DE152255C - - Google Patents

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DE152255C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 152255 KLASSE 81 c.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verschluß, welcher bei mit Einsätzen versehenen Kisten und dergl. Anwendung finden soll. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß durch das Anlegen der Verschlußvorrichtung der Einsatz in seiner Ruhelage festgehalten und die Kiste selbst verschlossen wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Vorderansicht eines Teiles einer geschlossenen Kiste,
Fig. 2 die Vorderansicht einer Kiste mit geöffnetem Verschluß,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Kiste mit geöffnetem Verschluß und
Fig. 4 die Draufsicht auf die Kiste bei abgehobenem Deckel.
Ein zweiarmiger Hebel α (Fig. 2), aus einem flachen Eisenstab oder dergl. bestehend, ist an der einen Wand der Kiste, etwas unterhalb des oberen Randes derselben drehbar an dem Zapfen b befestigt. An dem unteren Ende ist der Hebel α rechtwinklig nach innen zu einem Vorsprunge c umgebogen (Fig. 4). Das obere Ende des Hebels a, welches bei senkrechter Stellung des letzteren über die Kiste hinausragt, ist entweder durch Umbiegen oder durch Auflöten eines Metallstückchens d verdickt. In der Mitte des verdickten Teiles befindet sich eine Öffnung e (Fig. 2).
Dem Hebel α gegenüber ist auf dem Kistendeckel eine senkrecht stehende Metallplatte f (Fig. 2) befestigt, welche ungefähr ebenso groß ist wie das verdickte Ende d des Hebels a. Die Platte f besitzt ebenfalls eine öffnung g, die der Öffnung e des Hebels α genau gegenüberliegt. Auf dem Einsatz h der Kiste (Fig. 1 und 2) ist unter dem Drehzapfen b des Hebels α eine Erhöhung i (Fig. 4) angebracht, die aus einer in beliebiger Weise auf dem Einsatze befestigten Holz- oder Metallplatte oder dergl. bestehen kann. Neben dieser Erhöhung i ist in dem Einsatze h eine Aussparung k (Fig. 4) vorgesehen, um nach Abheben des Kistendeckels den Einsatz h herausheben zu können, ohne daran durch den umgebogenen Teil c des Hebels α verhindert zu werden. Auf dem Deckel der Kiste ist eine Metallplatte / (Fig. 3), an welcher die senkrechte Platte f (Fig. 2) befestigt ist, in irgendwelcher Weise angebracht. Die Metallplatte I hat einen am einen Ende erweiterten Schlitz m, der auch durch das darunterliegende Material des Kistendeckels hindurchgeführt ist und dessen Form aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Dieser Schlitz vi dient dazu, den Hebel α durch den Deckel hindurchzuführen, wobei die Verbreiterung des Schlitzes m nötig ist, um das verdickte Ende d des Hebels α durch den Deckel hindurchbringen zu können.
Soll nun nach Einlegung des Einsatzes h die Kiste verschlossen werden, so deckt man den durch Scharniere befestigten oder losen Deckel darauf, nachdem man den Hebel a in eine solche Lage gebracht hat, daß das verdickte Ende d über den Deckel hinausragt, wie dies aus den punktierten Stellungen in Fig. 2 deutlich erkennbar ist. Hierbei liegt
das rechtwinklig umgebogene Ende c des Hebels α mit der einen Kante auf dem Vorsprung i des Einsatzes auf. - Man dreht nun den Hebel α vollständig in die senkrechte Stellung, wobei das verdickte Ende d desselben über die Platte /, und zwar über den Teil η (Fig. 3) derselben hinweggleitet. Ist der Hebel α in die senkrechte Stellung gebracht, so drückt das rechtwinklig umgebogene Ende c desselben den Einsatz der Kiste nieder, während das verdickte Ende d den Deckel bei η fest andrückt.
Es stehen sich nun die öffnungen e des Hebels α und g der Platte / gegenüber, so daß man eine Kordel oder dergl. durch die beiden Löcher hindurchstecken kann. ' Die beiden Kordel enden ο (Fig. 1) können durch Anlegen einer Plombe ρ gegen unerlaubte Entfernung gesichert werden. Die Plombe kann so eingerichtet werden, daß sie gerade in den erweiterten Teil des Schlitzes m (Fig. 3) hineinpaßt, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Es wird hierdurch ein zufälliges Abreißen der Plombe verhindert. Natürlieh müssen die Kordelenden so kurz miteinander verbunden sein, daß dadurch ein willkürliches Drehen des Hebels α unmöglich gemacht wird.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch e:
    ι. Ein Kistenverschluß für eine mit aushebbarem Einsatz versehene Kiste oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar durch dasselbe Verschlußorgan, welches den Deckel in seiner Schließstellung sichert, auch zugleich der Einsatz in der Kiste festgehalten wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Kistenverschlusses nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch einen oder mehrere an den Kistenseitenwänden drehbar gelagerte zweiarmige Hebel (a), deren Enden mit Vorsprüngen (c bezw. d) versehen sind, von denen die unteren (c) bei senkrechter Stellung der Hebel (a) den Einsatz (h) gegen seine Unterlage pressen, während die anderen (d), durch den Deckel hindurchtretend, diesen fest verschließen.
  3. 3. Eine Ausführungsform des Kistenverschlusses nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (a) in seiner Arbeitsstellung mittels einer durch sein freies Ende (d) und eine auf dem Kistendeckel angeordnete Platte
    (f) hindurchgezogene plombierte Schnur oder dergl. gesichert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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