DE190640C - - Google Patents

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DE190640C
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Germany
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1906 ab.
Bei Nebenstellenschränken mit eigener Schlußzeichenbatterie, die bei dem Verkehre der Teilnehmer untereinander in üblicher Weise die Schlußzeichengabe vermittelt, ist es bekannt, bei Verbindung eines Teilnehmers mit dem Fernsprechvermittlungsamte durch ein besonderes in einer dritten Ader gelegenes Relais eine derartige Umschaltung vorzunehmen, daß die Schlußzeichenbatterie
ίο abgeschaltet und eines der selbsttätigen Schlußzeichen in Reihe in die Amtsleitung geschaltet wird. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß der bedienende Beamte am Nebenstellenschrank bei Verbindungen eines Teilnehmers mit dem Amte nach Schluß des Gespräches kein ordnungsmäßiges Schlußzeichen bekommt, weil im allgemeinen eine Gesprächsverbindung erst dann wieder getrennt werden soll, wenn beide Schlußzeichen erschienen bezw. verschwunden sind. Die Erfindung verfolgt den Zweck, am Nebenstellenschrank den Schluß des Gespräches stets durch das Erscheinen bezw. Verschwinden beider Schlußzeichen anzuzeigen. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die beiden Schlußzeichen des Nebenstellenschrankes bei Erregung eines an die Schnur des Stöpselkörpers angeschlossenen Relais parallel zueinander zu einem in der Stöpselleitung liegenden Kondensator geschaltet werden, hingegen im Ruhezustande der Leitung in bekannter Weise an denselben Pol der Batterie des Nebenstellenschrankes angeschlossen sind. So kann bei Verbindung zweier Nebenstellen untereinander jede derselben unabhängig von der anderen das Schlußzeichen geben, während bei Verbindung einer Nebenstelle mit dem Amte die erstere stets beide Schlußzeichen gibt.
Auf der Zeichnung bedeutet α das Fern-Sprechvermittlungsamt, b den Nebenstellenschrank, c eine Nebenstelle, e einen Abfragestöpsel, f einen Verbindungsstöpsel. Die Schauzeichen g und h sind durch einen Kondensator i getrennt; das in der dritten Ader befindliche Relais k ist an den einen Pol der Batterie / gelegt. Die Klinkenhülse der Klinke m der Nebenstelle ist nicht geerdet, diejenige der Klinke η der nach dem Amte führenden Leitung ist geerdet.
Werden zwei Nebenstellen oder eine Nebenstelle und ein an das Amt angeschlossener Teilnehmer miteinander über ihre Klinken m oder m und η verbunden, so tritt das Relais k nur im letzten Falle in Tätigkeit, schaltet die Schauzeichen g und h von der Batterie ab und legt sie parallel über den Kondensator i. Bei Herstellung der letztgenannten Verbindung fließt der Strom von Erde über die Hülse der Klinke n, Körper des Stöpsels /, Relais k nach der Batterie I. Sobald in diesem Falle nach beendigtem Gespräche der Teilnehmer seinen Hörer angehängt hat, erscheinen beide Schauzeichen g, h am Nebenstellenschrank b wegen ihrer Parallelschaltung gleichzeitig mit dem im Amte
befindlichen Schlußzeichen, welches mit den beiden Schauzeichen des Nebenstellenschrankes in Reihe geschaltet ist. Sind hingegen zwei Nebenstellen c miteinander verbunden, so gibt jede derselben unabhängig von der anderen ihr Schlußzeichen g oder h über /, Ruhekontakt und linksseitigen Anker von k, g, e, c, β, ο, rechtsseitigen Anker und Ruhekontakt von k und /.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für Nebenstellenschränke mit doppelseitiger Schlußzeichengabe und Anschluß an Ämter mit selbsttätiger Schlußzeichengabe und gemeinsamer Sprechbatterie, bei welchen bei Verbindung einer Nebenstelle mit dem Amte die beiden Schlußzeichen des Nebenstellenschrankes
    durch ein besonderes Relais abgetrennt werden, während bei Verbindung zweier Nebenstellen untereinander das Relais nicht in Tätigkeit tritt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schlußzeichen (g, h) bei Erregung des besonderen Relais (k) zueinander und zu einem in der Stöpselleitung liegenden Kondensator (i) parallel geschaltet werden, hingegen im Ruhezustände der Leitung in bekannter Weise an denselben Pol der Batterie (I) des Nebenstellenschrankes angeschlossen sind, so daß bei Verbindung zweier Nebenstellen (c) untereinander jede derselben unabhängig von der anderen das Schlußzeichen geben kann, während bei Verbindung einer Nebenstelle mit dem Amte die Nebenstelle stets beide Schlußzeichen gibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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