DE1895577U - Foerderer. - Google Patents

Foerderer.

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DE1895577U
DE1895577U DE1964B0057000 DEB0057000U DE1895577U DE 1895577 U DE1895577 U DE 1895577U DE 1964B0057000 DE1964B0057000 DE 1964B0057000 DE B0057000 U DEB0057000 U DE B0057000U DE 1895577 U DE1895577 U DE 1895577U
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conveyor
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GUSTAV BRUESER MASCHINENFABRIK
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GUSTAV BRUESER MASCHINENFABRIK
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Description

PATENTANWÄLTE 1_1_
-INQ. FRITZ THIELEKE DR.-5NG. RUDOLF DDRINQ DR. JOACHIM FRICKE*
BRAUNSCHWEIG - MÜNCHEN
Gustav B r ü s e r, Maschinenfabrik, Braunschweig,
Broitzemer Str. 221/222
"Förderer"
Die Neuerung betrifft einen Förderer für Behälter mit einem strangartigen, endlosen Förderglied, vorzugsweise Förderseil, das ein oberes und ein unteres Trum aufweist sowie mit Antriebs-, Umlenk- und Führungsrollen und einem diese Rollen aufnehmenden Gestell.
In der Konservenindustrie und in anderen Industriezweigen, in denen Behälter, wie Konservendosen, Flaschen oder dgl., zu transportieren sind, v/erden Ketten- oder Bandförderer eingesetzt. Derartige Förderer sind jedoch relativ starre und in ihrer Form unveränderbare Maschinen. Insbesondere die in der überwiegenden Zahl verwendeten Bandförderer lassen sich nur für den geradlinigen Transport verwenden.
Insbesondere in der Konservenindustrie aber bedingt der Wechsel der jeweils verarbeiteten Güter eine ständige und häufige Umstellung des Arbeitsprogrammes. Damit ändert sich auch der Weg der Behälter, Konservendosen, Flaschen oder dgl.. Derartige Betriebsumstellungen sind bei Verwendung der bekannten Bandförderer mit sehr großen Montagoarbeiten verbunden und werden
8· 4JJ* B 57000. (T. 9; £ I)
ä daher in den meisten Fällen dadurch vermieden, daß lediglich die bei allen Produktionsarten gleichbleibenden Transportwege mit Bandförderern bestückt werden, die ständig wechselnden Transportwege aber mit Karren, Transportwagen oder dgl. überbrückt v/erden. Ein derartiges Arbeiten ist aber unwirtschaftlich und erfordert einen Aufwand an menschlicher Arbeitskraft.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen förderer zu schaffen, der Behälter der genannten Art nicht nur entlang einer geraden Linie, sondern auch entlang beliebiger Krümmungen und Bogen zu fördern vermag.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich der Förderer der eingangs genannten Art neuerungsgemäß dadurch, daß das Gestell einen zwischen oberem und unterem Trum verlaufenden Steg aus elastischem oder flexiblem Y/erkstoff aufweist, der sich auf Tragständern abstützt und auf dessen Länge in Abständen voneinander quer zur Förderrichtung verlaufende steife Rahmenglieder befestigt sind, die zur Aufnahme der Führungsrollen dienen und die über das obere Trum hinausragende Arme mil: Klemmvorrichtungen tragen, in denen seitliche Führungsglieder aufgenommen sind.
Bei dieser Ausgestaltung können die seitlichen Pührungsglieder aus gelenkartig verbundenen Einzelteilen bestehen, sie sind jedoch zweckmäßig als Schienen aus elastisch nachgiebigem oder flexiblem Werkstoff ausgebildet.
Es ist zwar bereits bekannt, die eingangs genannten strangartig ausgebildeten endlosen Förderglieder für Behälter zu verwenden
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und sie in Form von Ketten oder Seilen sowie Strängen mit runden oder eckigen Querschnitten vorzusehen. Die Anwendung derartiger Förderelemente erstreckte sich bisher jedoch ausschließlich auf Aufgaben, bei denen Behälter nur sehr kurze Strecken innerhalb fester Maschinen auf geradlinigen Bahnen zu transportieren waren.
Die Neuerung bedient sich jedoch einer bisher ungenützten Eigenschaft eines strangartigen endlosen flexiblen Gliedes, nämlich der Tatsache, daß dieses sich in jeder beliebigen Richtung krümmen und entlang solcher Krümmungen führen läßt. Der vorstehend geschilderte neuartige Förderer besitzt nun ein Gestell, welches elastische oder flexible Zwischenstücke oder einen durchgehenden elastischen oder flexiblen Steg aufweist, der sich durch Verstellen der Ständer in jede beliebige Kurvenform überführen läßt. Die Rahmenglieder, die in Abständen auf dem Steg befestigt sind, sorgen dafür, daß an jeder Stelle eine formengerechte Führung des flexiblen Gliedes stattfindet. Die am oberen Ende der Rahmenglieder befindlichen Gleitschienen werden zur Änderung der Form des Förderers oder zur Änderung des Förderweges gelöst und nach Herstellung des neuen Förderweges durch Betätigen der Klemmvorrichtungen wieder fest mit den Rahmengliedern verbunden. Auf diese Weise erhält das Gestell des Förderers in der neuen Lage eine sehr große Steifigkeit und Stabilität und der Förderer vermag alle Förderaufgaben mit Erfolg auszuführen.
Die Anpassungsfähigkeit des Förderers, d„h. die Möglichkeit, diesen nicht nur geradlinig, sondern entlang eines Kreisbogens oder auch S-förmig oder anderweitig zu krümmen, gestattet es, auf die Verwendung von Transportkarren oder anderer Hilfen zu
