches die an sich bekannte Führung für die Achse der Vorhangrolle hergestellt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Veranschaulichung gekommen, und zwar ist:
Fig. ι eine abgebrochene Vorderansicht eines Fensters mit dem Rollvorhang.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Vorderansicht des unteren Teiles der Hauptführungsplatte. 2S Fig. 3 ist eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4 ist ein abgebrochener Längsschnitt durch die Rolle im vergrößerten Maßstabe, wobei einzelne Teile in Vorderansicht gezeigt sind.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die Achse der Rolle.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch das Ende der Rollenachse.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht einer am Ende der Rolle angebrachten Scheibe.
Fig. 8 ist die perspektivische Ansicht der anderen Seite dieser Scheibe, und
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 4.
Am Fensterrahmen 1 im oberen Teil desselben sind Führungsplatten 3 befestigt, die erhöhte Führungen 4 bilden, welche mit Löchern 5 versehen sind, so daß sie eine Zahnstange bilden, die mit den Zähnen 6 der Zahnräder 7 in Eingriff kommen. Diese Zahnräder sitzen auf Naben 8, welche auf die eckiggehaltenen Enden 9 und IO der Rollenachse aufgesetzt sind. E>iese Achsenenden 9 und 10 werden innerhalb der hohlen teleskopattigen Achsenteile 11, 12 befestigt, die mit zusammenfallenden Nuten 13, 14 versehen sind, so daß sie hierdurch gezwungen werden, sich gemeinsam zu drehen, ihre Länge aber je nach Wunsch vergrößert oder verkleinert werden kann. Die Führungsplatten besitzen nach vorn vorspringende Seitenteile 15, die im rechten Winkel umgebogen sind und Flansche 16 bilden, so daß sie unmittelbar über den Enden 9 und 10 der Achse liegen und hierdurch die Zähne der Zahnräder 7 mit den Zahnstangen 5 in Eingriff halten.
Um das Ende 9 der Achse liegt ein Ring oder ein Auge 17 herum, das sich am Ende des nach vorn gebogenen Teiles 18 einer senkrecht verstellbaren Stange 19 befindet, die vor der Führungsplatte zwischen der Führung und dem Seitenteil 15 beweglich ist und an ihrem unteren Ende bei 20 nach vorn gebogen ist, so daß ein Handgriff entsteht, welcher unterhalb der Klinke 21 hervorsteht. Diese Klinke 21 ist zwischen den Seitenteilen 15 und einem Ansatz 22, der aus der
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Platte 3 ausgeschnitten und im rechten Winkel nach vorn gebogen ist, drehbar befestigt. Das obere Ende, oder der Zahn der erwähnten Klinke, kommt mit einer der Zahnnuten 23 in Eingriff, die an der Vorderseite der Stange 19 angeordnet sind, so daß diese Stange leicht hochgehoben werden kann, um auch die Rolljalousie zu heben, dann aber in der hochgestellten Lage dadurch gesichert wird, daß das obere Ende der Klinke mit einer der Zahnnuten in Eingriff kommt. Wird dagegen ein Senken der Rolljalousie gewünscht, so wird das untere Ende der Klinke gegen die Feder 24 gepreßt, dadurch der Zahn der Klinke aus den Nuten 23 ausgehoben, so daß die Stange 19 frei herabgleiten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rollvorhang für Fenster, bei welchem die Vorhangrolle in zahnstangenartigen Führungen' in der Höhe verstellbar ist und ihre Achse durch vorspringende Flächen derart geführt wird, das Zahnräder und Zahnstangen ständig in Eingriff gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß Zahnstange und Führung aus einem einzigen Blechstück hergestellt werden, indem dieses Blechstück zunächst mit einer Wulst (4) versehen wird, welche durch Ausnehmungen (5) zu einer Zahnstange ausgebildet wird, während durch- zwei weitere Umbiegungen des Bleches die an sich bekannte Führung für die Achse der Vorhangrolle hergestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT190811D Active DE190811C (de)

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