DE185231C - - Google Patents

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DE185231C
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DE
Germany
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blades
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gripper
rods
movement
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DENDAT185231D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185231 -KLASSE 35 δ. GRUPPE
BENRATHER MASCHINENFABRIK AKT-GES. in BENRATH b. DÜSSELDORF.
Selbstgreifer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1905 ab.
Zum Verladen von Massengütern werden Gefäße benutzt, die entweder als geschlossene oder als geteilte Kübel ausgebildet sind. Die Gefäße der erstgenannten Art müssen zumeist von Hand vollgeschaufelt werden, die der letztgenannten Art füllen sich dadurch, daß ,die beiden Kübelhälften gegeneinander bewegt werden und dabei einen Teil des Arbeitsgutes zusammenhäufen und festhalten.
ίο Bei den geschlossenen Kübeln tritt beim Transport ein Verstreuen des Arbeitsgutes nicht ein, dafür ist aber das Füllen umständlich und kostspielig. Bei den geteilten Kübeln, den sogenannten Selbstgreifern, geht das Füllen sehr schnell von statten und ebenso ist das Entleeren in einfachster Weise durch das Wiederentfernen der beiden Gefäßhälften voneinander vorzunehmen. Alle bestehenden Selbstgreifer haben aber einen erheblichen Mangel und dieser besteht darin, daß hauptsächlich bei grobstückigem harten Arbeitsgut ein vollständiges Schließen nicht oder nur unter großem Kraftaufwand und dann nach Zertrümmerung oft wertvollen Materiales zu erreichen ist. Klemmen sich zwischen die Schließkanten des Selbstgreifers größere Materialstücke, so daß der Selbstgreifer nicht völlig geschlossen gehoben und weiter befördert wird, so kommt es vor, daß die kleineren Stücke während des Transportes des Fördergefäßes durch den verbleibenden Bodenspalt herausfallen. Das Verstreuen des Gutes über einen bisweilen großen Ladeplatz bedingt nicht nur eine umständliche Nacharbeit, sondern bildet auch unmittelbar eine Gefahr für das Bedienungspersonal und für Einrichtungen, die von den herabfallenden Stücken beschädigt werden.
Diese erheblichen Nachteile werden durch die Einrichtung gemäß der Erfindung vermieden.
Die Erfindung besteht darin, daß der Selbstgreifer aus zwei für sich vollständig selbständigen Schaufelgefäßen oder Kübeln besteht, die in einer solchen gegenseitigen Lage zueinander angeordnet sind, daß sie durch ihr Traggerüst oder durch ein Gestänge so gegeneinander in die Füllstellung bewegt werden, daß ein freier Raum oder Spalt zwischen ihren einander zugekehrten arbeitenden Kanten verbleibt.
Es ist schon vorgeschlagen worden, die Schaufeln eines Selbstgreifers so auszubilden, daß sie in der Schlußstellung jede einen Kübel für sich bilden, diese Schaufeln drehen sich indessen um je eine feste Achse, derart, daß in der Füllstellung ihre Innenkanten sich berühren. ' Infolgedessen wird bei diesem Selbstgreifer durch widerstandsfähiges Arbeitsgut, welches zwischen die Schaufelkanten gerät, das Schließen des Greifers verhindert, während weniger widerstandsfähiges Arbeitsgut in unliebsamer Weise zerkleinert wurde.
Es ist auch ein Greifer bekannt, dessen Schaufeln selbständige Kübel bilden, die aber anstatt gegeneinander nach innen, nach außen arbeiten. Diese Schaufeln lassen nicht nur in der Füllstellung, sondern auch in der Offenstellung Raum zwischen sich frei, sie können also gerade das in der Achse der
Greiferbewegung befindliche Arbeitsgut nicht erfassen. Der Raum ist hier deshalb erforderlich, damit die Schaufeln nach unten so weit ausschwingen können, daß sie mit einem einigermaßen günstigen Arbeitswinkel in das Arbeitsgut einstechen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Greifers in Fig. ι in Oft'en- oder Arbeitsstellung und in Fig. 2 in Schluß- oder Transportstellung dargestellt.
