DE185180C - - Google Patents

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DE185180C
DE185180C DENDAT185180D DE185180DA DE185180C DE 185180 C DE185180 C DE 185180C DE NDAT185180 D DENDAT185180 D DE NDAT185180D DE 185180D A DE185180D A DE 185180DA DE 185180 C DE185180 C DE 185180C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES β« PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86c. GRUPPE!.
Firma PETER CARL DIdKE in BARMEN.
Patentiert Im Deutschen Reiche Vom 14. März 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein neues Gewebe mit sogenannten Hohlsäumen, d.h. 'leiterartig durchbrochenen Längsstreifen, in denen die Schußfäden bündelweise zusammengezogen sind. . ·
Bei den bisher bekannt gewordenen Geweben mit solchen leiterartig durchbrochenen Längsstreifen (Hohlsäumen) ist die Leitcr- oder Sprossenbildung dadurch bewirkt, daß
ίο gewisse Schußfäden mittels eines oder- mehrerer Dreherfäden zusammengezogen wurden. Hierbei ist jedoch, da die Dreherfäden einen eigentlichen Saum an den Seiten des Leiterchens nicht bildeten, ein genügend sicherer
»5 Halt der Fäden nicht erreicht, so daß sie sich beim Waschen verzerren und verschieben und dadurch die Gleichartigkeit der Hohlsäume zerstört wird. Man hat deshalb auch, um diesen Übelstand zu vermeiden, fast all-
ao gemein die Hohlsäume erst in dem sonst fertigen Gewebe durch Näharbeit erzeugt, indem zu beiden Seiten des durchbrochenen Streifens mit der Hohlsaumnähmaschine besondere Nähfäden angeordnet werden, mittels
»5 deren die durch den Streifen durchlaufenden Schußfäden zu Bündeln zur Bildung der Sprossen zusammengezogen sind. Hierbei sind zwar die Fäden unverrückbar gehalten, es sind aber solche Gewebe verhältnismäßig teuer wegen der erforderlichen Nacharbeitung auf der Nähmaschine.
Das den Erfindungsgegenstand bildende Gewebe kann nun unmittelbar auf dem .Webstuhl fertiggestellt werden, und es zeigt trotzdem Hohlsäume, die den mit der Nähmaschine hergestellten dem äußeren Aussehen und der Güte nach gleich sind. Das Eigentümliche dieses neuen Gewebes besteht darin, daß zu beiden Seiten des durchbrochenen Gewebestreifens je zwei besondere Kettenfäden an- geordnet sind, die nach Art von Einzugfädeln an die undurchbrochenen Gewebeteile ν angebunden sind. Dabei verläuft der eine steig unter, der andere dagegen immer über die Schußfadenbündcl, und zwischen je zwei Schußfadenbündeln ist der erstere jedesmal , auf der Oberseite, der zweite dagegen auf der Unterseite mit Hilfe des Schußfadens in das Gewebe eingezogen. Infolge dieser eigenartigen Anordnung der die Durchbrechungen begrenzenden Fäden bilden diese genau wie die Nähfäden der bekannten Gewebe zusammen Schlingen, in denen die Schußfadengruppen fest zusammengezogen gehalten sind, während sie zugleich eine Verschiobung der Fäden der undurchbrochenen Gewebeteile dadurch verhüten, daß sie deren Ränder zwischen je zwei Schuß fädenbündeln umschlingen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes in stark vergrößertem Maßstabe ein Bandgewebe mit leiterartig durchbrochenem Mittelstreifen dargestellt.
Das gezeichnete Gewebe besteht in bekannter Weise aus zwei festgewebten Rand·' streifen ι und 2 und einem HUr von Schüßfadenbündeln 3 durchquerten Mittelstreifen 4. Dasselbe ist zweischüssig gearbeitet, derart, daß beide Schußfäden zur Bildung der den Mitteistreifen durchquerenden Schußbündel abwechselnd durch die ganze Breite des Ge-
webes verlaufen, in den zwischenliegenden Stellen aber je our »ή einem der Streifen ι und 2 arbeiten und dabei mindestens an dem den Mittelstreifen begrenzenden Geweberande zwei Schußschleifen bilden. Zu beiden Seiten des Mittelstreifens 4 sind nun je zwei Einzugsfäden 5 und 6 angeordnet, von denen der mit 5 bezeichnete unter den Schußfadengruppen 3, der andere 6 dagegen über diesen
xo hinweg verläuft und der erstere zwischen zwei Schußfadengruppen auf der Oberseite, der andere auf der Unterseite je durch eine der oben erwähnten Schußschleifen über die angrenzenden Kettenfäden der Streifen 1, 2
t5 hinweg in das .Gewebe der letzteren eingezogen ist. Wie aus der Darstellung ersichtlich, sind infolge dieser eigenartigen Anordnung der Einzugsfäden die ganz durchlaufenden Schußfadengruppen je zu einem Bündel fest zusammengezogen, und die den durchbrochenen Streifen begrenzenden Kettenfäden sind gegen eine Verschiebung auf den Schußfäden gesichert, so daß eine Verzerrung des Ganzen beim Waschen ausgeschlossen ist.
Um dem durchbrochenen Streifen noch mehr ein einer Leiter ähnliches Aussehen zu geben, ist bei dem gezeichneten Beispiele zu beiden Seiten je ein besonders starker Kettenfaden 7 bezw. 8 angeordnet. Dies ist aber nicht unbedingt erforderlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gewebe mit leiterartig durchbrochenen Längsstreifen, sogenannten Hohlsäumen, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbrochenen Längsstreifen zu beiden Seiten von zwei besonderen nach Art von Ein-■;; zugsfäden eingebundenen Kettenfäden begrenzt werden, von welchen beiden Fäden der eine immer unter, der andere über die'flottenden Schußfadengruppen verläuft, wobei zwischen je zweien dieser Gruppen der erstere Faden auf der Schauseite, der andere dagegen auf der Unterseite des Gewebes über die gewöhnlich eingebundenen Randkettenfäden hinweg in das Gewebe mit Hilfe sie umschlingender Schußfäden eingezogen sind.
    i ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    SElIl-IN. GtPUUCM φ pt» HEICHSDIlUCtvtBEI.
    i;i^:iiisiSkk;
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