DE18610C - Neuerungen an Wassermessern - Google Patents

Neuerungen an Wassermessern

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Publication number
DE18610C
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DE
Germany
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water
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water meters
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DENDAT18610D
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English (en)
Original Assignee
J. STOLL in Düsseldof
Publication of DE18610C publication Critical patent/DE18610C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/06Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

U V/Γ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
JULIUS STOLL in DÜSSELDORF. Neuerungen an Wassermessern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1881 ab.
In dem in Fig. 1 im Schnitt dargestellten Wassermesser tritt, wie ersichtlich, das Wasser an der einen Seite in das Gehäuse ein, umspült den Cylinder b b, Fig. 4 und 5, und setzt, indem es durch die schrägen, in b befindlichen Kanäle strömt, das Flügelrad c in drehende Bewegung. Hierauf gelangt das Wasser durch den im Patent No. 9169 bereits angegebenen Ring α, Fig. 3, welcher jetzt nach unten des Einsatzes b verlegt worden ist, in den unteren Raum des Gehäuses und tritt durch die Ausgangsöffhung aus dem Wassermesser heraus. Da nun das Wasser infolge der in der Zeichnung angegebenen Anordnung der Ausströmungsöffhung im Räume des Flügelrades von oben nach unten strömen mufs, so übt es auf die untere schräg stehende Hälfte des Flügels einen weiteren Druck aus, durch welchen die Empfindlichkeit der Rotation erhöht wird. Gleichzeitig hiermit entsteht ein Druck auf den unteren Spitzzapfen der Flügelradachse, und um diesen Zapfen wieder zu entlasten, ist die obere Hälfte des Flügels nach der entgegengesetzten Seite schräg gebogen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Ferner ist der Kern c des Flügelrades als hohler, allseitig geschlossener Cylinder construirt, daher im Wasser leicht, und der unmittelbar um die Flügelradachse liegende Raum für das Wasser ist unzugänglich gemacht, wodurch wirbelartige Bewegungen, die an dieser Stelle leicht eintreten und für die richtige Messung des durchgehenden Wassers äufserst schädlich sind, so weit wie möglich vermieden werden. Gleichzeitig soll durch die infolge leichterer Construction erzielte Reduction der Masse des Flügelrades bewirkt werden, dafs die Bewegung des Flügelrades sich möglichst der Bewegung des Wassers anschliefst, dafs also bei plötzlicher Abstellung des Wasserzuflusses das Flügelrad sich nicht, infolge seiner zu grofsen lebendigen Kraft, noch eine Zeit lang weiter dreht.
Eine weitere Neuerung des Wassermessers besteht in der leichten Herausnehmbarkeit des ganzen inneren Werkes, einschliefslich Flügelrad, welches durch Abnehmen der Schraubenmuttern ii leicht bewerkstelligt werden kann und gestattet, Reparaturen, die doch nur am Werke selbst erforderlich werden, mit gröfster Bequemlichkeit auszuführen oder ein anderes Werk einzusetzen. Zu diesem Zweck ist das Zählwerk durch die beiden Säulen d d mit der Traverse e e, welche das untere Spitzlager für die Flügelradachse enthält, mit dem Ringe α α fest verbunden, wie dies die Fig. 2 und 3 zeigen. Die beiden Säulen d d passen in die beiden entsprechenden Oeffhungen// des Einsatzes b, Fig. 5.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die in der Zeichnung angegebene Form und Stellung der Flügel.
2. Die Construction des Kernes vom Flügelrad als hohler, allseitig geschlossener Cylinder. j
3. Die in der Zeichnung dargestellte Anordnung der einzelnen Theile des inneren Werkes, zum Zweck der leichten Zugänglichkeit und des raschen Auswechselns.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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