In der Offenstellung unterscheiden sich die Greiferhälften α in der Form kaum von denen der neueren bekannten Selbstgreifer, indem sie bei verhältnismäßig weiter Entfernung voneinander mit ihren unteren Kanten al scharf auf das Material gerichtet sind. Die Schaufeln α sind in bekannter Weise an beweglichen Stangen b drehbar aufgehängt. Diese Stangen b sind an dem Gestell c befestigt, an dem sich der bekannte Flaschenzug dl d2 befindet. Die Aufhängestangen b sind durch Spreizstangen e derart mit einem Steuerseil f verbunden, daß beim Nachlassen des Flaschenzuges und Festhalten des Seiles/ die Greiferhälften α auseinandergehen.
An dem. Aufhängezapfen &1 der Stangen b sind kurze Arme g drehbar befestigt, die durch Steuerstangen h mit den Greiferhälften α verbunden sind. Diese Stangen regeln die Drehbewegung der Schaufeln α um ihre Drehpunkte b2 und werden erst gegen Ende der Schaufeleinwärtsschwingung bewegt, so daß die Füllung erst erfolgt, nachdem die Schaufeln das Arbeitsgut zwischen sich zusammengehäuft haben. Zur Bewegung der Steuerstangen h dienen Winkelhebel mit ungleichen Schenkeln k1 k2, welche bei k3 drehbar am Gestell c sitzen. Die Schenkel kl stehen mit den Armen g durch Stangen i in Verbindung, während die Schenkel A:2 an ihren Enden seitliche Vorsprünge oder Zapfen k* tragen, die sich in der Bahn der Aufhängestangen b befinden. Diese Anordnung hat den Zweck, die kurze seitliche Bewegung der Schaufeln α in eine große Drehbewegung umzusetzen. Der Flaschenzug bezw. die untere Traverse d1 greift mittels Steuerseilen in an die Greiferhälften α an. Die größte Auswärtsbewegung der Schaufeln a wird durch feste Anschläge ο für die Arme g bestimmt.
Zur Füllung werden die Schaufeln a in der Offenstellung (Fig. 1) auf das Arbeitsgut aufgesetzt. Dann werden durch den Flaschenzug unter Vermittlung der Seile m die Schaufeln aufeinanderzubewegt, wobei sie in das Arbeitsgut eingreifen und einen entsprechenden Teil desselben von den Seiten her nach der Mitte zusammenhäufen. Die Schaufelhälften bleiben dabei, wie in Fig. 1 punktiert angedeutet ist, beinahe bis zum Ende ihrer Bewegung in der Kippstellung v so daß die Kanten al in ausgiebigster Weise das Gut zusammenschieben. Erst im letzten Teile der Bewegung treffen die Stangen b auf die Zapfen A4 der Winkelhebel und bringen nun eine schnelle Aufrichtung der Greiferhälften hervor, wobei diese sich mit dem vorher zuzammengehäuften Arbeitsgut anfüllen.
Wie aus der Schlußstellung der Vorrichtung (Fig. 2) ersichtlich ist, verbleibt zwischen den beiden Greiferhälften ein freier Spalt, dessen Breite je nach der Art des Arbeitsgutes, für welches der Greifer bestimmt ist, verschieden bemessen werden kann. Während für das Arbeiten in Sand, Kies u. dgl. der Spalt nur ein sehr schmaler zu sein braucht, wird derselbe für grobstückige Kohle und Erz erheblich weiter zu bemessen sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstgreifer, gekennzeichnet durch zwei für sich vollständig selbständige Schaufelgefäße oder Kübel (a), die eine solche gegenseitige Anordnung zueinander besitzen, daß sie durch ihr Traggerüst oder durch ein Gestänge (b h) so gegeneinander in die Füllstellung bewegt werden, daß ein freier Raum oder Spalt zwischen ihren arbeitenden Kanten (ax) verbleibt.
2. Ausführungsform des Selbstgreifers nach Anspruch 1, bei welcher die Schaufein an Trag- bezw. Steuerstangen hängen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehung der Schaufeln in die Füllstellung bewirkenden Stangen (h) erst gegen Ende der Schaufeleinwärtsschwingung bewegt werden, so daß die Füllung erst erfolgt, nachdem die Schaufeln das Arbeitsgut zwischen sich zusammengehäuft haben.
3. Ausführungsform des Selbstgreifers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwärtsbewegung von den Schaufeln (a) auf die Steuerstangen (h) durch Winkelhebel (kl k2) übertragen wird, um durch Verschiedenheit der Schenkellängen (7c1 Ic2J eine kurze seitliche Bewegung der Schaufeln in eine große Drehbewegung umzusetzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2331508A1 (fr) * 1975-11-13 1977-06-10 Nemag Bv Benne preneuse mecanique

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2331508A1 (fr) * 1975-11-13 1977-06-10 Nemag Bv Benne preneuse mecanique

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