DE18614C - Neuerungen an Flüssigkeitsmessern - Google Patents

Neuerungen an Flüssigkeitsmessern

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DE18614C
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DENDAT18614D
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C. HELBING in Emmendingen (Baden)
Publication of DE18614C publication Critical patent/DE18614C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/20Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates
    • G01F11/22Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates for liquid or semiliquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Zusatz-Patent zu No. 14632 vom 30. September 1880.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1881 ab. Längste Dauer: 29. September 1895.
Der Gegenstand dieses Patentes betrifft eine abgeänderte Construction des im Haupt-Patent beschriebenen Mefsapparates, namentlich in Bezug auf die Luft-Zu- und Abführung und auf die Controluhr. Letztere ist so angeordnet, dafs sie mit Hülfe einer elektrischen Verbindung mit dem Mefsapparat in beliebige Entfernung von letzterem aufgestellt werden kann.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen einen Flüssigkeitsmesser, dessen zwei Hahnkammern gleichen Inhaltes (Y8 Liter) sind. In Fig. 9 ist ein Hahn mit zwei ungleichen Kammern angenommen.
Der Apparat mufs folgenden Anforderungen genügen:
a) Behufs Füllung der Hahnkammern sind deren Oeffnungen mit der Ausflufsöffnung des Flüssigkeitsbehälters in Verbindung zu bringen.
b) Es ist bei der Füllung der in den Kammern befindlichen atmosphärischen Luft Gelegenheit zu geben, nach aufsen zu entweichen.
c) Behufs Entleerung der Kammern sind deren Oeffnungen mit dem Ausgufsrohr des Hahnkörpers in Verbindung zu bringen.
d) Es ist behufs. Entleerung der Kammern der äufseren atmosphärischen Luft zur Ausgleichung der Druckdifferenz Gelegenheit zu geben, in dieselben einzutreten.
Füllung und Entleerung der Hahnkammern.
Im Hahngehäuse α befinden sich zwei Oeffnungen ι und 2, Fig. 1 und 10, welche einander diametral gegenüber stehen und in derselben Verticalebene liegen.
Oeffhung 1 correspondirt mit Zufiufsrohr m und Oeffnung 2 mit Ausgufsrohr n. Der Hahnschlüssel b zeigt auf der Linie seines gröfsten inneren Durchmessers vier rechtwinklig zu einander stehende Oeffnungen 3, 4, 5 und 6, in der gleichen Ebene jener des Hahngehäuses liegend und durch die Zwischenwand c so getrennt, dafs jede Kammer zwei Oeffnungen erhält. An die vordere Wand des Schlüssels ist centrisch Zapfen h und Ansatz d angegossen, welch letzterer zur Befestigung der Kurbel /-dient, Fig. 4, 5 und 6. Ferner ist ein Ring g mit auswärts gebogenem centralen Plättchen i an den Hahnkörper aufgeschraubt.
Durch den Anschlag k und / des Ringes g ist der Weg der Kurbel / begrenzt.
Die Feder, welche über den Zapfen h gestreift ist und sich gegen das Plättchen i stützt, besorgt den richtigen Schlufs zwischen Hahngehäuse und Schlüssel.
Fig'. 10 zeigt die beiden Kurbelstellungen. In Fig. .1 ο a füllt sich Kammer A durch Oeffnung 3, während gleichzeitig Kammer B durch Oeffnung 5 Gelegenheit hat, sich zu entleeren.
In Fig. ι ob füllt sich Kammer B durch Oeffnung 6. Kammer A entleert sich durch Oeffnung 4, und ist somit eine alternative Füllung und Entleerung einer jeden der beiden Kammern erreicht. :
Bei ungleichem Inhalt der beiden Kammern erleidet diese Anordnung gewöhnlich eine Abänderung, so zwar, dafs die Scheidewand x:
durch die Mitte der Füllöffnung geführt wird, Fig. 9.
Die beiden Kammern füllen sich nunmehr gleichzeitig, können aber nach Bedürfnifs jede einzeln für sich entleert und wieder gefüllt werden, wie dies aus Fig. 9a und ge deutlich ersichtlich ist. Die Kurbel mufs bei dieser Anordnung einen Weg von i8o° zurücklegen. Bei der sehr raschen Füllung und Entleerung der Kammern dürften solche gleichen Inhaltes vorzuziehen sein.
Luftzutritt in die Kammern,
Fig. 9 und 10.
