DE185083C - - Google Patents

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DE185083C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/033Germinating in boxes or drums

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl85083■-" KLASSE 6». GRUPPE
VALENTIN LAPP in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine rotierende Trommel zum Mälzen von Getreide u. dgl. mit einem mittleren durchlochten Luftableitungsrohr und in diesem angeordneten Abdeckplatten und bezweckt, eine möglichst innige Mischung des Getreides zu erhalten. Dieselbe wird dadurch erreicht, daß die Drehrichtung der Trommel abwechselnd selbsttätig geändert wird.
ίο In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die neue Trommelmälzerei zur Darstellung gekommen.
, Fig. ι ist ein Längsschnitt durch dieselbe.
Fig. 2 ist ein Querschnitt,
Fig. 3 eine Endansicht von links und
Fig. 4 ein Grundriß.
Die Fig. 5 bis 8 stellen Einzelheiten der Umsteuervorrichtung dar.
Fig.. 9 bis 13 zeigen die verschiedenen Stellungen der Umsteuervorrichtung.
ι ist die rotierende Trommel, deren Wandung sowie Stirnwände in bekannter Weise gelocht sind, so daß die Luft von allen Seiten in die Trommel eintreten kann. Dieselbe ist von einem festen Gehäuse 2, das aus Wellblech besteht, umgeben. In der Mittelachse der Trommel befindet sich ein Rohr 3, das gleichfalls gelocht ist und durch welches die Luft, die in die Trommel eingetreten ist, wieder abgeführt wird. An der Innenwandung der Trommel sind vorstehende, schräggerichtete Rippen 4 angeordnet, welche das Gut bei der Drehung der Trommel mitnehmen ■ sollen. Die Einführung des Getreides in die Trommel und das Entleeren derselben erfolgt durch einen Schieber 5.
Die Stirnwände der Trommel sind durch ein Rippensystem 6, das in einem Ring 7 endigt, versteift. Dieser dient gleichzeitig zur Aufnahme und Befestigung der Trommel ι. ■ An dem Ring 7 ■ am linken Ende der Trommel ist ein Zahnkranz 8 angebracht, in den eine Schnecke 45 für den Antrieb der Trommel eingreift. Das Rippensystem 6 auf jedem Trommelende hat eine hohle Nabe und sitzt mit derselben auf einem Hohlzapfen 9, ■ welcher in der Unterstützung 10 der Trommel befestigt ist. Durch die Hohlnabe des Rippensystems wird gleichzeitig das zentrale Luftabführungsrohr 3 getragen, indem sie ein Gußstück 11 aufnimmt, auf welchem das Rohr 3 aufgestreift ist. Außer den Endunterstützungen. 10 ist die Trommel in der Mitte durch zwei Ringe 12 von I-förmigem Querschnitt, welche in Rollen 13 laufen, unterstützt. Der obere Teil des Luftableitungsrohres 3-wird durch eine Abdeckplatte 31 abgedeckt, die durch Drehen der Kurbel 27 gehoben oder gesenkt werden kann. Hierdurch wird der obere Teil des Luftableitungsrohres 3 mehr oder weniger abgeschlossen, es wird dadurch in bekannter Weise eine gleichmäßige Lüftung des Getreides entsprechend der Dicke der über dem Rohr stehenden Getreideschicht erreicht.
Wie Fig. ι zeigt, mündet das zentrale Rohr 3 in die Endunterstützungen 10 der Trommel, welche nach oben rohrförmige Ansätze haben.
Von jedem dieser Ansätze gehen weitere Rohre zu den Leitungen 14, 15, 16 und 17, die durch Drosselklappen beliebig abgeschlossen werden können. Unter der Trommel sind in ihrer Längsachse gemauerte Kanäle 18 und 19
■. ■ ■■ vorhanden, welche durch Mauerwerk voneinander getrennt sind, oben aber durch einen überwölbten Raum 20 miteinander in Verbindung stehen. Im Scheitel des Gewölbes ist eine Öffnung 21 gelassen, welche der Länge der Trommel entspricht und die durch den Kanal 18 oder 19 eintretende Luft in das Gehäuse 2 der Trommel 1 gehen läßt. Über der Gewölbeöffnung ist eine dachartige Abdeckung 22 vorgesehen, welche verhindert, daß die etwa durch die Trommelwand fallenden Hülsen, Körner oder dergl. durch die Gewölbeöffnung 21 in die Kanäle 18 und 19 fallen. Seitlich quer zur Trommel liegt an den beiden Enden derselben je ein größerer Kanal 23 bezw. 24, von denen 23 gewöhnlich zur Zuführung der warmen Luft dient und mit dem Kanal 19 in Verbindung steht, während 24 die kalte Luft zuleitet und mit 18 verbunden ist. Die Kanäle 18 und 19 können durch Schieber 25 von den beiden Kanälen 23,24 abgeschlossen werden. An letzteren liegen mehrere Trommeln und es können beliebig alle auf einmal oder einer einzeln in Betrieb genommen werden.
