DE716720C - Verstellbarer Zeichentisch - Google Patents

Verstellbarer Zeichentisch

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Publication number
DE716720C
DE716720C DEG99336D DEG0099336D DE716720C DE 716720 C DE716720 C DE 716720C DE G99336 D DEG99336 D DE G99336D DE G0099336 D DEG0099336 D DE G0099336D DE 716720 C DE716720 C DE 716720C
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DE
Germany
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frame
drawing table
board
table according
pedestal
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Expired
Application number
DEG99336D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Georg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO GEORG DR ING
Original Assignee
OTTO GEORG DR ING
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Filing date
Publication date
Application filed by OTTO GEORG DR ING filed Critical OTTO GEORG DR ING
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Publication of DE716720C publication Critical patent/DE716720C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/04Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board
    • A47B27/06Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of springs

Landscapes

  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Verstellbarer Zeichentisch Die Erfindung betrifft Zeichentische, bei denen das Reißbrett an einem Rahmen schwenkbar befestigt ist; der seinerseits in einem Fußgestell geradlinig auf und ab geführt wird Zeichentische dieser Art sind an sich bekannt; es ist auch bekannt, das- Fußgestell mit zwei nach hinten geneigten seitlichen Führungen für den verschieb- und verstellbaren Rahmen zu versehen. Die bekannten Bauarten dieser Zeichentische sind jedoch unvollkommen und unschön und lassen die notwendige Handlichkeit in der Bedienung und Genauigkeit in der Arbeitsweise vermissen.
  • Die Erfindung .stellt sich nun die neue Aufgabe, einen Zeichentisch zu schaffen, der eine einwandfreie technische Durchbildung mit größter Handlichkeit, spielend leichter und zeitsparender :genauer Arbeitsweise und dazu geschmackvollem Aussehen verbindet. Trotz dieser vielen Vorzüge liegt der wichtigste Vorteil noch in der äußersten Werkstoffausnutzung und einfachsten fabrikmäßigen Herstellung.
  • Der Lösungsgedanke wird vor allen Dingen darin gesehen, daß das Fußgestell aus Profilstäben oder Rohren gebildet ist, deren aufwärts gebogene parallele Enden unmittelbar die Führung für den Rahmen bilden, der U-förmig ausgebildet ist und ebenfalls aus Profilstäben oder Rohren besteht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
  • Abb. r zeigt die drei Grundelemente, das Fußgestell mit den nach oben gerichteten Führungen, den darin oder daran geradlinig geführten U-förmigen Rahmen und das zweckmäßigerweise als Rohr ausgebildete Schwenkstück mit Befestigungsflanschen für das Reißbrett, das über die Querstange des Rahmens geschoben werden kann. Die Abbildung zeigt in besonders eindrucksvoller Weise, wie einfach der Zeichentisch mit den gekennzeichneten Elementen .herzustellen ist. Das Fußgestell ist auf einer Biegemaschine ohne weiterc Arbeitsgänge- in einem Zuge zu biegen, der Rahmen ist an Einfachheit nicht mehr zu überbieten, und für das Schwenkstück trifft dasselbe zti. Bei der Ausführung in Leichtprofilen, insbesondere Rohren. wird mit einem Mindestmaß an Stoffaufwand das Höchstmaß an Steifigkeit erzielt, wobei außerdem die Profilenden sich in natürlicher Weise als Führungskörper darbieten. Es ist ferner, um die Standfestigkeit zu erhöhen, möglich, das Rohr- oder Profilgestell im hinteren Teil mit Beton oder Schwerspat auszugießen.
  • Von besonderer Bedeutung ist es weiterhin, den nach oben gerichteten Enden eine Neigung nach hinten zu geben von beispielsweise etwa 20°. Diese Maßnahme bringt den Schwerpunkt des Zeichentisches nach hinten und erhöht die Standfestigkeit, be%virkt zweitens eine Verschiebung des Brettes in einer Richtung, welche senkrecht zur Blickrichtung des Auges liegt, und verringert den Platzbedarf des Zeichentisches auf ein Mindestmaß. da der Zeichner sozusagen zwischen dem Gestell arbeitet.
  • Weitere Vorteile ergeben sich im Verlauf der folgenden Beschreibung.
