DE186153C - - Google Patents

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DE186153C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/50Reversal development; Contact processes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186153 KLASSE 57b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bildern, die als Originale in der Katatypie verwendbar sind, und zwar aus solchen Bildern, die an sich als katalysierende Originale nicht verwendet werden können, aber durch eine' besondere Behandlung dazu befähigt werden.
Wenn man ein Silberbild mit einem Platinverbindungen enthaltenden Bade behandelt,
ίο so ergibt sich, daß das entstandene Platinbild auf Wasserstoffsuperoxyd nicht katalysierend einwirkt, so. daß man mittels eines solchen Platinbildes keine katatypischen Abdrücke erhalten kann. Dies beruht auf der Anwesenheit von Substanzen, welche die katalytische Wirkung des Platins beeinträchtigen.
Man kann zwar ein solches Bild katalysierend machen, indem man es zur Entfernung des entstandenen Silbersalzes in Ammoniak badet; das auf diese Weise erhaltene katatypische Negativ verdirbt aber sehr schnell. Um aus den erwähnten Platinbildern ein dauernd haltbares katatypisches Negativ zu erhalten, ist eine Nachbehandlung mit starken Oxydationsmitteln, wie Kaliumpermanganat (alkalisch oder sauer), Cerisulfat, Chromsäure (Bichromat und Säure), Persulfat (alkalisch oder sauer) und Ammoniak erforderlich. Die Behandlung mit Ammoniak kann gleichzeitig erfolgen, wenn sie keine Störungen hervorruft, also z. B. beim Permanganat und Persulfat. Anderenfalls läßt man zuerst das Oxydationsmittel und erst dann das Ammoniak einwirken.
In den Fällen, in denen das Oxydationsmittel einen Wasserstoffsuperoxyd stark katalysierenden Niederschlag bildet, muß dieser entfernt werden.
Dies kann bei Anwendung von Kaliumpermanganat beispielsweise durch Behandeln des Negatives mit einer Lösung von Oxalsäure geschehen, der man eine Gelatine härtende Substanz, z. B. Alaun, zusetzen kann.
Ein derartiges Bad zur Entfernung der die Katalyse hemmenden Stoffe ist beispielsweise folgendes: 10 g Kaliumpermanganat, 1000 g Wasser, 100 g Normalammoniaklösung.
Nach etwa 10 Minuten wird das Bild herausgenommen und in einer Y^-Normalammoniaklösung gewaschen. Hierauf wird es in einer Mischung von gleichen Teilen einer gesättigten Oxalsäurelösung und einer gesättigten Kaliumalaunlösung gebadet, in Wasser ausgewaschen und getrocknet.
Das Verfahren läßt sich auf alle die Platinbilder anwenden, die aus Silberbildern durch Behandlung mit einem Bade erhalten worden sind, das neben Alkaliplatinchlorür solche Substanzen enthält, die eine saure Reaktion des Bades hervorrufen.
Für die Verwendung der Originale zur Katatypie ist es zweckmäßig, wenn das
Tonungsbad einen Zusatz von einem Gelatine härtenden Mittel, z. B. Chromalaun und einem Alkalichlorid, z. B. Kochsalz, erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Umwandeln von nicht katalysierenden bezw. bei der Katalyse nicht haltbaren Platinbildern, die aus Silberbildern durch Behandlung mit einem Bade gewonnen sind, welches Alkaliplatinchlorür und saure Reaktion hervorrufende Substanzen, eventuell Alkalichlorid und Härtungsmittel enthält, in zur Katatypie verwendbare Originale, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bilder vor ihrer Benutzung zur Katatypie getrennt oder gleichzeitig mit starken Oxydationsmitteln und Ammoniak behandelt werden.
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