■Die in das Trommelgehäuse 1 eintretende Luft geht sowohl durch die Trommelwandung von allen Seiten in die Trommel als auch durch die Stirnwände derselben. Sie dringt radial durch das Gut und tritt aus dem zentralen Rohr~3 je nach der Stellung der Schieber entweder in die Rohre 14 bezw. 15 oder 16 bezw. 17. Man kann also die Trommel beliebig mit warmer oder kalter Luft speisen, so daß in derselben sowohl gekeimt als auch gedarrt werden kann.
Die Trommel soll gemäß der Erfindung abwechselnd Drehungen nach rechts und links machen. Hierbei bildet die Oberfläche des Keimgutes geneigte Ebenen, deren höchster Punkt einmal auf der rechten, einmal auf der linken Seite liegt. Da nun das zentrale Rohr jedesmal an der Stelle, an welcher sich der Scheitel dieser geneigten Ebene befindet, am schwächsten bedeckt ist, so wird, diese schwächste Bedeckung abwechselnd rechts und links sein. Es ist deshalb, um die gleichmäßige Belüftung zu. erhalten, erforderlich, daß sich das zentrale Rohr mit der Luftabsperrvorrichtung 31 dieser Schwingung anpaßt. Zu diesem Zweck ist, wie Fig. 1 und 2 zeigt, an dem einen Gußstück 11 ein Flansch 32 angeordnet, welcher zwei Ansätze 33 trägt. In zwei Speichen des Speichenwerkes 6 sitzen Bolzen 34, welche an ihren Enden Hebelarme 35 und 36 tragen. Die Hebelarme 35 (siehe Fig. 1) ragen in das Innere der Trommel, während die Arme 36 sich außerhalb derselben befinden; ebenfalls außerhalb dieser Trommel sind Anschläge 37 angeordnet, g^ Wenn sich 'nun die Trommel in der einen Richtung dreht, so wird auch das zentrale Rohr 3, indem der entsprechende Hebel 35 gegen den Ansatz 33 stößt, mitgenommen, bis der Hebel 36 gegen den Anschlag 37 schlägt und dadurch der Hebel 35 aus dem Eingriff mit 33 gehoben wird; infolgedessen wird das zentrale Rohr nicht weiter mitgenommen. Die entsprechende Wirkung tritt ein, wenn die Trommel sich in der entgegengesetzten Richtung dreht.
Der Antrieb der Trommel erfolgt von der Welle 38 (s. Fig. 4), welche ihre Drehung durch eine Bremskupplung auf die Welle 39 und von da auf die Schnecke 45 überträgt; die Bremskupplung ist eine doppelte. Je nachdem das auf der Welle 38 aufgekeilte Kupplungsstück 40 nach rechts oder links verschoben wird, kommt es mit den Kupplungsstücken 41 bezw. 42 in Eingriff. An diesen sitzen Zahnräder, welche mit einem großen, auf der Welle 39 sitzenden Zahnrad 43 in Eingriff stellen. Je nachdem also das Kupplungsstück 40 mit 41 bezw. 42 in Eingriff kommt, wird das Zahnrad 43 nach rechts oder links g0 gedreht; infolgedessen erhält auch die Trommel ι in bestimmten Zwischenräumen eine entgegengesetzte Drehrichtung. Zweckmäßig erhält die. Trommel mehr Drehungen in der einen Richtung als in der anderen, also z. B. zwei Umdrehungen rechts und nur eine links. Dadurch soll verhütet werden, daß die einzelnen Schichten immer wieder in die alte Lage kommen.
