DE188802C - - Google Patents

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DE188802C
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bottle
bottle cap
knife
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DENDAT188802D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/32Caps or cap-like covers with lines of weakness, tearing-strips, tags, or like opening or removal devices, e.g. to facilitate formation of pouring openings
    • B65D41/40Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts
    • B65D41/42Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts made of relatively-stiff metallic material, e.g. crown caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 188802 KLASSE 64«. GRUPPE
EWALD GOLTSTEIN in CÖLN.
Durch die Patentschrift 67337 ist ein Konservendeckel bekannt geworden, der einen aus seiner Oberfläche balgartig herausragenden Vorsprung besitzt, dessen obere, seitlich hervor springende Kante zum Aufschneiden mittels eines haken- oder zangenartigen Messers dient. Dieses öffnen ist deshalb umständlich und mit Verletzungsgefahr verknüpft, weil das Schneidwerkzeug jeglicher Führung entbehrt, also leicht abgleiten kann. Würde man die vorgenannte Einrichtung bei Flaschenkapseln aus dünnem, leicht aufschneidbarem Bleche (z. B. Aluminiumblech) anwenden, so käme noch der Übelstand hinzu, daß, sobald die Kapsel einen oberen Druck erfährt, was im Verkehr unvermeidlich ist, der obere Vorsprung in die Flaschenmündung zurückgedrängt wird, also außer Bereich des über den Kapselrand geführten Messers gelangt.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine ohne besonderes Werkzeug mittels einer einfachen Messerklinge aufschneidbare Flaschenkapsel mit der vorgenannten Einrichtung, bei der der Messerklinge eine gute und sichere Führung gegeben wird und die so angeordnet ist, daß sie sich bei Druck oder Stoß auf die Kapsel nicht aus der Abschneideebene entfernen kann.
Die Erfindung besteht darin, daß die Flaschenkapsel aus dünnem, weichem, mit einem gewöhnlichen Messer schneidbarem Metall hergestellt wird, wie es für Flaschenkapselverschlüsse auch sonst schon gebräuchlich ist, und daß diese Kapsel auf ihrer Oberseite mit einem Vorsprung c' beliebiger Form, der also balgartig zwar sein kann, aber nicht muß, versehen wird. Dieser Vorsprung, dessen Umfang α in Fig. 1 als zylindrisch dargestellt ist, hat einen solchen Durchmesser, daß sein Rand ' auf dem Rande des Flaschenhalses b ruht. Dadurch wird verhütet, daß der Vorsprung c in die Flaschenmündung hineingedrückt und hierdurch der Rand α für das Messer unzugänglich wird.
Außerdem ist ein Abschneiden des Vor-Sprunges sehr bequem, da das Messer dadurch, daß der Rand der Flaschenmündung ihm als Auflager dient, eine gute und sichere Führung erhält.
Führt man den Vorsprung c balgartig, also mit einer Unterschneidung aus, wie Fig. 2 es zeigt, so bekommt das Messer, das man in den Einschnitt α einzulegen hat, auch nach oben eine ganz sichere Führung, so daß das Messer, das in diesem Falle am Ausweichen nach oben und nach unten verhindert ist, selbst in ungeschickten Händen nicht abgleiten kann.
An Stelle des ringsum laufenden Vorsprunges c aus Fig. ι und 2 braucht die Einschnürung nur auf einem Teile der Kapseldecke vorhanden zu sein (Fig. 3). Diese kann, im Grundrisse betrachtet, kreisförmig, oval oder eckig (Fig. 4) verlaufen. Die letztere Form verdient deshalb den Vorzug, weil dadurch in der Abschneideebene Ecken entstehen, in die das Messer leichter eindringt als in abgerundete Flächen.
Um die Kapseldecke zu versteifen, kann man unter diese eine besondere Scheibe d bringen, die durch die Einschnürung α befestigt wird (Fig. 5). ■

Claims (4)

  1. Patent-Anspruch e:
    ι. Aus dünnem, leicht schneidbarem Blech hergestellte Flaschenkapsel, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapseldecke mit einem abzuschneidenden Vorsprunge (c) von einem solchen Durchmesser versehen ist, daß sein Rand (a) auf dem Flaschenrande ruht, derart, daß ein Eindrücken des abzuschneidenden Vorsprunges in die Flaschenmündung unmöglich und dem Messer beim Abschneiden eine sichere Auflage gegeben wird.
  2. 2. Flaschenkapsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (c) nur auf einem Teile der Kapseldecke vorhanden ist.
  3. 3. Flaschenkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (c) eckige Grundrißform besitzt, zum Zwecke, durch die Schaffung der Ecken ein leichteres Einschneiden zu ermöglichen.
  4. 4. Flaschenkapsel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Vorsprung (c) eingelegte und durch dessen Einschnürung befestigte Verstärkungsscheibe (d).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954317C (de) * 1953-08-12 1956-12-13 Ernst Hustert Behaelter mit fest angebrachtem Deckel aus zerschneidbarem Werkstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954317C (de) * 1953-08-12 1956-12-13 Ernst Hustert Behaelter mit fest angebrachtem Deckel aus zerschneidbarem Werkstoff

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