DE189798C - - Google Patents

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DE189798C
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liquid
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tube
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189798 KLASSE 4d. GRUPPE
ALFRED ALBRECHT in CHARLOTTENBURG.
durchströmende Gas.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20, März 1906 ab.
Die Erfindung bezweckt, Gasbeleuchtungen, insbesondere Treppenbeleuchtungen, die durch elektromagnetische Hahnöffner in Betrieb gesetzt werden, nach Ablauf einer gewissen Zeit 'durch den Druck des den Hahn durch- j strömenden Gases außer Betrieb zu setzen. Solche Vorrichtungen sind bereits mehrfach bekannt geworden, jedoch hat man bisher für die Zeiteinstellung und Außerbetriebsetzung fast ausschließlich Federn und Räderwerke verwendet, die elektrisch öder pneumatisch ausgelöst werden. Auch der Druck des zum Brenner strömenden Gases ist schon zum Spannen von Federn, Ausrücken von Rädern, Heben von Gewichten, z. B. mittels umlaufender Trommeln, ausgenutzt worden. Bei der Erfindung führt dagegen der Gasdruck das Ansteigen einer Flüssigkeitssäule bei Verdrängung einer gedrosselten Luftmenge herbei. Die Flüssigkeitssäule, die entweder selbst elektrisch leitend ist, schließt nach bestimmter Zeit einen Stromkreis, der das Schließen eines Hahnes oder Ventils durch eine elektromagnetische Steuerung bewirkt. Auf der Zeichnung ist diese Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das Schema der vollständigen Anlage. Fig. 2 zeigt eine gebogene Röhre, welche zum Teil mit einer leitenden Flüssigkeit gefüllt ist und an der Biegungsstelle α sowie an dem einen Schenkel b je einen Kontaktdraht im Innern trägt. An dem Ende b der Röhre ist eine verstellbare Kappe i angebracht, die die Röhrenöffnung nicht ganz dicht abschließt; die Luft kann durch die enge Öffnung von. innen nach außen langsam austreten, dagegen infolge der bei Rücktritt der Flüssigkeit im Innern entstehenden Luftleere von außen nach innen schnell eintreten. Das Ende c der Röhre wird mit der Gasleitung verbunden. Sobald nun das Gas in die Röhre eintritt, fängt die Flüssigkeit unter Verdrängung der eingeschlossenen Luft an zu steigen und verbindet nach einiger Zeit (etwa 2 Minuten) die Kontakte α und b. In Fig. 1 ist d ein Gashahn, dessen Küken mit der elektromagnetischen Steuervorrichtung e verbunden ist. g ist ein Kontaktknopf, und h sind zwei getrennte elektrische Batterien.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Soll abends nach 10 Uhr die Treppenbeleuchtung für kurze Zeit eingeschaltet werden, so· drückt man auf einen der an jeder beliebigen Stelle angebrachten Kontaktknöpfe g; dadurch erhält die Steuervorrichtung e Strom und öffnet den Hahn d. Das Gas tritt in die Leitung und wird durch Selbstzünder entzündet. Gleichzeitig tritt das Gas in die Röhre f und drückt die Flüssigkeit in die Höhe, bis der Kontakt b erreicht ist. Dadurch .wird ein zweiter Stromkreis über die Kontakte α und b geschlossen, der die Steuervorrichtung im umgekehrten Sinne antreibt und damit den Hahn d schließt. Nun ist das Gas wieder abgeschlossen, und die Lampen
' löschen aus. Durch Druck auf den Kontaktknopf kann das Spiel beliebig wiederholt werden. Die Zeitdauer, während welcher die ■- Lampen brennen sollen, kann man durch stärkeres oder schwächeres Abdrosseln der von der Flüssigkeitssäule zu verdrängenden Luft mittels Einstellens der"Verschlußkappe i sowie durch Verlängern oder Verkürzen des Weges, den die Flüssigkeit machen soll,, oder durch ίο verschiedene Bemessung des Querschnitts beider Schenkel regeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Schließen eines Gashahns mittels elektromagnetischer Steuervorrichtung nach Ablauf einer bestimmten Zeit durch das den Hahn durchströmende Gas, dadurch gekennzeichnet, daß in einem hinter dem zu öffnenden Hahn an die Leitung angeschlossenen U-förmigen, an der Biegung und an einem Schenkelende mit Kontakten versehenen Rohr eine in der Ruhelage nur einen Kontakt berührende leitende Flüssigkeitssäule unter Verdrängung einer gedrosselten Luftmenge bis zur Berührung des anderen Kontaktes hochgetrieben wird und dadurch den Schluß eines die Steuervorrichtung zum Schließen des Hahnes veranlassenden Stromkreises bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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