Aufser schon genannten Oeffnungen befinden sich im Hahngehäuse noch zwei kleine Durchbohrungen 7 und 8 in Ebene xy, Fig. 4, und in derselben Ebene die Oeffnungen 7 a und 8 a des Hahnschlüssels am höchsten Punkte der Kammern.
In Fig. 10 a entleert sich die Kammer B. Oeffnung 7 a kommt unter Oeffnung 7 des Gehäuses zu stehen; die Luft tritt von aufsen in die Kammer B ein und ermöglicht die Entleerung.
In Fig. ι ob entleert sich die Kammer A. Die Oeffnungen 8 a und 8 treten in Verbindung und ermöglichen die Entleerung der Kammer A durch Eintritt der Luft. Ein Gleiches gilt für die ungleichen Kammern bei Fig. 9c, 9d und 9e.
Luftentweichung aus der Hahnkammer während der Füllung.
Für alkoholreiche, überhaupt Flüssigkeiten, welche sich leicht verflüchtigen, mufs der Durchgang der Luft durch den Flüssigkeitsbehälter vermieden, die Luft vielmehr in die Atmosphäre abgeführt werden.
Der in Fig. 1 bis 8 mit r bezeichnete Aufsatz, welcher Schwimmer ί und Luftcylinder u einschliefst, dient diesem Zweck.
Der Schwimmer s besteht aus einem Stück Korkholz, wird durch einen am Deckel der Büchse befestigten Stift senkrecht geführt und trägt' die Oese v, durch welche das Ende des mit dem Luftcylinder fest verbundenen leichten Hebels t gesteckt ist. Das Federchen v', Fig. 8, prefst den kleinen Cylinder gegen die Höhlung des am Deckel befindlichen Ansatzes w, welcher, wie auch der Luftcylinder, mit einem Schlitz versehen ist.
Aus Fig. 8 ist die ganze Anordnung mit der Führung des Luftcylinders ersichtlich.
Der untere Theil des Aufsatzes geht über in die Form eines hohlen Hahnschlüssels, welcher durch eine eingegossene und nach unten verlängerte Zunge y, Fig. 1, in zwei ungleich grofse Theile χ und ζ abgetheilt ist. Dieser Hahnschlüssel trägt in Abtheilung χ eine mit dem Einflufsrohr m correspondirende Oeffnung. Durch Drehung des Aufsatzes wird ein Abschlufs der Einströmungsöffnung m erzielt. (Fig. 1 und 2 zeigen die Arretirung dieses kleinen Schlüssels, Fig. 1 und 3 die Spannvorrichtung desselben.)
Soll beispielsweise Kammer A gefüllt werden, so wird in Stellung Fig. 1 die Flüssigkeit durch Abtheilung χ und Oeffnung 3 einströmen. Die in der Kammer enthaltene Luft wird verdrängt und gelangt durch Abtheilungz in das Schwimmergehäuse und von hier durch die correspondirenden Oeffnungen. von Luftcylinder und Deckel ins Freie.
Nach geschehener Füllung steigt die Flüssigkeit auch in Abtheilung ζ in die Höhe, erreicht den Schwimmer, hebt diesen mit Hebel t, welch letzterer durch Drehung des Luftcylinders die Luftöffnungen aufser Verbindung bringt und dadurch den Abschlufs bewirkt. Sobald die zweite Kammer B zur Füllung gelangt, entleert sich, Abtheilung z.
Der Schwimmer sinkt durch sein eigenes Gewicht nieder und öffnet wiederum die Luftkanäle bis zur Wiederholung des ähnlichen Spiels.
In Fig. 12 bis 14 ist ein Flüssigkeitsmesser aufgezeichnet mit separatem Einflufsrohr. Diese Construction bietet den Vortheil, dafs für Apparate, welche lokomobile Verwendung finden, das Einlaufrohr mit Hahn ζ mit Leichtigkeit abgeschraubt, herausgenommen und an einem anderen Behälter angebracht werden kann. Das Einschlagen geschieht mittelst eines hölzernen Aufsatzes. Der Hahnschlüssel hat nur zwei Oeffnungen m und n. Die Zunge ist hier durch ein Rohr G ersetzt, und eignet sich diese Construction sehr gut für. Apparate mit ungleich -grofsen Kammern. Gegen unbefugtes Oeffnen der Mutter F und Herausnehmen des Hahnes H ist eine Sicherung anzubringen, welche hier nicht näher angegeben ist.
Controluhr.
