DE25540C - Rundstrickmaschine. • - Google Patents

Rundstrickmaschine. •

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DE25540C
DE25540C DENDAT25540D DE25540DA DE25540C DE 25540 C DE25540 C DE 25540C DE NDAT25540 D DENDAT25540 D DE NDAT25540D DE 25540D A DE25540D A DE 25540DA DE 25540 C DE25540 C DE 25540C
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DE
Germany
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needles
long
stitches
black
white
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Active
Application number
DENDAT25540D
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English (en)
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Firma E. lublinski in Berlin NO., Neue Königstr. 11
Publication of DE25540C publication Critical patent/DE25540C/de
Active legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Neuerungen in der Construction der Maschine, die sonst ganz der gewöhnlichen Rundstrickmaschine entspricht, beziehen sich auf den Mantel und bestehen darin, dafs derselbe erstens, wie Fig. 1, 2 und 3 zeigen, zwei Schlösser α und b enthält, von denen das eine a sich in der oberen, das andere b in der unteren Hälfte des Mantels befindet, und zweitens aus einem herausnehmbaren Schieber c, um die Nadeln unter die Auflage d der oberen Hälfte hindurch zur Auflage e auf die untere Hälfte zu bringen. Fig. 1 ist die obere Ansicht des Mantels, Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach A-B. Der mit einem Knopfe versehene Schieber c wird durch die um die Schräubchen β ßi drehbaren Federn α ctj fest eingedrückt.
Mit der so eingerichteten Maschine können gestrickt werden: erstens zweifarbige Waare, deren Farben in Langstreifen, die in der Breite eine beliebige Maschenzahl haben, abwechseln; z. B. je ein schwarzer Langstreifen eine Masche breit und je ein weifser Langstreifen zwei Maschen breit, oder je ein schwarzer Langstreifen vier Maschen breit und je ein weifser Langstreifen vier Maschen breit ü. s. f. > und zweitens zweifarbige Waare, . deren Farben in Rechtecken von beliebiger Maschenzahl sowohl für ihre Länge als ihre Breite abwechseln, z. B. eine Runde, in welcher schwarze Rechtecke von vier Maschen breit zu vier Maschen lang mit eben solchen weifsen Rechtecken abwechseln, worauf eine Runde von eben solcher Zusammensetzung nur mit dem Unterschiede folgt, dafs in <fem Längsstreifen, wo in der ersten Runde die schwarzen Rechtecke, hier die weifsen sind, und umgekehrt, oder eine Runde, in welcher schwarze Rechtecke eine Masche breit und fünf Maschen1 lang mit weifsen Rechtecken zwei Maschen breit und fünf Maschen lang abwechseln, worauf eine Runde folgt, in welcher weifse Rechtecke" eine Masche breit und fünf Maschen lang sich an die vorigen schwarzen Rechtecke anschliefsen und abwechseln mit schwarzen Rechtecken zwei Maschen breit und fünf Maschen lang, die sich an die vorhergehenden weifsen Rechtecke anschliefsen u. s. f.
Diese Vielseitigkeit in der Combination wird dadurch erzielt, dafs man die langen und kurzen zur Verwendung kommenden Nadeln / und k, Fig. 4 bis 9, von denen / nur von dem unteren Schlosse b und k nur von dem oberen Schlosse a in Thätigkeit gesetzt werden können, in entsprechender Abwechselung in den Cylinder einsetzt. Behält man zunächst die Bildung von Langstreifen im Auge, so würden sich zur Erzielung solcher Langstreifen, wie oben angeführt, von je einer schwarzen Masche und je zwei weifsen Maschen die Nadeln derart abwechseln, dafs auf eine lange Nadel zwei kurze folgen, dann wieder eine lange und zwei kurze u. s. w., wenn für das Beispiel festgehalten wird, dafs der Fadenführer des unteren Schlosses b den schwarzen und der des oberen Schlosses α den weifsen Faden zuführt. Zur Erklärung der Wirkungsweise soll das zweitangeführte Beispiel innegehalten werden: ein schwarzer Langstreifen vier Maschen breit und ein weifser Langstreifen vier Maschen breit, in welchem Falle die Nadeln eingesetzt sein müssen, wie Fig. 4, 5 und 8 zeigen. Stellt man sich nun vor, dafs zunächst nur ein Schlofs, und zwar das untere b, angebracht ist, so werden bei
