DE1903534U - Elektrode. - Google Patents
Elektrode.Info
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Description
HÖGER - EUG. MAIER - STELLRECHT
DR.-ING.
PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
Ä 33 760 h
h - ta
h - ta
i 1964
Eleetro-Ghlor A0S 3asel /Schweiz
Elektrode
Die Erfindung "betrifft eine Elektrode«
Es ist bereits bekannt;, beim Elektrolysieren eine Elektrode
zu verwenden, die einen zylindrischen, aus Metall ■bestehenden Elektrodenkörper nats an dem eine Anschluss=
vorrichtung zum Anschliessen an eine elektrische Stromquelle befestigt ist«,
»2 -
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13.JuIi 1964
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Da der Wirkungsgrad einer derartigen Elektrode im wesentlichen
von der Fläche abhängt und häufig auch die Elektrode
noch von dem Elektrolyt durchflossen ist, wird
gemäss der Erfindung der Elektrodenkörper aus einem Metall«
blech dadurch gebildet, dass Seile dieses Metallbleches
herausgestanzt und ausgesogen siiads so dass auf dem ganzen
Umfang eine Yielaahl von Durchbrächen vorhanden ist. Bei
dieser Konstruktion ergibt sich praktisch gar kein Ver~
lust an Oberfläche, weil die betreffenden Blechteile nicht etwa Bur Bildung von Durchbrüchen weggeschnitten sondern
lediglich aufgebogen werden» Ein besonders günstiges
Beispiel für eine derartige Bauart ergibt siöh? ^enn der
Elektrodenkörper aus Streckmetall gebildet ist, wobei
dann die Streckung selbst entsprechend den gewünschten Verhältnissen,
insbesondere mit Rücksicht auf den Durchfluss des Elektrolyten und die praktische Höhe des Elektrodenkörpers,
gewählt werden*
Der Elektrodenkörper kann einen beliebigen Querschnitt aufweisen unö ist zweeksiässig als Mantel ausgebildet, wobei
die Iiängskanten dieees Mantels entweder miteinander verbunden
oder im Abstand sind» Zur Montage wird gemäss der
Erfindung der Slektrodenkörper auf einem Träger, beispielsweise '"einer Trägerplatte 9 befestigt 9 an der eine Anschluss=
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vorrichtung fest angebracht sein kann* Diese Bauart hat
den Yorteilp dass der steife Mantel lediglich durch die
Trägerplatte gehalten ist, und falls die Längskanten dea Mantels nicht miteinander verbunden sind;, so ist lediglich
eine Befestigung am Träger erforderliche
Die Anschlussvorrichtung kann beispielsweise gemäss der
Erfindung ein offenes oder auch geschlossenes Rohr sein« Sas Rohr ist vorteilhaft dann offen9 wenn der Elektrolyt
durch den Elektrodenkörper und durch die Anschlussvorrichtung fHessen soll. Da"bei kann gemäss der Erfindung das A:
schlussrohr die vorzugsweise ringförmig ausgebildete !frag
platte durchdringen und mit dieser fest verbunden sein, so dass also die ganze Elektrode im wesentlichen drei
Teile j nämlich den Elektrodenkörper? die ringförmige frag
platte und ein Anschlussrohr aufweist*
Dabei wird gemäss der Erfindung die Übergangsstelle vom
Elektrodenkörper zum Anschlussrohr so ausgebildet, dass
keine Querschrittsverengung auftritt und so Spannungsverluste vermieden werden« Dies wird dadurch erreicht, dass
die trägerplatte zwischen dem Elektrodenkörper und dem
Anschlussrohr einen ausreichenden Querschnitt entspreche! dem lax» Stromdurchgang hat»
« 4 ο
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13.JuIi 1964
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Semäss der Erfindung ist es vorteilhaft 9 wenn die Anschlussvorrichtung
eine sylindrische Aussenform aufweist,
da hierdurch die Abdichtung derselben in einem Elektrolyt-»
gefäss besonders einfach und leicht durchgeführt werden kann. Falls beispielsweise die Elektrode senkrecht
nach oben ragt? kann die Anschlussvorrichtung den Boden
des Gefässes durchdringen und dort beispielweise in der
Art einer Stopfbuchaenabdichtung abgedichtet sein« Bei
dieser Konstruktion kann auch die ganse Elektrode leicht ausgewechselt und durch eine andere ersetzt werden0 Ferner
kann der Elektrolyt-durch die ganze Elektrode5 d.h* den
Elektrodenkörper und die in diesem IPaIl rohrförmig ausgebildete Anschlussvorrichtung zu - oder abgeführt werden„
!"alls der in die Elektrolyseselle hineinragende Teil
der Anschlussvorrichtung, beispielsweise des Rohres 9
verschlossen ist, können in den dadurch gebildeten Hohlraum
Temperaturinstrumentej, Temperaturschaltor und dergleichen untergebracht werdenff die zur Überwachung des
Elektrolysevorgangs dienen«
ferner können die erfindungsgemässen Elektroden;, die sowohl eine Anode als auch eine Kathode sein können s in
einem Elektrolysegefäss dicht nebeneinander angeordnet
werden« Dieser enge und gedrängte Aufbau ist deswegen
.k
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möglichj weil der Elektrolyt durch die Elektroden hindurchströmen kann und nicht wie bei normalen Flächenelektroden
in.einer Richtung entlang den Flächen fliessen mtisso
Ferner kann das bei der Elektrolyse entstehende Gas von dei Flüssigkeit leichter getrennt und abgeführt werden und
behindert dadurch nicht die Benetzung der Elektroden durch
den Elektrolyten»
Zusammenfassend kann also festgestellt werden 9 dass durch
die erfindmgsgemässe Elektrode infolge der grossen
Oberfläche tes Elektrodenkörpers bei einem ausserordentlich
kleiner Rauminhalt der Zelle eine hohe Elektrolyseleistung möglich iat# wobei,soweit der Elektrolyt die Elektrode
durci-iflies-t, noch ein rascher Flüssigkeitswechsel
durch die Elektroden hindurch unerwünschte Nebenreaktionen verhindert«
Elektroden kennen aus Silber 9 Titan, Platin und Legierungen dieser Metalle gebildet sein^ und als besonders
vorteilhaft hat sich eine plaünbeschichtete Titanelektrocfö
erwiesen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel -der Erfindung
dargestellt, Es zeigen?