Aus Fig. 4, S, 7 und· 11 ist die Art und Weise der Verbindung der Controluhr mit dem Hahn ersichtlich.
Ueber dem Hahngehäuse ist ein Blechmantel 0 befestigt, welcher zur Aufnahme des Triebstängchens /,, der Uhr und zur Befestigung der Excenter einen Ausschnitt hat. Die Uhr selbst wird von dem hohlen Ständer q getragen, welcher zugleich den treibenden Mechanismus einschliefst.
Letzterer besteht aus einem, auf den hinteren Theil des Hahnschlüssels aufgeschraubten Excenter 10, Fig. 11. Das Triebstängchen ruht auf dieser Führung 10 und wird durch Feder 11 überdies fest angedrückt. Bei jeder Rechtsoder Linksdrehung der Kurbel wird das Stängchen/ durch Führung, 10 gehoben und schiebt das Schalträdcheri. 14 von acht Zahntheilungen

Claims (5)

mittelst des Schalthakens i 2, Fig. 4, welcher durch ein kleines Federchen niedergehalten wird, um einen Zahn vorwärts. Das Zurückgehen des Schalträdchens wird durch den Hemmhaken 13 verhindert; es ist ersteres mit einer Büchse versehen, welche auf einem fest mit der Platine verbundenen Stift rotirt. Genannte Büchse trägt ferner die dünne Scheibe 14a mit Schaltstift. Eine Umdrehung der Scheibe 14a bringt diesen Stift mit einem Zahn des Sternrades 15 in Contact und schiebt dieses Rad um einen Zahn vorwärts. Die Räder 15, 16 und 17 sind sämmtlich zehntheilig und mit Büchsen versehen, welche, ähnlich Rad 14, auf festen Stiften rotiren; mit den beiden ersten Sternrädern 15 und 16 ist wiederum je ein Schaltstift fest verbunden, und zwar so, dafs bei einer Umdrehung von 15 Rad 16 um einen Zahn vorwärts und ebenso bei einer Umdrehung von 16 Rad 17 um einen Zahn vorwärts rotirt. Die jeweiligen Stellungen der Sternräder werden durch die Federn 18, 19 und 20 fixirt. Nach Gesagtem mufs also z. B. bei 100 Umdrehungen des Schaltrades 14 Rad 15 := loo/io == zehn Umdrehungen, Rad 16 = io/io = eine Umdrehung und Rad 17 Y10 Umdrehung machen. Um den Weg, welchen die verschiedenen Räder zurücklegen, dem Auge sichtbar zu machen, ist auf jeder Radbüchse ein Zifferblatt, mit entsprechenden Zahlen versehen, befestigt, Fig. 7. Eine Deckplatte läfst durch kleine Oeffnungen die oberste Zahl eines jeden Zifferblattes frei, Fig· S- Die drei Zifferblätter gestatten das Ablesen bis zu 999. Die Zahntheilung des Schaltrades richtet sich nach der Gröfse der beiden Hahnkammern. Für gezeichneten Hahn mit Kammern von je Y8 1 Inhalt mufs dasselbe acht Theilungen erhalten und zählt mithin bei jeder Kurbeldrehung Y8 1. Haben die beiden Kammern ungleiches Mafs, z. B. Y1 und Y8 1, so ist das Schalträdchen ebenfalls achttheilig zu machen und das Excenter so einzurichten, dafs für die Viertelskammer der Stift/ doppelt so hoch als für die Achtelkammer gehoben wird, wodurch das Schaltrad um zwei Theilungen, also um zwei Achtel oder ein Viertel vorwärts geschoben wird. Auf diese Weise läfst sich die Controluhr jedem beliebigen Mafs anpassen. Paten τ-An sp rüche:
1. Die Disposition der durch Zeichnung und Beschreibung verdeutlichten Oeffnungen im Hahnschlüssel, welche die alternative Füllung bezw. Entleerung der beiden Hahnkammern ermöglicht.
2. Die Disposition der durch Zeichnung und Beschreibung verdeutlichten Oeffnungen im Hahnschlüssel, welche die gleichzeitige Füllung beider Hahnkammern und die willkürliche Entleerung der einen oder der anderen Kammer ermöglicht.
3. Die beschriebene Art und Weise der Luftentweichung aus den Hahnkammern.'
4. Die beschriebene Art und Weise der Luftzuführung in die Hahnkammern.
5. Die Art und Weise der festen Verbindung aller jener Theile zu einem Ganzen, wie sie durch Zeichnung und Beschreibung benannt sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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