einer Drehung nur die langen Nadeln / arbeiten, d. h. schwarze Maschen m s bilden, und der schwarze Faden ί wird für den Raum, den er um die kurzen Nadeln k vorn herumläuft, einfach mitgezogen (ohne Maschen zu bilden), bis er wiederum an lange Nadeln / kommt, wo er von neuem schwarze Maschen ms bildet u. s. f. Dieses ist in Fig. 5 in der Seitenansicht des aufgewickelten Cylinders, in Fig. 7 in der Oberansicht hiervon und in Fig. ι ο in dem blofsen Gewebe ersichtlich. Ist hingegen das untere ■Schlofs als fehlend gedacht und nur das obere vorhanden, so werden bei einer Drehung nur die kurzen Nadeln k arbeiten, d. h. weifse Maschen mw bilden, und der weifse Faden, wird für den Raum, den er um die kurzen Nadeln k vorn herumläuft, einfach mitgezogen (ohne Maschen zu bilden), bis er wiederum an die kurzen Nadeln k kommt, wo er von neuem weifse Maschen bildet u. s. f. Dieses ist in Fig. 4 in der Seitenansicht des abgewickelten Cylinders, in Fig. 6 in der Oberansicht hiervon und in Fig. 11 in dem blofsen Gewebe ersichtlich. Wenn nun beide Schlösser α und b gleichzeitig arbeiten, so entsteht ein doppeltes Gestricke, und zwar derart, dafs auf der Seite des unteren Schlosses b mit den langen Nadeln I schwarze Maschen und auf der Seite des oberen Schlosses α mit den kurzen Nadeln k weifse Maschen gebildet werden, während die Fäden, schwarze s sowohl als weifse w, welche sich, wie vorher beschrieben, für die Räume, in denen sie diejenigen Nadelgruppen passiren, welche von dem vorbeigehenden Schlosse nicht getrieben werden, sich vor diese Nadeln legen, also der schwarze Faden ί vor die vier kurzen Nadeln k und der weifse Faden w vor die vier langen Nadeln /. Dieses doppelte Gestrick erhält dadurch das beabsichtigte gestreifte Aussehen , dafs der vor den langen Nadeln / liegende weifse Faden w sich nach innen zieht, sobald diese langen Nadeln / neue Maschen bilden; ebenso zieht sich der vor den kurzen Nadeln k liegende schwarze Faden ί nach innen, sobald diese kurzen Nadeln k neue Maschen bilden. Die Lagerung der Fäden um die Nadeln, wenn beide Schlösser gleichzeitig arbeiten, zeigt Fig. 8 in der Seitenansicht des aufgerollten Cylinders und Fig. 9 in der Oberansicht hiervon. Fig. 12 zeigt das Gewebe derart auseinandergezogen, dafs aufser der Maschenbildung auch die dahinterliegenden geraden Fäden sichtbar werden.
Um zu erkennen, wie bei gleichzeitigem Arbeiten der Schlösser α und b die Lage der Nadeln und somit ihre Einwirkung auf die.Fäden sich gestaltet, ist in Fig. 13 gedacht, als ob der Cylinder abgerollt sei, und sind die Nadeln gezeichnet. Bei dem Theil B ist das untere Schlofs b für die langen Nadeln und Maschenbildung mit dem weifsen Faden in Thätigkert, und ist bei α ersichtlich, wie der zugeführte Faden von den am höchsten stehenden Nadeln behufs Maschenbildung, sobald die Nadeln so weit herunter sind, dafs die Nadelzunge umklappt, mitgenommen ist, bei ß, wie sich dieser Faden hinter die nicht zugehörigen kurzen Nadeln gelegt hat, und bei γ, wie durch den Tiefgang der Nadeln das bereits fertig gestrickte Gewebe mit herüber über die Abschlagkämme und nach unten gezogen ist.
Da bei dem Theil A, wo das obere Schlofs a für die kurzen Nadeln arbeitet, genau derselbe Vorgang stattfindet, nur mit dem Unterschied, dafs hier der schwarze Faden Maschen bildet, sind die Fäden überhaupt nicht mehr gezeichnet, sondern nur durch die Stellung der Nadeln, wie solche gleichzeitig mit B stattfindet, die Klarstellung über die gleichzeitige Einwirkung der Schlösser α und b und somit des erzielten Resultates gezeigt.
Um nun Rechtecke oder Quadrate bezw. Muster zu erzielen, verfährt man genau ebenso, bis man die gewünschte Anzahl der Maschen der Länge nach für die Rechtecke oder Quadrate bezw. Muster hat, worauf die Fäden umgewechselt werden, d. h. der schwarze Faden s, welcher' vorher mit den langen Nadeln / Maschen ms bildete und sich einfach erst vor und dann hinter die kurzen Nadeln k legte, bildet jetzt mit den kurzen Nadeln k Maschen m s und legt sich erst einfach vor und dann hinter die langen Nadeln /, während der weifse Faden w, welcher vorher mit den kurzen Nadeln k Maschen m w bildete und sich einfach erst vor und dann hinter, die langen Nadeln / legte, jetzt mit den langen Nadeln /Maschen mw bildet und sich erst einfach vor und dann hinter die Nadeln k legt u, s. f. :

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Eine Rundstrickmaschine für zweifarbige Waaren, bei welcher Zungennadeln von zwei verschiedenen Längen in gruppjsnweiser Anordnung durch zwei besondere Schlösser α und b bewegt werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERlIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT25540D Rundstrickmaschine. • Active DE25540C (de)

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