DE1886355U - Vorrichtung zur abfangung von steigrohren mit flanschverbindung. - Google Patents

Vorrichtung zur abfangung von steigrohren mit flanschverbindung.

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DE1886355U
DE1886355U DE1963E0019052 DEE0019052U DE1886355U DE 1886355 U DE1886355 U DE 1886355U DE 1963E0019052 DE1963E0019052 DE 1963E0019052 DE E0019052 U DEE0019052 U DE E0019052U DE 1886355 U DE1886355 U DE 1886355U
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DE1963E0019052
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Adolf Ellinghaus
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Description

752 3if 1*22.11,6
PATENTANWALT dipl-ing. BUSSE Osnabrück, möserstr. 20-24
Osnabrückf den 21.November 1963 HI/18
Adolf Ellinghaus
4521 festerhausen Hr. 67
Vorrichtung zur Abfangung von Steigrohren mit flanschverbindung.
Die Neuerung bezieht sieh auf eine Torrichtung zur Abfangung von Steigrohren mit flanschverbindung, insbesondere von Pumpensteigrohren. Pumpensteigrohre größerer Länge, z.B. bei Wassertiefbrunnen, sind aus einzelnen Ro hrab schnitt en zusammengesetzt, die jeweils über an ihren Enden vorgesehene Flansche: miteinander abdichtend verschraubt sind.
Der Ein- bzw. Ausbau derartiger Steigrohre, an deren untersten Rohrabschnitt die Pumpe angeflanscht ist:, erfolgt dementsprechend stufenweise durch Absenken bzw. Anheben des Steigrohres mit Pumpe um. jeweils einen Rohrabschnitt, wobei die Abfangung des sich z.B. in einen Brunnenschacht erstreckenden Steigrohres durch unterhalb des jeweiligen Rohrflansches anschraubbare Rohrschellen erfolgt, die sich mit radial abgekanteten Schraub- und Auflageflanschen auf dem Brunnenkopf f einem festen Schachtabschluß od. dgl. auflegen, lach Anschrauben oder Abnehmen des: jeweils nächsten Steigrohrabschnittes wird
das gesamte Steigrohr samt Pumpe ein Stück angehoben und nach Abschrauben der Rohrschelle um die länge des Rohrabschnittes abgesenkt und der jeweils nächste Rohrabschnitt unterhalb seines freien Yerbindungsflansch.es wiederum mit einer Rohrschelle durch Anschrauben versehen.
Bin Ein- und Ausbau von Steigrohren ist nicht nur bei einer Erstmontage oder bei einem Schachtumbau, z.B. dessen Verlängerung od. dgl. notwendig, sondern auch während des Betriebes aus Gründen der Inspektion, der Reparatur oder der Wartung in Abständen erforderlich. Die Abfangung mittels der anschraubbaren Rohrschellen;bedingt dabei einen beträchtlichen Zeit- undE Personalaufwand, während gleichzeitig die Rohrsehelle durch die vielfachen Schraubvorgänge und Belastungswechsel einem hohen Verschleiß unterworfen ist. :
Die Neuerung sucht hier Abhilfe zu schaffen und zeichnet sich durch ein TJ- bzw. gabelförmig gebogenes flacheisen mit parallel einander breitseitig gegenüberliegenden Stegen aus, die in ihrem mittleren Bereich durch einen Quer-* steg verbunden sind und eine in Richtung auf die freien Snden verlegte, fluchtende Querbohrung zur Aufnahme eines Stegbolzens aufweisen, der zusammen mit dem Quersteg und
den sich zwischen beiden erstreckenden Stegteilen eine quadratische Aufnahmeöffnung begrenzt, deren Seitenlänge dem Rohraußendurchmesser entspricht, wobei beide Stegteile an einer ihrer Schmalflächen Auflageansätze aufweisen, die in der Ebene der Stege einseitig vorspringen.
Nach einem weiteren Merkmal der feuerung weist der Stegbolzen an seinem Einsteckende eine Querbohrung zur Aufnahme einer Sicherung, z, B. eines !Feder splint es auf und ist an seinem anderen Ende kurbeiförmig abgekröpft.
Die Vorrichtung nach der !Feuerung ermöglicht eine Ab fan- : gung des Steigrohres ohne zeitraubendes und verschleißbedingtes Yerschraub en lediglich durch seitliches Unterschieben unter den kurzzeitig über eine feste Auflage angehobenen Rohrflansch. Durch Einstecken des1 Querbolzens ist die Torrichtung gesichert und ermöglicht ein müheloses An- oder Abschrauben des. jeweiligen SteigrohrabSchnitts, da der Flansch: durch die Auflageansätze in einer Höhe QJoeT-halb der Stege gehalten ist, die eine einwandfreie Zugänglichkeit zu den Flanschverbindung ens schraub en mit entspechen-r den Werkzeugen gewährleistet. Yiiie in umfangreichen Yersuchen festgestellt wurde, verringert sich die Montagezeit je Flanschverbindung um etwa 20 Minuten, so daß sieh insbesondere bei Steigrohren großer Bange erhebliche Zeiteinsparungen,ergeben.
Das Anbringen und Abnehmen der Vorrichtung ist ferner mit einem einzigen Handgriff durch eine Bedienungsperson möglicli. Die Vorrichtung ist konstruktiv einfach, in ihrer Herstellung "billig und weist keinerlei einem Verschleiß unterworfene Teile auf, so daß eine hohe Lebensdauer gewährleistet ist.
Ein Ausführungsbeispiel des G-egenstands der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt· Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 u. 2 vereinfachte Darstellungen der Vorrichtung nach der Heuerung in verschiedenen Ansichten, :
I1Ig. 3 eine Ansicht der!Vorrichtung in Abfangungsstellung an einem Brunnensteigrohr·
Die Vorrichtung besteht im einzelnen aus einem IJ- bzw. gabelförmig gebogenen Flacheisen, dessen parallel zueinander breitseitig gegenüberliegende Stege mit 1 bezeichnet sind. Jn ihrem mittleren Bereich.sind diese Stege 1 durch einen Quersteg 2 verbunden, der z. B. mit den Stegen 1.verschweißt sein kann. Der Abstand der Stege 1 entspricht dem Rohraußendurchmesser und wird durch den Verbindungssteg 2 und den Bogenteil 3 des llacheisens auch unter Belastung unverändert aufrechterhalten. Durch eine in Richtung auf die freien Snden 4 verlegte, fluchtende
Bohrung 5 ist ein Bolzen 6 gesteckt, durch dessen am Einsteckende vorgesehene Querbohrung ein Sicherungssplint, z.B. ein Federsplint 6f, geführt ist. An seinem anderen Ende ist der Bolzen 6 mit einer kurbelförmigen Abkröpfung 7 versehen, die eine Drehbewegung des Bolzens ermöglicht und so das Einführen In die Bohrung 5 erleichtert. Dieser Bolzen 6 "begrenzt zusammen mit dem. Quersteg 2 und den sich zwischen beiden.erstreckenden Stegteilen 8 eine quadratische Aufnahmeöffnung, deren Seitenlänge dem Rohraußendurchmesser entspricht. Die Stegteile 8 sind an einer ihrer Schmalseiten mit Auf-· lageansätzen 9 versehen, die nach Einführung unter einen Rohrflansch dessen Abstand oberhalb der Stege in einem Abstand sichert, der eine Zugänglichkeit zu den Plansch— verbindungsschrauben sicherstellt.
In lig. 3 ist der Oberteil eines Brunnenschachtes dargestellt, der im einzelnen aus einem Äußenschutzrohr 10 und einem IiIteraufsatzrohr 11 besteht, innerhalb deren das : Steigrohr 12 verläuft. Der Brunnenschacht wird an seiner Oberseite durch einen den Brunnenkopf bildenden Rohrrand 13 abgeschlossen, über den der jeweilige Steigrohrabschnitt mit seinem Plansch H geringfügig angehoben wird. Bei entferntem Bolzen 6 wird nunmehr die Vorrichtung gabelförmig um das Rohr geschoben, der Bolzen 6 durch die Bohrungen 5 eingeführt und mit dem Splint 6' gesichert» Danach wird
- 6 - ■
das Steigrohr abgesenkt, wobei sich der Flansch 14 auf der Oberseite 15 der Auflageansätze 9 abstützt. Die Stege liegen mit ihrer unteren Schmalfläche auf dem Rohrrand 13 auf, wobei es sich versteht, daß die Länge der Stege derart bemessen ist, daß Unterechiede im Durchmesser des Bohrrandes 13 ausgeglichen werden können. Nach dem An- oder Abschrauben eines Steigrohrabschnittes 16 wird das Steigrohr angehoben, der Bolzen entfernt und die Vorrichtung seitlich abgezogen. Diese Vorgänge wiederholen sich bei jeder Planschverbindung.
Die Neuerung ist nicht auf das beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Abänderungen sind im Rahmen des Schutzumfanges des Gegenstands der Heuerung möglich. So ist es z.B. denkbar, im Scheitelpunkt des Bogenstücks 3 ein Scharnier vorzusehen und den Quersteg 2 etwa in der Mitte zu unterteilen, so daß ein Anlegen bzw. Abnehmen der Vorrichtung durch ein JLuf- und Zuklappen der Stege 1 um das Scharniermöglich ist, während die so angelegte Vorrichtung durch den Stegbolzen und eine entsprechende Sicherung gegen Aufspreitzen gehalten ist. ■

