DE187309C - - Google Patents

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DE187309C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/02Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■'- JiIS 187309 KLASSE 81 c. GRUPPE
HEINRICH GÖTTING in. BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein Einsatzstück mit auswechselbarer, durch Plombe gesicherter Eichplatte.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Einsatzstück ist geteilt und besteht aus Boden und Deckplatte, so daß die Eichzahlen nicht eingeschoben, sondern nach dem Anheben der Deckplatte einfach auf die Bodenplatte gelegt und dann durch den Deckel abgeschlossen
ίο werden, dessen Anheben durch die Eichplombe verhindert wird, so daß ein unbefugtes Herausnehmen der Eichplatte oder der die Eichplatte bildenden Teilstücke verhindert wird.
Auf der Zeichnung ist das Einsatzstück in zwei Ausführungen dargestellt, und zwar in einer rechteckigen und in einer runden Ausführung.
Die Fig. ι bis 6 zeigen das rechteckige Einsatzstück, und zwar Fig. ι von oben gesehen, Fig. 2 und 3 im senkrechten Längen- und Querschnitt, sowie in der Rückansicht Fig. 6, während Fig. 4 eine obere Ansicht des Einsatzstückes bei abgenommener Deckplatte ist, und Fig. 5 diese Deckplatte von der Innenseite zeigt.
Die Bodenplatte α wird in bekannter Weise auf den Faßboden oder auf die Faßwandung geschraubt. Sie zeigt an den Kanten der Langseiten die schmalen Rippen f, f und in der Mitte eine Rippe fl. An der einen Querseite liegt das mit Gewinde versehene Loch für die Befestigungsschraube, an der anderen Querseite die senkrecht hochstehende Nase g, welche mit einem Langloch ausgestattet ist. Die Deckplatte b ist an ihren Langseiten mit Rippen h versehen, welche bei aufgelegter Deckplatte an den Längsseiten über die Bodenplatte α hinweggreifen. Die eine . der Querseiten dieser Deckplatte enthält das Loch zur Aufnahme der Verbindungsschraube mit der Bodenplatte sowie zur Aufnahme der Eichplombe und an der anderen Querseite eine Zunge i, die in das Langloch der Nase g der Bodenplatte paßt. Der durch die Mittelrippe fl bewirkten Teilung entsprechend ist auch, die Deckplatte durch einen breiteren Mittelsteg k geteilt
(Fig. 5)· In dem dargestellten Beispiele ist die Eichplatte aus einzelnen Eichzahlen gebildet, die, wie Fig. 4 zeigt, einfach in die Bodenplatte eingelegt werden. Ist dies geschehen, so wird die Zunge i der Deckplatte b, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet ist, in die Nase g der Bodenplatte α geschoben, die Deckplatte aufgelegt und dann durch Einschrauben der Verbindungsschraube mit der Bodenplatte fest verbunden, worauf über diese Schraube die Eichplombe gepreßt wird.
Ein Vorteil dieser Neuerung besteht darin, daß man die Eichplatte bequem aus einzelnen Eichzahlen zusammensetzen kann.
Das neue Einsatzstück kann außerdem auch in bekannter Weise in die Wandung des Fasses eingelassen werden, da es dann das Rollen des Fasses nicht behindert.
Um das Einsatzstück in die Faßwandung oder den Faßboden einlassen zu können, muß die Faßwandung natürlich, der rechteckigen Form des Einsatzstückes entsprechend, mit dem Stechbeutel ausgearbeitet
werden. Dies ist aber mühsam und kann nur durch kräftige Schläge gegen die Wandung ausgeführt werden, was der Brauer möglichst vermeidet.
Dies wird vermieden, wenn man dem Einsatzstück eine kreisrunde Form gibt, wie dies in den Fig. 7 bis 12 dargestellt ist, von denen Fig. 7 das Einsatzstück in der oberen Ansicht, die Fig. 8 und 12 im Längen- und Querschnitt und die Fig. 9 in der Rückansicht zeigen.
Fig. 10 zeigt die Bodenplatte bei abgenommener Deckplatte von oben gesehen, und Fig. 11 stellt die Innenseite der Deckplatte dar.
Die Konstruktion des Einsatzstückes ist im allgemeinen derjenigen de,s rechteckigen Einsatzstückes gleich, nur enthält hier die Bodenplatte α flache Vertiefungen, welche die Aufnahmeräume für die einzulegenden oder eingelegten Eichzahlen bilden.
Die Bodenplatte ist, wie aus Fig. io ersichtlich, nicht kreisrund, sondern an zwei sich gegenüberliegenden Stellen, seitlich der Nase g, gerade abgeschnitten. Die Deckplatte b zeigt die dementsprechend nach innen vorspringenden Segmentrippen b, b1, die sich in die Ausschnitte der Platte α einlegen.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    An einem Fasse angeordnetes Einsatzstück für eine in ihm liegende Eichplatte, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück aus zwei trennbaren Teilen besteht, von denen der eine zur Aufnahme der Eichzahlen oder der Eichplatte dient, während der andere die Eichzeichen festhält und auf den anderen Teil aufgelegt oder in ihn eingelegt und mit ihm durch eine plombierte Schraube verbunden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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