DE187111C - - Google Patents
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- DE187111C DE187111C DENDAT187111D DE187111DA DE187111C DE 187111 C DE187111 C DE 187111C DE NDAT187111 D DENDAT187111 D DE NDAT187111D DE 187111D A DE187111D A DE 187111DA DE 187111 C DE187111 C DE 187111C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/16—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K3/18—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
- F16K3/184—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams
- F16K3/186—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams by means of cams of wedge from
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-M 187111 -KLASSE 47^GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber mit zwei Absperrplatten und einer zwischen
ihnen angeordneten, mit Keilflächen versehenen Spreizvorrichtung. Gegenüber den
bekannten Absperrschiebern mit Spreizvorrichtung kommt es gemäß der Erfindung darauf an, daß die Spreizvorrichtung zweiteilig
und in der Weise ausgeführt ist, daß der eine Teil die Absperrplatten lose trägt,
ίο während der zweite Teil zwischen der einen
Platte und dem ersten Teil der Spreizvorrichtung an diesem aufgehängt ist. Durch
die Erfindung wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß die beiden Absperrplatten in
möglichst geringem Abstand voneinander angeordnet werden können, so daß das Ventil
in seinen Abmessungen kleiner wird wie bisher und weniger Platz benötigt. Es wird
somit die größte Leistungsfähigkeit bei geringstem Raumbedarf erzielt. Dadurch, daß
der eine Teil der Spreizvorrichtung alle losen Teile des Absperrschiebers trägt, wird ermöglicht,
die Absperrplatten an ihm so anzuordnen, daß sie in ihrer freien Drehbarkeit durch das Gewicht oder die Reibung des
zweiten Spreizkörpers nicht behindert sind. Eine solche Drehung der Absperrplatten beim
Auf- und Niederbewegen an den Ventilsitzen erleichtert infolge verminderter Reibung die
Handhabung des Absperrschiebers. Die Anordnung ist gemäß der Erfindung so getroffen,
daß der zweite Teil der Spreizvorrichtung in seiner Bewegung unmittelbar von dem ersten Spreizkörper beeinflußt wird,
ohne dabei irgendwie die freie Beweglichkeit der Absperrplatten zu behindern.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine Ausführungsform,
Fig. 2 ein Querschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der zweiteiligen Spreizvorrichtung,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des Hauptteils der zweiteiligen Spreizvorrichtung
und
Fig. 5 ein Schaubild des zweiten Teils der Spreizvorrichtung.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Absperrplatten.
Fig. 8 und 9 stellen abgeänderte Tragteile für den einen Teil der Spreizvorrichtung dar.
Die Absperrplatten C sind frei drehbar aufgehängt, ohne in dieser Drehbarkeit durch
das Gewicht oder die Reibung eines anderen an den Platten angeordneten Körpers behindert
zu sein. Bei der dargestellten Ausführungsform hat das Schiebergehäuse D die übliche Gestalt mit den beiden einander gegenüberliegenden
Sitzflächen D1 und dem unteren Anschlag E, auf dem der eine Teil der Spreizvorrichtung,
der untere Keilkörper, aufliegt, wenn der Schieber sich in geschlossener Stellung
(Fig. 1) befindet. Der Hauptspreizkörper A hat die Längsbohrung A1 und ist
mit Lagern α für die Zapfen C1 der -Absperrplatten
C versehen. Diese Lager α sind einander gegenüberliegende Öffnungen im
Keilkörper· A und münden in dessen innere Bohrung A1. An der einen Seite hat der
Hauptkeilkörper A einen Vorsprung A2, der
die eine der Öffnungen α ringförmig umgibt
und zum Anhängen des zweiten Keilkörpers F dient. Der Hauptkeilkörper A trägt an den
ίο gegenüberliegenden Seiten die Schräg- oder
Keilflächen a1 (Fig. 4), die den schrägen
Gleitflächen/1 des zweiten Keilstückes F entsprechen.
Diese Gleitflächen/1 befinden, sich an den Rändern der seitlichen Platten f und
der vorderen Platte F1 des zweiten Keiloder Spreizstückes F, daß mit einer Öffnung
F2 versehen ist. Mit dieser Öffnung F2 greift das Keilstück F über den Vorsprung A2
. des Keilstückes A, so daß das zweite Keilstück
F an dem Vorsprung A2 des Keilkörpers A hängt, wenn die einzelnen Teile zusammengefügt
sind (Fig. i, 2 und 3).
