DE18671C - Neuerungen an Mefsapparaten zur Bestimmung der Stärke elektrischer Ströme - Google Patents

Neuerungen an Mefsapparaten zur Bestimmung der Stärke elektrischer Ströme

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DE18671C
DE18671C DE188118671D DE18671DD DE18671C DE 18671 C DE18671 C DE 18671C DE 188118671 D DE188118671 D DE 188118671D DE 18671D D DE18671D D DE 18671DD DE 18671 C DE18671 C DE 18671C
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TH. A. EDISON in Menlo Park, New-Jersey (V. St. A.)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1881 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Apparate zum Messen der elektrischen Stromstärke in einem Stromkreise in gegebener Zeit.
Zweck der Neuerungen ist die Sicherung einer gröfseren Genauigkeit der Angaben, wenn die Umstände (Temperaturen) variiren.
Allgemein besteht die heue Anordnung aus einer Zelle für elektrische Abscheidung, deren Anode und Kathode Metallplatten sind, deren Gewicht zuvor sorgfältig bestimmt werden mufs. Der Apparat wird in einen Zweigstromkreis eingeschaltet, der von dem zu untersuchenden Stromkreise abgeleitet ist, und zwar so, dafs in letzteren ein Widerstand eingebracht wird, der einen bestimmten proportionalen Theil des Stromes nach der Zelle dirigirt.
Nach einem bestimmten Zeitverlauf werden die Anode- und Kathodeplatten gewogen und deren Gewichtsdifferenz notirt; letztere giebt den Betrag von Strom an, der durch die Zweigleitung ging (das Wägen nur einer Platte genügt schon), und da dieser proportional dem Hauptstrom ist, so kann auch die Stärke des letzteren leicht bestimmt werden.
Beim praktischen Gebrauch wird jedoch ein Steigen oder Sinken der Temperatur den Widerstand der Zelle vermindern oder vermehren und auf diese Weise eine gröfsere oder geringere Strommenge durch die Zweigleitung gehen lassen.
Um diesem zu begegnen, bringt der Erfinder in der Zweigleitung einen Metallwiderstand, am besten aus Kupfer, an, der mit der Temperatur wächst, während der Zellenwiderstand sich ver^ ringert.
Es mufs daher dieser Widerstand proportional dem der Zelle sein; enthält z. B. letztere 20 pCt.
Ipsrliswifiiii t„ o, federen Um?
Kupfersulfatlösung, so mufs der Kupferdrahtwiderstand dreimal so grofs als der der Zelle sein, damit sich beide ausgleichen und die Temperaturvariationen unschädlich machen können.
In der Praxis wird es sich empfehlen, zwei Zellen anzuwenden, in deren einer die Abscheidung rascher erfolgt als in der anderen, und wobei die erstere in bestimmten Intervallen geöffnet, beobachtet und gewogen werden kann, während die letztere geschlossen gehalten wird • und als »Controlmesser« dient, um absolute Genauigkeit zu erzielen und den Verkäufer der Elektricität vor Betrug zu schützen.
Geeignete Anordnungen zur Nutzbarmachung des Gesagten zeigen die Fig. 1 bis 4.
A ist das Gehäuse, das die beiden Zellen B und C enthält, deren eine, B, so eingerichtet ist, dafs hierselbst die Abscheidung rascher von Statten geht; dies Resultat wird leicht erreicht durch Veränderung entweder der Gröfse der Platten oder ihres Abstandes, oder der Stärke der Lösung, oder des hindurch geleiteten Betrages an Strom.
Das Gehäuse hat zwei Oeffnungen, deren eine, D, nur die Zelle C abschliefst, die unter festem Verschlufs sein soll, während die äufsere Thür E zur Beobachtung der Zelle B offen ist.
In Fig. 2 sind 1, 2 die Hauptleitungen, von denen ein Zweig- oder Parallelschaltungsstromkreis 3, 4 in das Haus führt, wo der Messer für den das Haus passirenden Strom aufgestellt ist.
Widerstände R J?1 veranlassen das Abzweigen von Theilen des Stromes in die Zweigleitungen 5, 6 und 7, 8, Wobei i?1 ein geringerer Widerstand als i? ist, so dafs ein stärkerer

Claims (2)

Strom in die Zelle B gelangt, als der ist, der C durchläuft. α ist die Anode-, c die Kathodeplatte, von denen eine in jeder Zelle so eingerichtet ist, dafs dieselbe rasch aus der Zelle herausgezogen werden kann, während die andere fest ist. ί s1 sind Widerstände von feinem Kupferdraht, die in die Zweigleitungen eingeschaltet werden. In Fig. 3 ist die Einrichtung zur raschen Entfernung einer Elektrode gezeigt. Ein Vorsprung e mit abgerundetem Kopf erstreckt sich oberhalb des Deckels F der Zelle; die Platte c besitzt einen gekrümmten oder hakenförmigen Theil G, der über e greift und durch eine Stellschraube H zugleich mit dem Leitungsdraht η befestigt wird. Die Elektrode ist durch ein Lochy des Deckels gesteckt. Die andere Elektrode ist fest angebracht und mit dem Draht 8 durch eine Druckschraube J verbunden. Die Wirkungsweise ist nun die folgende: Geht ein Strom durch die Zweigleitung 7, 8, so scheidet sich Kupfer an der Kathode c der Zelle B ab. Wird die Lösung in B erwärmt durch Steigen der Temperatur des Raumes, so nimmt der Widerstand ab; zugleich aber nimmt der Widerstand s entsprechend zu, so dafs der passirende Strom an Stärke gleich bleibt. Werden Messungen gewünscht, so öffnet man die Thür E, um zur Zelle B gelangen zu können, löst Schraube H, zieht Platte c heraus und wägt sie. Hieraus wird die Stärke des Hauptstromes berechnet. Wünscht man eine Controle der von Zelle B erhaltenen Daten, so untersucht man C und wägt seine beiden Elektroden; diese Zelle ermöglicht nur eine geringere Metallabscheidung. Eine bequeme Anordnung für diesen Zweck zeigt Fig. 4. Hier bilden die Cylinder a die Anode und c die Kathode; die Differenzen der Durchmesser von α und c verursachen eine verschiedene Gröfse der Abscheidungen. Die Zellen sind derartig .in Zweigleitungen eingeschaltet, dafs nur ein Abzweigwiderstand R und ein Compensationswiderstand t nöthig sind. Pa ten τ-An Sprüche:.
1. Die Combination einer Zelle für elektrische Abscheidung mit einem Widerstand, dessen Vergröfserung die Widerstandsabnahme der Zelle compensirt, wie beschrieben.
2. Die Combination der Kathodenplatte c einer Zelle für elektrische Abscheidung, die ein gekrümmtes oder hakenförmiges Ende hat, mit einem Vorsprung e oberhalb der Zelle und einer Druckschraube H zur Befestigung der Kathodenplatte am Vorsprung, wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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