  • Die Abb. 2 und 3 stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar Abb. -2 einen Schnitt nach der Linie.LB von ebb..; und Abb.. 3 eine Ansicht ohne Brett und ohne Kippvorrichtung. Das Fußgestell i ist in besonders vorteilhafter Weise ausgebildet und besteht aus einem gebogenen Rohr, welches aus .einem hinteren waagerecht liegenden U-förmigen Bogen und nach oben fortgesetzten Rohrenden besteht. Es ist auf einfachste Weise aus einem einzigen Rohrstück hergestellt und hat den Vorteil, daß infolge der Elastizität des hinteren Bogens die beiden Röhrenden gegeneinander federn können, so daß der Abstand zwischen den Enden sich dem darin geführten Rahmen 2 anpassen kann, was die Herstellung verbilligt. Auf das Querrohr des Rahmens 2 ist oben das Schwenkrohr 3 aufgeschoben, an dem mittels Flansche 4., 4. das Brett 5 befestigt ist.
  • Das Gewicht von Brett und Rahmen bei der Auf- und Abbewegung ist durch die Gegengewichte 6, h ausgeglichen, die sich außen am Gestell i führen. Die Kraftübertragung geschieht durch Zahnstangen und Ritiel7, ;, welch letztere durch eine Welle 8, am besten eine Rohrwelle, miteinander verbunden sind, so daß eine einwandfreie Parallelführung des Rahmens erzielt wird. Die Welle ist unmittelbar neben den Ritzeln in am Gestell angeschweißten Lagern 9 gelagert. Damit der Rahmen 2 und das Brett 5 in jeder Höhenlage festgestellt werden kann, greift eine Klinke i o in eines der Ritzel i ein. Die Einrückung der Klinke geschieht durch eine Druckfeder i i, das Entriegeln durch einen Fußhebel 12, welcher mit der Klinke io durch die Stange 13 verbunden ist.
  • Die Schwenkvorrichtung für das Reißbrett 5 ist folgendermaßen ausgebildet: Mit dem Rahmen 2 ist ein gezahntes Segment 14 fest verschweißt und dient als Rast für das schwenkbare Brett. Mit diesem fest verbunden und in einem der Befestigungsflansche 4. drehbar gelagert ist eine Klinke 15, die je nach der Neigung des Reißbrettes in die entsprechende Zahnlücke des Segments 14 eingreift. Die Klinke 15 ist durch eine Zugstange 16 finit einem als Winkelhebel ausgebildeten Handgriff i; verbunden. der rechts unten an der Hinterwand des Reißbrettes drehbar gelagert ist. Durch den Handgriff wird die Klinke 15 gelüftet: durch die Feder 18 wird sie in die entsprechende Zahnlücke des Segments i q. hineingedrückt. Will man das Brett in eine andere Neigung bringen, so betätigt man, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen, den Handgriff, schwenkt das Brett in die neue Lage und läßt den Handgrifi- wieder los, so daß er die Klinke 1; in die neue Zahnlücke einspringen läßt. aus den schon oben geschilderten Gründen ist das Gestell des Zeichentisches um etwa 2o` im Beispielfall nach hinten geneigt. Um die Standfestigkeit zu erhöhen, ist es ferner angebracht, bei i9 das Rohrgestell mit Schwerspat auszugießen.
  • Abb. ,l gibt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit Federgewichtsausgleich. Das Gestell besteht hier aus zwei dreieckförmigen Seitenteilen 2o, die nach oben offen sind und durch drei eingeschweißte Querrohre 2i miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite dieses Drei- ' ecks führt sich der Rahmen 22, der in diesem Falle das Gestellrohr tunfaßt, in dem anderen Rohrende befindet sich eine Zugfeder 23, die mittels Drahtseil oder Stahlband auf eine Spiralscheibe 24. wirkt, die die veränderliche Federkraft in ein konstantes Drehmoment überführt, dadurch, daß mit zunehmender Federkraft der Halbmesser des Angriffspunktes der Federkraft an der Scheibe kleiner wird. Mit der Spiralscbeibe ist eine zylindrische Scheibe 25 verbunden, auf der sich das Drahtseil oder das Band 26 aufwickelt, welches .an den Rahmen 22 angreift. Die vom Drahtseil auf den Rahmen ausgeübte Kraft ist also konstant und entspricht dem Gewicht des Rahmens und des Reißbrettes.
  • Naturgemäß kann der Federausgleich auch so ausgeführt werden, daß die Ausgleichfedern in den vorderen Rohrenden des Gestelles sich befinden und unmittelbar auf den Rahmen wirken. Es ist keine Umgehung der Erfindung, wenn das-Fußgestell anders ausgeführt wird, als es in dein Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 und 3 oder- Abb. q. beschrieben ist. Insbesondere ist es möglich, die Ecken des Fußgestelles mit Verstärkungen zu versehen, um gegebenenfalls `den Profil- oder Rohrquerschnitt noch weiter herabzusetzen (s. Abb. i punktierte Linien). Abb.5 und 6 geben andere Ausführungsformen des Fußgestelles an, die ebenfalls in nach oben führenden Enden auslaufen, welche zur Führung des Rahmens geeignet sind.
  • Bei all den geschilderten Ausführungsbeispielen ergeben sich Formen, die an Einfachheit und Sparsamkeit bei gutem Aussehen nicht mehrüberboten werden können. Dabei wird gute Handhabung mit technisch einwandfreier Wirkung verbunden.

