DE95238C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE95238C DE95238C DENDAT95238D DE95238DA DE95238C DE 95238 C DE95238 C DE 95238C DE NDAT95238 D DENDAT95238 D DE NDAT95238D DE 95238D A DE95238D A DE 95238DA DE 95238 C DE95238 C DE 95238C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- goods
- width
- cut
- items
- stitches
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 3
- 244000309466 calf Species 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
- D04B11/26—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration
- D04B11/28—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Socks And Pantyhose (AREA)
Description
KAISERLICHES
-a*
PATENTA
Die Herstellung regulärer Waarenstücke, z. B. für Strümpfe, die bekanntlich dadurch entstehen,
dafs man das Waarenstück von Im bis i k (Fig. 2) in gleicher Breite arbeitet, von
i k bis gh aber behufs Bildung der Wade
(Fig. 4) mindert und von da ab in der verminderten Breite g h weiter fortsetzt, also die
Seitenkanten von Anfang bis zu Ende feste Randmaschen erhalten und daher beim Zusammennähen
nur dünne, wenig merkliche Nähte ergeben, war bisher auf Kettenwirkstühlen
nicht möglich; man arbeitete breite StoffstUcke und schnitt aus diesen die Strümpfe
in der in Fig. 2 dargestellten Form aus. Solche geschnittene Strümpfe haben den Nachtheil,
dafs sie eine dicke, wulstige Naht besitzen, weil die losen (zerschnittenen) Randmaschen
vom Nähfaden in der Breite einiger Maschenreihen umfafst werden müssen. Durch fortgesetztes
Abreifsen einzelner Fäden entlang der Minderkanten ig, kh (Fig. 2 und 4) hat man
wohl versucht, die Randbreite zu verringern, ohne jedoch zu einem brauchbaren Ergebnifs
zu gelangen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, auf Kettenwirkstühlen »geminderte« bezw. »geweiterte«
Waarenstücke für Strümpfe und dergl. mit festen Randmaschen an den Minderkanten
herzustellen. Hierzu dient folgendes Verfahren:
Angenommen, es seien Strümpfe zu arbeiten in der Form, wie Fig. 2 und 4 zeigen, so
erhält der Stuhl, der in bekannter Weise mit einer Jacquardmaschine versehen ist, welche zur
Bethätigung der die Kettenfäden enthaltenden Lochnadeln dient, so viele Kettenfäden, als die
event, gleichzeitig neben einander herzustellenden Waarenstücke von der Breite der Stuhlnadelreihe
in Anspruch nehmen. Beim gewöhnlichen Arbeiten würde dann ein einziges Stoffstück von dieser Breite entstehen. Dadurch
aber, dafs man an gewissen Stellen, z. B. in Fig. 3 bei'6-1; 2-aa; ^1-I1 u. s. w., die
benachbarten Kettenfäden durch Einwirkung der Jacquardmaschine sich nicht kreuzen läfst,
entstehen bekanntlich mehrere Waarenstücke I, Ia, II, IIa, III, IIIa u. s. w. (Fig. 3) neben
einander, die in der durch Pfeil angedeuteten Arbeitsrichtung bei α und b\ U1 und bl u. s. w.
von einander getrennt sind und deshalb von α bis g bezw. von b bis h einen festen Rand
erhalten. Zwischen c und e und d und f arbeitet der Stuhl mit Hülfe der Jacquardmaschine
in bekannter Art durchbrochene Muster (sogen. Filet), deren Maschenstäbchen
später durchschnitten werden. Die Breite α bis b bezw. U1 bis bx (Fig. 3) würde das Fufsblatt des
dort zu beginnenden Strumpflängens ergeben, während zwischen 1 und 2, 1' und 2' später abzutrennende
Hülfswaarenstücke entstehen, durch welche das Mindern bezw. Weitern ermöglicht wird, ohne die Zahl der vorhandenen Kettenfäden
selbst ändern zu müssen. Behufs Herstellung der Wade, für welche diese Waarenstücke
zwischen g h und i k (Fig. 2) die dargestellte Formveränderung erfordern, arbeitet
der Stuhl in der Weise, dafs die Jacquardmaschine wie bei c e und df, jedoch nicht
geradlinig, sondern in gewissen Abstufungen, von h bis k und gx bis Z1 (Fig. 3) Oeffnungen
in Gestalt durchbrochener Muster in der Waare erzeugt, wodurch der Keil 789 gebildet
wird. Es werden also auch hier noch alle vorhandenen Kettenfäden o,p,q,r,s (Fig. i) zu
Maschen verarbeitet, sie bilden aber nicht mehr wie bei A und B an allen Stellen dichte Waare,
sondern an den Musterstellen die in Fig. ι dargestellten Maschenstäbchen C, welche die
Waarenstücke I und 11% II und IIIa (Fig. ι
und 3) mit einander verbinden. Von ik bis Im
werden die Kettenfäden wieder wie am Anfang zu glatter Waare verarbeitet, nur mit dem
Unterschied, dafs die Randlinien i I und k m
der Waarenstücke infolge Einarbeitens der Musterreihen um das gewünschte Mafs weiter
nach aufsen gerückt worden sind.
Die Musterreihen g i, h k, g1 I1 u. s. w. bilden
nun die Minderkanten für die Strumpf längen I, II u. s. w. Trennt man durch Zerschneiden
der Maschenstäbchen C in Richtung der Linie x-x (Fig. 1 und 3) diese Waarenstücke von einander,
so bildet die in Fig. 1 schwarz angedeutete Fadenlage die neue Minderkante mit festen
Randmaschen H1 bis i\ für den Strumpflängen I,
welche nur noch die wenigen. Fadenenden n2 bis r2 der durchschnittenen und zur Verbindung
des überflüssigen Waarenstückes IIa bestimmt gewesenen Maschenstäbchen lose enthalten.