Claims (2)

r 7 Schutzansprüche ι
1. Vorrichtung zur Abfangung von Steigrohren mit Flanschverbindung, insbesondere von Pumpensteigrohren, gekennzeichnet durch ein U- bzw. gabelförmig gebogenes Flacheisen mit parallel einander breitseitig gegenüberliegenden Stegen (1), die in ihrem mittleren Bereich durch einen Quersteg (2) verbunden sind und eine in Richtung auf die freien Enden verlegte, fluchtende Querbohrung (5) zur Aufnahme eines Steckbolzens (6) aufweisen, der zusammen mit dem Quersteg (2) und den sich zwischen beiden erstreckenden Stegteilen (8) eine quadratische Aufnahmeöffnung begrenzt, deren Seitenlänge dem Rohraußendurchmesser entspricht, wobei beide Stegteile (8) an einer ihrer Schmalflachen Auflageansätze (9) aufweisen, die in der Ebene der Stege ;einseitig vorspringen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- : zeichnet,; daß der Steckfolzen (6) an seinem Einsteckende eine Querbohrung zur Aufnahme einer Sicherung, z.B. eines Federsplintes (7), aufweist und an seinem anderen Ende kurbeiförmig abgekröpft ist.
DE1963E0019052 1963-11-22 1963-11-22 Vorrichtung zur abfangung von steigrohren mit flanschverbindung. Expired DE1886355U (de)

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