DE188397C - - Google Patents

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DE188397C
DE188397C DENDAT188397D DE188397DA DE188397C DE 188397 C DE188397 C DE 188397C DE NDAT188397 D DENDAT188397 D DE NDAT188397D DE 188397D A DE188397D A DE 188397DA DE 188397 C DE188397 C DE 188397C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/10Patterned fabrics or articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine doppelflächige, durch Maschenanhäufungen gemusterte, Wirkware, bei welcher die Anhäufungsmuster innerhalb einer Maschenreihe auf beiden Warenflächen dem Muster entsprechend umschichtig vertauscht sind, womit das Mustergebiet solcher Ware eine weitere Ausdehnung erfährt. Eine derartige Ware bietet den Vorteil, daß bei
ίο Anwendung von Reliefmustern die Stabilität und Elastizität der Wirkware erhalten bleibt. ,
Zu bekannten Anhäufungsmustern doppelflächiger Wirkwaren gehören z. B. die verschieden en Querrippen (solche können wieder Doppelrand-, Preß-, Fang-, Petinet-, Umleg- und anderen Mustern angehören, dabei auch Fonturenversatz aufweisen, wovon wieder welche als Noppenmuster benannt werden), sowie auch Musterungen nach den deutschen Patentschriften 157418 und 166376.
Das Anhäufen der Mustermaschen in vorgenannten bekannten Arten erfolgt in der Weise, daß durch die Anstauungsreihen — innerhalb einer Maschenreihe — die Stauung sich nur nach einer Warenfläche herausbildet (Fig. 8, 9, 10 a und 10 b), oder daß die Stauung abwechselnd auf einer, dann auf der anderen, Warenseite hervorgerufen wird (Fig. 10 c). Durch die Schnittlinie x-z der Fig. 10 a, 10 b und 10 c ist dies besonders wahrnehmbar.
Das Neue vorliegender Erfindung beruht darauf, daß innerhalb einer Reihe die auf beiden Warenflächen auftretenden Anhäufungen dem Muster entsprechend umschichtig zueinander vertauscht sind, was zu einem bildermäßigen Verteilen von Anhäufungsmustern in den Warenflächen führt; erkennbar aus den Fig. 11 a, 11 b und 12. Die Schnittlinie x-z (Fig. 11 a und 11 b) zeigt senkrechten Warenschnitt, durch die umschichtigen Partien ί und m (Fig. 12) wird solcher in Richtung der Nadellinien auf der Stuhl- und Maschinenfontur angedeutet.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, wozu die einfachste Fadenverbindung des leichteren Verständnisses halber gewählt wurde.
Reihen 1 bis 3 ergeben eine auf beiden Nadelreihen v. h verteilte Anhäufung, Reihe 4 schließt solche mit einer Rechts- und Rechtsreihe und bewirkt damit umschichtig vertauschte Bilderrippen auf beiden Warenflächen.
Reihe 1 erzeugt auf den Nadeln 1, 2, 3, 6, 7, 8 der Maschinenfontur ν und den Nadeln 3, 4, 5 der Stuhlnadelreihe h Maschen (Fig. 2) •— Reihen 2 und 3 wiederholen dasselbe (Fig. 3 und 4) —, Reihe 4 arbeitet eine Rechts- und Rechtsreihe auf allen Nadeln (Fig. 5). Diese Fadenverbindung ist in Fig. 1 in schematischer Darstellung (Rapport a) gezeigt. Aus Rapport b derselben Figur ist wahrzunehmen, daß deren Anhäufungsmaschen (in Reihen 1 bis 3) ihre ,Musterung mit der vorigen geändert, was nur beispielsweise dargestellt ist.
Durch die weitere Fig. 6 ist zu ersehen, daß deren Reihe 4 nur mit einzelnen Rechts- und Rechts- oder auch unterlegten Maschen Einzelzusammen- oder Einschnürungen hervorrufen soll, was die Maschen der Nadeln h1, h* und υ1, v2, v^, v5, v7, vs erkennen lassen. Dadurch ist die Musterung der neuen Ware nicht allein an Rippenschnürungen gebunden, sondern durch Einzelheftungen / (Fig. 11 b) werden die Musterbilder reichhaltiger. Die

Claims (1)

