DE190730C - - Google Patents

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DE190730C
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grinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/04Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 h. GRUPPE
CARL GÜNTHER in KAISERSLAUTERN.
Mahlgang für brennbare Stoffe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1906 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung bei Mühlenanlagen zur Herstellung stark brennbarer Körper, beispielsweise von Holzmehl, welche die Explosionsgefahr, die durch Leerlaufen der Mahlgänge entsteht, wesentlich vermindert, ohne dabei die übrige Einrichtung der Mühlen zu beeinflussen.
Die Einrichtung ist auf der Zeichnung ίο schematisch dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht der gewöhnlichen Anordnung solcher Mahlgänge,
Fig. 2 die abgeänderte neue Einrichtung und
Fig, 3 ein Schnitt durch ein Zuführungsrohr für das Mahlgut mit der darin eingebauten Signaleinrichtung.
Wie schon angedeutet, ist in Fig. 1 die bisherige Anordnung eines Mahlganges für Holzmüllerei schematisch veranschaulicht.
α ist der eigentliche Mahlgang, b die Zuführungsschnecke, c der durch diese mit Sägespänen gespeiste Mischer und d das Zuführungsrohr vom Mischer zum Mahlgang, durch welches das Mahlgut dem letzteren zugeführt wird.
Bei dieser Einrichtung gehört also zu
jedem Mahlgang eine Zuführungsleitung d und ein Mischer c. Entsteht in dem Mischer aus irgendwelchem Grunde eine Störung oder Verstopfung, so werden keine Sägespäne dem Mahlgang zugeführt; letzterer läuft dann leer, reibt Feuer und eine Explosion des feinen Holzstaubes mit nachfolgendem Brand ist die Folge.
Um diese Gefahr zu beseitigen, dient die durch Fig. 2 schematisch veranschaulichte neue Anordnung, α ist wieder der Mahlgang, b die Zuführungsschnecke und e der Abführungskanal für das Holzmehl. Anstatt daß nun aber, wie bisher, nur ein Mischer für jeden Mahlgang vorhanden ist, sind in diesem Falle deren drei angeordnet, die ebenfalls durch drei Zuführungsrohre mit dem Einlauf des Mahlganges verbunden sind. Wenn bei dieser Einrichtung ein Mischer nicht funktionieren bezw. verstopft sein sollte, so wird zwar von ihm aus kein Mahlgut dem Mahlgang mehr zugeführt, indessen ist es höchst unwahrscheinlich, daß auch die beiden anderen zu dem Mahlgang gehörenden Mischer nicht in Ordnung sein sollten. Letztere werden also den Mahlgang trotz der eingetretenen Unregelmäßigkeit noch genügend mit Mahlgut versorgen, um eine Explosionsgefahr auszuschließen. Die Zahl 3 für die Mischer und Zuführungsleitungen ist natürlich nicht Bedingung, es müssen vielmehr mindestens mehr als zwei Mischer und Zuführungsleitungen vorhanden sein; im übrigen aber wird sich die Explosionsgefahr vermindern, je mehr Mischer mit einem Mahlgang verbunden sind.
Damit nun das Nichtfunktionieren eines Mischers nicht unbemerkt bleibt, sind in an sich bekannter Weise in die Zuleitungsröhren d Signalvorrichtungen eingeschaltet, wie solche durch Fig. 3 veranschaulicht ist. In jedem Rohr, dessen Querschnitt an dieser Stelle quadratisch oder rechteckig ausgeführt
ist, ist in bekannter Weise eine Klappe f so angeordnet, daß sie .sich durch ein Gewicht oder eine Feder selbsttätig in die Schlußlage dreht, d. h. senkrecht zum Rohr stellt. Außen ist auf der Achse g eine Signalscheibe h angeordnet, die erforderlichenfalls als Gegengewicht dienen kann und deren veränderte Lage die Offen- oder Schlußstellung der Klappe kenntlich macht. Gleichzeitig kann
ίο mit dieser Klappe auch ein akustisches Signal, gleichgültig ob auf elektrischem Wege oder sonstwie betätigt, verbunden werden. Solange Mahlgut das Rohr d von oben nach unten durchläuft, fällt es auf die Klappe und drückt sie nach unten in die punktierte Lage, so daß auch die Signalscheibe h die punktierte Lage einnimmt. Versagt aber der Mischer, so hört der Strom von Mahlgut auf, die Klappe stellt sich in die ausgezogene Stellung ein und gleichzeitig erhält die Signalscheibe die ausgezogene Stellung. Es wird daher sofort das Versagen eines Mischers zu erkennen sein, so daß zeitig genug Abhilfe geschaffen werden kann, ehe auch die übrigen zur Verfügung stehenden Mischer ihren Dienst versagen.
Bei der Fig. 2 ist beispielsweise der rechts gelegene Mischer außer Tätigkeit, während die beiden übrigen in Betrieb sind.
Eine noch größere Sicherheit wird dadurch erreicht, daß man für jeden der Mischer eine besondere Zuführungsschnecke anordnet, so daß auch das Versagen einer Schnecke nicht mehr gefahrbringend werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mahlgang für brennbare Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung gleichartigen Mahlgutes mittels mehrerer Zuführungskanäle gleichzeitig erfolgt, um beim Versagen eines derselben ein Leerlaufen des Mahlganges zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in ύεκ REicnstmliCKEREf.
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