Claims (2)

  1. PATENTAriTSPRÜCHE: i. Verstellbarer Zeichentisch, dessen Fußgestell zwei nach hinten geneigte seitliche Führungen für einen in der Hölhe verschieb- und feststellbaren Rahmen aufweist, an dem das Reißbrett in der ' Schräglage einstellbar angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet,- daß das Fußgestell aus Profilstäben oder aus Rohren (i, 20, 21) gebildet ist, deren aufwärts gebogene parallele Enden unmittelbar die Führung für den Rahmen (2, 22) bilden, der U-förmig ausgebildet ist und ebenfalls aus Profilstähen oder Rohreif besteht.
  2. 2. Zeichentisch nach Anpruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell aus einem einzigen gebogenen Rohr(i) gebildet ist, welches aus einem hinteren waagerecht liegenden U-förmigen Bogen mit zwei nach oben gerichteten parallelen Enden besteht. 3. `Zeichentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell aus zwei dreieckförmigen Seitenteilen (2o) besteht, welche durch Querrohre (21) miteinander verbunden sind. q.. Zeichentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Bogen nach Anspruch 2 nochmals nach oben geführt ist und die nach oben gerichteten parallelen Enden unterstützt (Abb. 5). 5. Zeichentisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell aus einem U-förmigen Rohrbogen besteht, der einfache, nach hinten führende Stützen aufweist (Abb. 6). 6. Zeichentisch nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reißbrett (5) mittels Flansche (q.) an einem Rohr (3) befestigt ist, das auf die Querstange des U-förmigen Rahmens aufgeschoben und darum schwenkbar ist. 7. Zeichentisch nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht von Rahmen und Brett mittels Zahnstange und Ritzel (7) auf ein oder mehrere Gegengewichte (6) übertragbar ist und bei mehreren Ritzeln diese zum Zwecke der Parallelführung durch eine Welle (8), insbesondere Rohrwelle, miteinander verbunden sind. B. Zeichentisch nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkrohr (3), an dem das Brett befestigt ist, eine von Hand betätigte- Klinke (15) aufweist, welche in die Zähne eines Segments (1q.) eingreift, das fest mit dem Rahmen verbunden ist, um verschiedene Brettneigungen einstellen zu können. 9. Zeichentisch nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fußhebel (12) auf eine Klinke (i o) wirkt, die in eines der Ritzel (7) zur Parallelführung des Rahmens eingreift, zum Zwecke der Feststellung des Brettes bei Höhenverschiebung.
DEG99336D 1939-01-18 1939-01-18 Verstellbarer Zeichentisch Expired DE716720C (de)

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DEG99336D DE716720C (de) 1939-01-18 1939-01-18 Verstellbarer Zeichentisch

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DE716720C true DE716720C (de) 1942-01-28

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ID=7141035

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DEG99336D Expired DE716720C (de) 1939-01-18 1939-01-18 Verstellbarer Zeichentisch

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DE (1) DE716720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3240659A1 (de) * 1981-11-12 1983-05-19 C. & H. Leuthäußer Inh. Hilmar Leuthäußer, 8631 Wiesenfeld Tisch, insbesondere zeichen-, schreib- oder schreibmaschinentisch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3240659A1 (de) * 1981-11-12 1983-05-19 C. & H. Leuthäußer Inh. Hilmar Leuthäußer, 8631 Wiesenfeld Tisch, insbesondere zeichen-, schreib- oder schreibmaschinentisch

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