DE185248C - - Google Patents

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DE185248C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/02Cigar or cigarette holders
    • A24F13/04Cigar or cigarette holders with arrangements for cleaning or cooling the smoke
    • A24F13/06Cigar or cigarette holders with arrangements for cleaning or cooling the smoke with smoke filters

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  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVIl85248 -KLASSE 446. GRUPPE
CARL Ritter von SCHEMNITZKY in WIEN.
rohrförmiger Einlage.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1906 ab.
Ein einfaches und billiges Mittel zur Aufsaugung der im Tabakrauche befindlichen schädlichen Stoffe besteht in der Einlage eines dünnen Rohres aus Gips oder Ton in die Zigarrenspitze oder das Rauchrohr; diese Rohre lassen sich Jedoch riur mühsam herstellen und sind sehr zerbrechlich, weshalb dieselben einer allgemeinen Anwendung bis jetzt nicht zugänglich waren.
ίο Nach der Erfindung ist es nun möglich, ein ganz dünnes und unzerbrechliches Gipsoder Tonrohr zu erzeugen.
Auf der Zeichnung stellt a die Zigarrenspitze bezw. Rauchrohr dar, in deren Bohrung sich ein solches Gipsrohr b als Einlage befindet.
Zur Erzeugung dieser Einlage verwendet man einen gewebten Schlauch aus Baumwolle oder einem anderen Faser- oder Metalldrahtgespinst, welcher in aufgelösten Gips, Ton, Kalk oder einer anderen hygroskopischen Masse getränkt, und in diesem nassen Zustande auf einen runden Metalldorn oder -draht aufgezogen wird. Nach vollkommener Trocknung wird der Schlauch von dem Dorn heruntergezogen und bildet dann ein festes Rohr, welches nicht mehr brechen kann, weil das Gewebe die Masse fest zusammenhalt.
Dieser gewebte Rohreinsatz hat auch den Vorteil, daß derselbe, wenn er ein wenig mit Wasser befeuchtet wird, sehr biegsam ist und sich leicht auch in ein gebogenes Rauchrohr.
einschieben läßt und nach Trocknung die Form desselben annimmt.
Da in der Bohrung des Rauchrohres der Schlaucheinsatz nur lose sitzt, so muß im Mundende zur Festhaltung desselben und zur Vermeidung des unangenehmen und bei Metalldrahteinlagen sogar gefährlichen Anstoßens der Zunge an denselben ein Mundstück angebracht werden.
Da jedoch der Schlauch ein weiteres Bohrloch, als bei normalen Rauchrohren erforderlich ist, beansprucht, so muß die Wandung des Rauchrohres möglichst dünn gehalten. werden, um eine bequeme Haltung im Munde zu erzielen. Es läßt sich deshalb bei diesen .· Rauchrohren ein normales Mundstück mit Gewinden nicht gut anbringen, weil hierdurch die Wandung des Rohres geschwächt und das Mundstück daher leicht abbrechen würde.
Da mithin ein Gewinde vermieden werden muß, so besteht bei diesen Rauchrohren, vorausgesetzt, daß diese infolge ihres Materials, wie Bernstein, Horn usw., nicht selbst ein direktes Mundstück abgeben können, das Mundstück aus einer glatten Kappe c aus Zelluloid, Horn, Bernstein usw., welche in ihrer ganzen Länge auf das Rauchrohr aufgeschoben wird und hierdurch auch die dünne Wandung vor dem Zusammendrücken mit den Zähnen schützt. Die Kappe hat auch noch den Vorteil, daß sie zum Zwecke des Austausches der Schlaucheinlage oder zur Reini-' ■
gung des Rauchrohres sehr leicht und rasch abgenommen und wieder aufgesetzt werden kann.

Claims (2)

  1. Pate nt-A N Sprüche:
    I. Zigarrenspitze oder Rauchrohr mit in den Rauchkanal eingeschobener, aufsaugefähiger, rohrförmiger Einlage, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einlage aus einem mit Gips, Ton, Kalk oder mit einer anderen Art saugefähigen Masse getränkten Schlauch (b) aus Baumwolle oder einem anderen Faser- oder Metalldrahtgespinste besteht.
  2. 2. Zigarrenspitze oder Rauchrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück aus einer glatten Kappe (c) besteht, die in ihrer ganzen Länge auf die Spitze oder das Rauchrohr abnehmbar aufgeschoben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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