DE186972C - - Google Patents

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DE186972C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 186972 -■ KLASSE 22/. GRUPPE.3.
TOELLE & vom HOFE in CÖLN-DEUTZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1905 ab.
Basisch schwefelsaures Bleioxyd wurde bisher in der Weise erhalten, daß man wässerige Lösungen der Akalien auf das neutrale Salz einwirken ließ, oder dadurch, daß man das neutrale Salz mit Bleioxyd zusammenschmolz, oder endlich dadurch, daß man eine heiße Lösung von Natriumsulfat mit Bleiformiat fällte. Alle diese Verfahren haben jedoch für die Praxis keine Bedeutung,
ίο indem sie sich teils durch die Kostspieligkeit verbieten, teils Produkte von nicht erwünschter kristallinischer Beschaffenheit liefern.
Man hat auch vorgeschlagen, zur Erhöhung
der Deckkraft des Bleisulfates dieses mit Bleioxydhydrat zu vermischen. Abgesehen davon, daß dieses Verfahren umständlich und kostspielig ist, wird dadurch auch keine günstige Wirkung erzielt, denn das Bleioxydhydrat bleibt unverbunden. Da aber eine freies Bleioxydhydrat enthaltende Farbe mit Öl bekanntermaßen gelb trocknet (vergl. beispielsweise Patentschrift 153042), so wird auch bei Verwendung der nach dem zuletzt erwähnten Verfahren hergestellten Farben der Anstrich selbst nach dem Trocknen gelb erscheinen.
Alle diese Nachteile der bekannten Verfahren werden durch das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren beseitigt. Es kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß man die in Wasser unlöslichen neutralen Salze, beispielsweise neutrales schwefelsaures Bleioxyd, mit Wasser zu einer Paste verreibt und alsdann die berechnete Menge Bleiglätte einrührt. Man erhält je nach der Menge der zugesetzten Glätte die Salze
2Pb SO4 Pb (OH)2 Pb SOi
Pb (O H)2
2Pb SOi7 3Pb(OH),.
40
Dieselben sind sämtlich von rein weißer Beschaffenheit und eignen sich daher in hervorragendem Maße zu weißen Anstrichen.
Auf die gleiche Weise gelangt man leicht zu dem basischen Karbonat, dem Bleiweiß, welches bekanntlich durch Fällen basischer Bleiacetate mit Kohlensäure hergestellt wird. Man bringt das neutrale Karbonat, wie es durch Fällen kalter Bleisalzlösungen mit Sodalösung erhalten wird, in Pastenform und rührt die berechnete Menge Bleiglätte ein.
Ebenso erhält man basische Chromate, wenn man das neutrale Salz in Pastenform mit Bleiglätte verrührt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von basischen, in Wasser unlöslichen Bleisalzen, dadurch gekennzeichnet, daß man die zunächst in Pastenform gebrachten, in Wasser unlöslichen neutralen Salze mit der berechneten Menge Bleiglätte verrührt-.
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