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_ 4 - 64L^ 57υυυ· · 9; 2· O
verzichten; denn die Überführung des neuartigen Förderers von einer Form in eine neue erfordert nur wenig Arbeit und Zeit.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist vorgesehen, daß die Rahmenglieder paarweise einander gegenüberstehend angeordnet sind.
Eine zweckmäßige weitere Ausgestaltung des neuartigen Förderers ist dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der zu einem Rahmengliederpaar gehörigen Klemmvorrichtungen einstellbar ist.
Durch diese Einstellbarkeit des Abstandes der zu einem Rahmengliederpaar gehörigen Klemmvorrichtungen läßt sich der Förderer an die unterschiedlichsten Größen und Formate von Behältern anpassen.
Die Neuerung sieht schließlich noch vor, daß die Tragständer höheneinstellbar sind.
Diese Ausbildung des neuartigen Förderers trägt der Tatsache Rechnung, daß unterschiedliche Maschinen auch unterschiedliche Höhen aufweisen können. Da der neue Förderer innerhalb gewisser Grenzen auch Steigungen zu überwinden vermag, läßt sich durch entsprechende Einstellung der Ständer nicht nur die Form, sondern auch die Steigung des Förderweges beeinflussen und den jeweiligen Gegebenheiten schnell und einfach anpassen.
Ein Ausführungsbeispiel des neuartigen Förderers ist in den Figuren dargestellt,
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des neuen Förderers. Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf eine Vielzahl möglicher Bahnen
dar, deren Verlauf der neue Förderer folgen kann. Figo 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie III - III in Fig.1.
Der neuartige Förderer weist, wie Fig. 1 zeigt, paarweise angeordnete Ständer 1 auf, die über Hülsen 2 höheneinstellbar sind. Diese Ständer greifen an einem Steg an, der aus einem elastischen oder flexiblen Werkstoff, beispielsweise Kunststoff, gefertigt ist. Der Steg erstreckt sich über die gesamte Länge des Förderers und ist lotrecht angeordnet«
Auf der Länge des Steges sind in Abständen Rahinenglieder 4 befestigt. Diese Rahmenglieder 4 sind, wie die Fig. 3 zeigt, paarweise einander gegenüberstehend angeordnet und weisen einen mittleren lotrecht verlaufenden Teil 5 auf, mit welchem sie am Steg befestigt sind. Am unteren Ende sind die Rahmenglieder 4 abgewinkelt und bilden Flansche 6, die zur Aufnahme von Führungsrollen 7 dienen. Am oberen Ende sind die Mittelteile 5 der Rahmenglieder 4 ebenfalls abgewinkelt und gehen schließlich, in lotrechte Arme 8 über, an deren oberen Enden Führungsschienen 9 mittels Klemmvorrichtungen 10 lösbar befestigt sind. Die Rahmenglieder sind jedoch zweiteilig ausgebildet, und zwar derart, daß die lotrechten Arme 8, die mit den Klemmvorrichtungen 10 und den Gleitschienen 9 ausgerüstet sind, lösbar und verschiebbar auf dem am Steg befestigten Teil 5 angeordnet sind. Der abgewinkelte Teil 11 der am Steg befestigten Teile der Rahmenglieder 4 dient zur Aufnahme und Lagerung von Führungsrollen 12. Die Führungsrollen 7 und 12 führen ein strangartiges endloses flexibles
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Glied 13, das im dargestellten Beispiel einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. An den Enden des Förderers sind Umlenkrollen 14 und 15 vorgesehen. Die Umlenkrolle 15 ist mit einem Antrieb 16 verbunden. Me Gleitschienen 9 sind zweckniäßigerweise in Führungen 17 gehalten. Sie sind außerdem aus einem flexiblen oder elastischen Werkstoff, wie beispielsweise Kunststoff, gefertigt .
Dadurch, daß jedes Rahmengliederpaar 4 mit Führungsrollen 7 und 12 ausgerüstet ist und eine Klemmvorrichtung 10 für die Gleitschiene 9 aufweist, während der Steg 3 aus einem elastischen oder flexiblen Material gefertigt ist, kann der Förderer aus der geradlinigen Form 18 (s.Fig.2) durch elastisches Verformen des Steges 3 und der Führungsschienen 9, solange diese gelöst sind, in eine der Formen 19, 20 oder 21 und weitere Zwischenstellungen überführt werden. Zu diesem Zweck brauchen lediglich die Ständer entsprechend verstellt zu werden. Nachdem der Förderer in eine der Lagen 18 bis 21 überführt worden ist, sind die Klemmvorrichtungen 10 zu betätigen, wodurch die Gleitschienen 9 in festen Kontakt mit den Rahmengliederpaaren 4 treten und den Förderer in der neuen Lage aussteifen. Dadurch, daß jedes Rahmengliederpaar mit Führungsrollen 12 und 7 ausgerüstet ist, ist einer sorgfältigen Führung des endlosen Stranges 13 bei jeder beliebigen Form Rechnung getragen.
Da die Rahmengliederpaare zweiteilig ausgebildet sind, lassen sich die mit den Führungsschienen 9 versehenen !Teile in Richtung der Pfeile 22 verschieben und an gewünschte Dosenlängen und -formate anpassen.
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Der beschriebene neuartige Förderer stellt lediglich, ein Ausführungsbeispiel dar. Es sind innerhalb des Wesens der Feuerung weitere Abwandlungen möglich, die sowohl den Querschnitt des
flexiblen Gliedes 13 als auch die Form und Anordnung der Rollen sowie die Gestalt der Rahmenglieder betreffen können.
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Claims (5)