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i 1964 - β
Ifig.l einen Teillängsschnitt durch öle erfindungsgemässe
Elektrode g
Pig« 2 einen Querschnitt nach Fig«2-2 der 3?ig,le
Pig« 2 einen Querschnitt nach Fig«2-2 der 3?ig,le
In dem. Ausfuhrungsbeispiel ist mit 10 ein Elektrodeu~
körpex· bezeichnet 9 der hier aus Streckmetall gebildet ist
Das Streckmetall hat die IPorm eines Mantels9 und swar
im vorliegenden Beispiel eines kreisförmigen oder'zylindrischen Mantels? doch kann der Mantel auch eine-'beliebig
andere form und einen anderen Querschnitt habeno Der
Elektrodenkörper'10 ist an seinem unteren Rand mit einem
Tragerring 12 fest, beispielsweise durch Schweiesen ver«=·
banden, und das mittlere Loch dieses Trägerrings durch-
dringt ein Anschlus^ohr 149 das mit seinem oberen Ende 1
in den Innenraum des Elektrodenkörpers 10 hineinragt und an dessen unterem finde ein Anschlüssring 15 und an dieses
eine Anschlussleitung 17 elektrisch leitend "befestigt
sind.
Das Anschlussrohr 14 ist mit dem !Prägorring 12 fest dera:
verbunden, dass sich von dem Elektrodenkörper 10 zum Trägerring 12 und \ron diesem zum Anschlussrohr 14- eine
gute elektrisch leitende Verbindung ergibts die ferner
vorteilhaft gemäss der Erfindung so gestaltet ist«, dass
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in allen Seiles ein im wesentlichen gleißhaässiger Quer«»
schnitt für den Durchfluss des elektrischen Stromes vorr
hanäen isto ''■■■'
Wie aus Jtige2 hervorgeht$, ist öer Elektrodenkörper an
seines Längskanten nicht vollständig gesohlossens vielmehr
ist äort ein Längsiichlits 20 gebildet 9 wodurch die Um*..
stellung der Elektrode vereiafaQiit uaö der Durchfluss
verbessert wirdo.
co n «=»
Claims (1)
- P.A.532 956*23.A 33 760 lah - ta*Juli 1964 - 8Sgbutgaaspyüoheg1. Elektrode aur Verwendung beim EIektrolysleren mit eineai sylindrischen» aus Metall bestehenden Elektrodenkörper9 an dem eine Anschlussvorrichtung zum Anschliessen an
eine elektrische Stromquelle befestigt ists dadurch
gekennzeichnet j öass der Eleictrodenkörper aus einem
Metallblech durch teil¥^eises Durchstansen und ÄusMegexi gebildet ist und aufseinem umfang, vorzugsweise auf der ganzen Fläche und unter gleiehmässiger Terteilung» eine Yielzabl von Durchbrüchen aufweistβ2. Elektrode naola Anspruch I5 dadurch gekennzeichnets
dass der Elektrodenkörper aus Streckmetall ista3» Elektrode mach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennseichne· dass der Elektrodenkörper* einen beliebigen Querschnitt aufweist und als Mantel ausgebildet ist? dessen lä^gs=» kanten miteinander verbunden oder im Abstand voneinande: sind.,4. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche9
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenfcörper auf
einer Trägerplatte befestigt ist„ die mit der Anschluss' vorrichtung fest verbunden istoUjA 33 760 h13oJuli 1964 - 9Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche5 dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussvorrichtung ein offenes oder1 geschlossenes Rohr iste6ο Elektrode nach Anspruch 5S dadurch gekennzeichnet 9 dass das Anschlussrohr 3ie ringförmige Trägerplatte durchdringt und mit dieser 'stä:?r verbunden istoElektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 dadurch gekennzeichnetP dass der Elektrodenkörper aus Silber ist«8ο Elektrode nach einem der Ansprüche 1 - 6S dadurch ge~ kennzeichnets dass der Elektrodenkörper aus Platin ist«,9. Elektrode nach einem der Ansprüche 1 - S9 dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenkörper aus Titan isteOo Elektrode nach Anspruch 9S dadurch gekennzeichnet, dass das Titan mit Piain plattiert isto
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964E0020301 DE1903534U (de) | 1964-07-29 | 1964-07-29 | Elektrode. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964E0020301 DE1903534U (de) | 1964-07-29 | 1964-07-29 | Elektrode. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1903534U true DE1903534U (de) | 1964-11-05 |
Family
ID=33168708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964E0020301 Expired DE1903534U (de) | 1964-07-29 | 1964-07-29 | Elektrode. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1903534U (de) |
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1964
- 1964-07-29 DE DE1964E0020301 patent/DE1903534U/de not_active Expired
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