  1. Fig. 28 bis 31 geben für solche Heftmaschen f noch einige Beispielsandeutungen.
    Wo keinerlei Schnürungen oder Heftungen erzeugt werden, können die Erhöhungsmusterangen gegenseitig miteinander Verbindungen eingehen; für letztere eignen sich Maschenarten nach Fig. 15 bis 18, 21 bis 27 usw. besser, welche angedeuteten Reihen an Stelle der Reihen 1 bis 3 (Fig. 1 bis 6) treten würden, und Reihen 4 gegebenenfalls fortblieben.
    Letztere Art ergeben dann hübsche Musterbilder , wenn die verschiedenen Mustermaschenarten Anhäufungen im Kontrast zueinander bilden und durch Anwendung mehrerer in Stärken, Eigenschaften, Materialien und Farben voneinander verschiedener Garne unterstützt werden.
    Solche Verschiedenheit der Garne ist ebenso falls für die ersterwähnten bilderartigen Rippenmuster, Heftmuster usw. geeignet.
    Es kann ferner auch in einer Reihe das Arbeiten von Anhäufungsmustern in umschichtiger Vertauschung, sowie auch das Schließen oder Schnüren mit gewissen Nadeln durch einzelne Rechts- und Rechtsmaschen usw. gleichzeitig erfolgen, wobei letztere Maschen entsprechend klein und fest zu wählen sind. Dies wird beispielsweise durch eine Reihe in Fig. 7 erläutert, wobei die Nadeln h7, hs und v7,.vs Schnürmaschen erzeugen, alle übrigen Nadeln Stauungsmaschen und dergl. arbeiten.
    Diese angeführten Arbeitsbeispiele sind nur
    erst. einige Andeutungen zur Erzielung der den Gegenstand der Erfindung bildenden Ware.
    Die in den angegebenen Beispielen angenommenen Reihen lassen sich beliebig vermehren oder vermindern, was natürlich auch für Heft- und Einzelmaschen zutrifft.
    Wie bereits vorher teilweise angedeutet, können die umschichtig gearbeiteten Maschenanhäufungen natürlich für alle Musterzusammenstellungen fast allen Musterarten angehören (als Doppelrand-, Preß-, Fang-, Petinet-, Umleg-, zusammengesetzten Mustern usw.), wovon in den Fig. 14 bis 27 einige beispielsweise veranschaulicht.
    Wiederum können verschiedene Musterarten in einer Stauungswirkung (für eine oder beide Warenflächen) zusammengesetzt sein, sowie auch dazwischen Musterreihen bekannter Arten geschaltet werden, welche nur auf einer Warenseite anhäufen.
    Um die nach vorliegender Erfindung erzielte Ware auch so zu erhalten, daß eine Warenfläche (Schauseite) in erhöhtem Maße die Musterausprägung zeigt, während solche auf der anderen Seite (Rückseite) fast ganz verschwindet, stellt man die Maschenarten zu den umschichtigen Anhäufungsmustern so zusammen, daß für die Schauseite solche gewählt werden, welche eine vermehrte Anstauung oder Markierung hervorrufen, z. B. Fang-, Preß-, Petinetmuster usw., und gibt der Rückseite solche Maschenarten, welche wenig öder gar nicht sich auffällig zeigen, z. B. glatte, unterlegte Maschen oder dergl. Derartige Berücksichtigungen enthalten beispielsweise die Fadenverbindungen in Fig. 26 und 27, und Fig. 13 läßt eine derartige Anwendung im Schnitt erscheinen, wovon die Partien s1, s~, s3 weniger hervortreten, — Partien in1, mr, ms, m4, m5 mehr Stauung ergeben. Durch die Partien ί und m6 wird ferner auch auf einen Wechsel solcher Arbeitsweisen in den Warenflächen hingewiesen. Einwirken läßt sich ferner auf solche Musterungen noch in der Weise, daß solche Maschenpartien s1, s*,s3 (Rückseite) extra noch kleiner, solche der Schauseite m1, in2, m3, m*, in5 extra noch größer erzeugt werden.
    Vermehrte Abwechselung ist ferner zu erzielen durch Verbinden mit anderen Warengattungen (auch solcher nach Patentschriften 157418 und 166376) und. können sich solche entweder in den Warenflächen beliebig verteilen, oder dieselben können auch streifenweise in Richtung" der Nadelreihen (wagerecht) in beliebiger Reihenfolge und Breite miteinander ab\vechseln.
    Weitere Vielseitigkeit in den Musterungen tritt auf durch das Erzeugen der verschiedenen Maschenarten einzeln oder in Reihen verschieden groß, Fontur en versatz* in vielseitiger Art und Anwendung, gegebenenfalls auch mit geteiltem Fonturem; auch Laufmaschenmusterung ist einschaltbar.
    Die nach vorliegender Besprechung herstellbaren Waren können Anwendung finden für mancherlei Fantasieartikel, als Westen, Sportsachen, Shawls, Handschuhe und dergl.
    Weil zur Herstellung der erläuterten Ware bekannte Arbeitsmittel benutzt werden können, ist eine Beschreibung dafür unterblieben; z. B. eignen sich dafür L a m b sehe Strickmaschinen, welche den mancherlei Anforderungen Rechnung tragen. Für vorteilhaftes Arbeiten sind besondere Spezialausführungen zu empfehlen.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Doppelflächige, durch Maschenanhäufungen gemusterte Wirkware, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer Reihe die auf beiden Warenflächen auftretenden Anhäufungen dem Muster entsprechend umschichtig zueinander vertauscht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2733021A1 (de) * 1976-08-10 1978-02-16 Courtaulds Ltd Verfahren zum einteiligen stricken eines mit aermeln versehenen kleidungsstueck-rohlings und aus dem rohling hergestelltes kleidungsstueck
US20060285913A1 (en) * 2005-06-16 2006-12-21 Platinum Innovations. Inc. Twist-open dispenser with applicator & method of applying skin care products & method of merchandising paint

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2733021A1 (de) * 1976-08-10 1978-02-16 Courtaulds Ltd Verfahren zum einteiligen stricken eines mit aermeln versehenen kleidungsstueck-rohlings und aus dem rohling hergestelltes kleidungsstueck
US20060285913A1 (en) * 2005-06-16 2006-12-21 Platinum Innovations. Inc. Twist-open dispenser with applicator & method of applying skin care products & method of merchandising paint

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