S c h u t zansprüche
1. Förderer für Behälter mit einem strangartigen, endlosen oder endlichen Förderglied, vorzugsweise Förderseil, das ein oberes und ein unteres Trum aufweist sowie mit Antriebs-, UmIenk- und Führungsrollen und einem diese Rollen aufnehmenden Gestell, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell einen zwischen oberem und unterem Trum verlaufenden Steg (3) aus elastischem oder flexiblem Werkstoff aufweist, der sich auf Tragständern (1) abstützt und auf dessen länge in Abständen voneinander quer zur Förderrichtung verlaufende steife Rahmenglieder (4) befestigt sind, die zur Aufnahme der Führungsrollen (12,7) dienen und die über das obere Trum hinausragende Arme (8) mit Klemmvorrichtungen (10) tragen, in denen seitliche Führungsglieder (9) aufgenommen sind.
2. Förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder (9) aus gelenkartig verbundenen Einzelteilen bestehen, zweckmäßig jedoch als Schienen aus elastisch nachgiebigem oder flexiblem Werkstoff ausgebildet sind«.
3. Förderer nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenglieder (4) paar- j weise einander gegenüberstehend angeordnet sind.
4. Förderer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeich net, daß der gegenseitige^ Abstand der zu einem Rahmengliederpäar gehörigen Klemmvorrichtun- , gen (10) einstellbar ist.
5. Förderer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragständer (1) höheneinstellbar sind.
DE1964B0057000 1964-04-08 1964-04-08 Foerderer. Expired DE1895577U (de)

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DE1964B0057000 Expired DE1895577U (de) 1964-04-08 1964-04-08 Foerderer.

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DE (1) DE1895577U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19720102A1 (de) * 1997-05-14 1998-11-19 Aeg Elotherm Gmbh Vorrichtung zum Führen von Werkstücken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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