Es ist wesentlich, daß die Zapfen C1 der Absperrplatten bei zusammengesetztem Ventil
wohl in die Lager a, nicht aber in den Hohlraum A1 des Keilkörpers hineinreichen, und
daß die Absperrplatten flach an den gegenüberliegenden Seitenflächen des Keilstückes A
anliegen, damit kein toter Raum zwischen den beiden gegenüberliegenden Außenflächen
der Platten besteht.
Die Platten C können sich beim öffnen des Schiebers frei um ihre Achsen drehen,
so daß stets neue Stellen der Dichtungsflächen zwischen Platten und Sitzflächen gegeneinander
zum Anliegen kommen. Die Drehbarkeit der Absperrplatten wird nicht durch
Aufliegen des zweiten Keilkörpers F auf dem Zapfen der Absperrplatten behindert,
weil dieses Keilstück nur an dem Hauptkeilstück hängt (Fig. 3). Alle losen Teile, nämlich
die beiden Absperrplatten und der zweite Keilkörper, sind an dem Hauptkeilkörper angehängt
und werden dadurch beim öffnen und Schließen des Ventils in Bewegung gesetzt.
Die Zapfen an den Platten können gemäß Fig. 6 und 7 zylindrisch oder etwas kegelig
ausgeführt sein. Der Vorsprung an dem Hauptkeilkörper, ah dem der zweite Keilkörper
angehängt ist, kann statt zylindrisch, wie in Fig. 4, rechteckig sein, wie bei H in
Fig. 8 oder schwach kegelig, wie bei / in Fig. 9.
Zwecks Schließens des Schiebers wird der Schieberkörper in bekannter Weise durch eine
Spindel B (Fig. 1) oder Stange B1 (Fig. 2)
abwärts bewegt. Hierbei legt sich der untere Spreiz- oder Keilkörper auf den Anschlag E
des Gehäuses auf. Die beiden parallelen Ab-Sperrplatten werden hierbei durch den zwischen
den beiden Keilflächen auftretenden Druck gegen ihre Sitzflächen gedrückt, so daß der Schieber sicher geschlossen wird.
Beim öffnen des Ventils wird der Hauptkeilkörper angehoben, wobei durch die Aufwärtsbewegung
des Hauptkeilstückes A längs der schrägen Gleitfläche des zweiten Keilstückes F
die Platten C gelöst werden. Bei weiterer Aufwärtsbewegung des Hauptkeilstückes A
erfolgt das öffnen des Ventils.
Es ist ersichtlich, daß infolge der unabhängigen Aufhängung des unteren Keilkörpers
zwischen der einen Absperrplatte und dem oberen Keilkörper eine unmittelbare
Bewegungsübertragung von dem einen Keilkörper auf den anderen bewirkt und jede schädliche Beeinflussung der Drehbarkeit der
Absperrplatten durch den unteren Keilkörper vermieden wird.
Claims (3)
1. Absperrschieber mit zwei Absperrplatten und einer zwischen ihnen angeordneten,
mit Keilflächen versehenen Spreizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung zweiteilig und in
der Weise ausgebildet ist, daß der eine Teil die Platten lose trägt, während der
andere Teil zwischen der einen Platte und dem ersten Teil der Spreizvorrichtung an
diesem aufgehängt ist.
2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrplatten
(C) mit Zapfen (Cl) in den einen Teil (A) der Spreizvorrichtung eingreifen,
derart, daß sie durch die Zwischenschaltung des zweiten Teiles (F) der Spreizvorrichtung in ihrer Drehbarkeit an
den Ventilsitzen (D1) nicht behindert sind.
3. Absperrschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine Teil (A) der Spreizvorrichtung mit einem hohlen Zapfen (A2) versehen ist,
der einerseits als Tragteil für den mit einem Längsschlitz (F2) versehenen zweiten
Teil (F) der Spreizvorrichtung dient, und andererseits die Lagerung für den Zapfen
(C1) der einen Absperrplatte (C) bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187111C true DE187111C (de) |
Family
ID=450827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187111D Active DE187111C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187111C (de) |
-
0
- DE DENDAT187111D patent/DE187111C/de active Active
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