Vor Beginn der neuen Waarenstücke kann wieder wie bei c und d (Fig. 3), jedoch in
der ganzen Arbeitsbreite, eine Musterreihe \ hergestellt werden, welche zugleich als Trennreihe
dient.
Das gleichzeitige Arbeiten mehrerer Waarenstücke neben einander ist mit Rücksicht auf
die dadurch erzielte gröfsere Productionsmenge wohl am vorteilhaftesten, keineswegs aber
Bedingung. Das beschriebene Arbeitsverfahren gestattet vielmehr in gleicher Weise auch die
Erzeugung eines einzelnen Waarenstückes (im gegebenen Fall also für einen Strumpflängen),
sobald der Stuhl nur so viel Fäden enthält, als die Breite des zu arbeitenden Stückes (z. B.
Nr. I, Fig. 3) erfordert. Das Waarenstück würde hiernach in der Breite y begonnen, und die
später abzuschneidenden Theile Ia und IIa sind
sodann, wie in Fig. 3 schraffirt dargestellt, genau symmetrisch.
Ferner könnte die Herstellung der Waarenstücke auch entgegengesetzt zu der durch Pfeil
in Fig. 3 angegebenen Arbeitsrichtung, also bei / m beginnend, erfolgen, die Maschen
laufen dann abwärts, anstatt wie üblich aufwärts, doch ändert dies nichts am Wesen der
Erfindung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung regulärer Waarenstücke auf Kettenwirkstühlen, dadurch gekennzeichnet, dafs man zwecks Erzielung von Minderkanten mit festen Randmaschen zu beiden Seiten des zu bildenden Waarenstückes gleichzeitig Hülfswaarenstücke (Ia, IIa) herstellt und diese behufs Minderns und Weiterns mit dem Hauptwaarenstück durch einzelne Maschenstäbchen (C) (Fig. 1) verbindet, welche nach Beendigung des Arbeitsprocesses durchschnitten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95238C true DE95238C (de) |
Family
ID=366503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95238D Active DE95238C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95238C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2725736A (en) * | 1950-07-07 | 1955-12-06 | Mij Nv | Warp knitted fabric or garment |
| DE1230959B (de) * | 1959-02-28 | 1966-12-22 | Karl Liebrandt | Verfahren zur Herstellung von Kettenwirkware mit in Abstaenden quer ueber die Warenbahn verlaufenden, in ihrer Beschaffenheit von der Beschaffenheit der uebrigen Ware abweichenden Trennstreifen |
-
0
- DE DENDAT95238D patent/DE95238C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2725736A (en) * | 1950-07-07 | 1955-12-06 | Mij Nv | Warp knitted fabric or garment |
| DE1230959B (de) * | 1959-02-28 | 1966-12-22 | Karl Liebrandt | Verfahren zur Herstellung von Kettenwirkware mit in Abstaenden quer ueber die Warenbahn verlaufenden, in ihrer Beschaffenheit von der Beschaffenheit der uebrigen Ware abweichenden Trennstreifen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3006194C2 (de) | ||
| DE1815232C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Maschenware für den einen Teil eines aufreißbaren Verschlusses | |
| DE2365694C3 (de) | Strickverfahren zur Herstellung eines aus einem Stück bestehenden Beinkleides | |
| DE1042170B (de) | Rundgestrickte Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE4006877A1 (de) | Verfahren zur herstellung von strickware mit einer flachstrickmaschine | |
| DE819439C (de) | Rundgestrickte Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| EP0748889B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Abstandswirkware sowie danach hergestellte Abstandswirkware | |
| DD217553B3 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer textilbahn | |
| DE1273112B (de) | Flachgewirktes Vorderteil fuer ein Damenbekleidungsstueck sowie flache Kulierwirkmaschine zu dessen Herstellung | |
| DD297309A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines artikels in anliegender paarform, z. b. strumpfhose, und so hergestellter artikel | |
| DE2309349A1 (de) | Einschlauch-strumpfhose | |
| DE69809095T2 (de) | Gestricktes Kleidungsstück mit doppelschichtiger Struktur und Strickverfahren | |
| CH615963A5 (en) | Process for the mechanical knitting of a one-piece garment blank | |
| DE2121026B2 (de) | Kettengewirktes elastisches Band | |
| DE95238C (de) | ||
| DE2504028C2 (de) | Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstückes | |
| EP0906979B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Gestricks auf einer Flachstrickmaschine | |
| DE69815266T2 (de) | Verfahren zum Weitern für eine Ripp-Strickware und nach diesem Verfahren geweiterte Ripp-Strickware | |
| DE2423700A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von maschenware mit in das grundgestrick eingebundenem polmaterial | |
| DE19738213A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Gestrickes auf einer Flachstrickmaschine | |
| DE270202C (de) | ||
| DE2260267C2 (de) | Kettengewirktes Reißverschlußtragband | |
| DE639307C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wirkwaren, wobei ein elastischer Schussfaden stellenweise zu Maschen verarbeitet wird | |
| DE3217629A1 (de) | Gestricktes oder gewirktes band mit regulaeren kanten zum einfassen eines warengutes sowie verfahren zur herstellung solcher baender | |
| DE188397C (de) |