Die Verschiebung des Kupplungsstückes 40, durch welche die abwechselnde Drehung der Trommel nach rechts und links erhalten wird, soll durch eine ■ selbsttätige Umsteuerung erfolgen. Zu diesem Zweck sitzt an jeder Seite des Ringes 12 (s. Fig. 5 und 6) ein Anschlag •44 bezw. 46. Unterhalb dieses Ringes befindet sich eine kurze Welle 47, welche an der einen, dem Anschlag 44 entsprechenden Seite einen Winkelhebel 48, 49 und an der anderen Seite einen Hebel 50 trägt. Es mag augenommen werden, daß die Trommel sich in der Richtung des voll ausgezogenen Pfeiles rechtsherum dreht, so wird dann der Anschlag 44 gegen den Hebelarm 48 stoßen und diesen mitnehmen. Dadurch kommt der Hebelarm 49 in die frühere Stellung des Hebelarmes 48. Durch die Drehung des Winkelhebels 48,49 wird auch gleichzeitig die Welle 47 und dadurch, mittels des Kegelräderpaares 51, die Welle 52 gedreht, an deren Ende eine Klauenkupplung 53 sitzt. Der andere Teil 54 der Kupplung bildet die Nabe eines Gewichts-
hebeis 55. Wird nun die Klauenkupplung" 53, 54 von Hand durch den Hebel 56 (s. auch Fig. 7) eingerückt, so wird durch die Drehung der Welle 52 auch der Hebel 55 aus der in Fig. 7 geeichneten Rechtsstellung nach links gedreht. Auf der Welle 52 sitzt ferner dicht neben dem Hebel 55 ein zweiter Hebel 57, welcher zwei Arme 58 hat, an denen Klinken 59 sitzen. Diese Klinken können in Einschnitte eines festen Bügels 60 .eingreifen. An dem Handhebel 57 greift ferner eine Gelenkstange 61 an, an deren Ende zwei um einen festen Punkt 62 drehbare Hebel 63 sitzen; diese umfassen den auf der Welle 38 sitzenden Kupplungsteil 40.
Es mag nun angenommen werden, daß die Kupplung 40 so verschoben ist, daß die Trommel sich nach rechts dreht und daß die Kupplung 53 in Eingriff mit 54 steht, dann wird, sobald der Anschlag 44 gegen den Arm 48 des Winkelhebels 48, 49 stößt, die Welle 47 gedreht und damit der Gewichtshebel 55 in seine Mittelstellung gebracht. Durch die Drehung des Gewichtshebels 55 wird die rechte Klinke 59 frei und sie kann sich auf den Bügel 60 legen, wie es die linke Klinke zeigt.
Damit nun die durch Drehung des Hebels 48 eingeleitete Umsteuerung nicht schon durch den in den Bereich des Anschlages 46 gebrachten' Hebel 50 bei Weiterdrehung der Trommel vollendet wird, muß der Anschlag 46 federnd gelagert und an der einen Seite mit einer schrägen Auflauffläche versehen sein, so daß bei Drehung der Trommel im Sinne des Uhrzeigers die Rolle unter dem Hebel vorbeigleitet, ohne ihn zu beeinflussen und erst bei umgekehrter Drehrichtung ihn bewegt (vergl. Fig. 8).
Es dreht sich nun die Trommel weiter, bis nach einer ganzen Umdrehung der Anschlag 44 gegen den Arm 49 des Winkelhebels 48, 49,
. der, wie oben schon erwähnt, in die Stellung des Armes 48 durch den Anschlag 44 gedreht worden war, stößt. Infolgedessen wird die Welle 47 und damit der Gewichtshebel 55 gedreht, bis dieser in die der gezeichneten Rechtsstellung entsprechende Linksstellung kommt; er legt sich gegen die linke Klinke 59 und es wird dadurch der Hebel 57 und damit auch, unter Vermittlung der Gelenkstange 61 und des Hebels 63, der Kupplungsteil 40 verschoben. Er wird dadurch aus dem Eingriff mit dem einen Kupplungsteil gebracht und kommt in Eingriff mit dem anderen, so daß jetzt die Trommel 1 die entgegengesetzte Dr.ehrichtung erhält, sich also nach links dreht. Durch das Verschieben des Hebels 57 unter dem Einfluß des Gewichtshebels 55 kommt die rechte Klinke 59 in den Einschnitt des Bügels 60 und stellt dadurch den Hebel 57 und entsprechend den Kupplungsteil 40 fest.
Wenn dann nach einer Linksdrehung der Trommel 1 der Ansatz 46 gegen den Hebel 50 stößt, der durch die Drehung der Welle 47 in die in Fig. 5 punktiert dargestellte Stellung gebracht ist, so wird die Welle 47 entgegen- ' gesetzt nach rechts gedreht, dadurch der Hebel 55 wieder nach rechts umgelegt, und indem er gegen die rechte Klinke wirkt, der Hebel 57 entsprechend dem Kupplungsstück 40 verschoben.
Der Hebel 50 steht in einem solchen Winkel . zu den Hebeln 48, 49, daß nach einer Rechtsdrehung der Trommel bei seiner Drehung durch den Anschlag 46 die Steuerwelle so weit nach rechts gedreht wird, daß der auf der anderen Seite des Ringes 12 sitzende, unmittelbar folgende-Anschlag 44 gegen den Hebelarm 48 des Winkelhebels 48,49 trifft und diesen in seine äußerste rechte Stellung umlegt. Auf diese Weise wird schon nach einmaliger Umdrehung der Trommel eine Umstellung der Kupplung bewirkt.
Fig. 9 zeigt die Umsteuervorrichtung bei Beginn der Rechtsdrehung, d, h. nach Umsteuerung durch 46,
Fig. 10 kurz vor und
Fig. 11 kurz nach der ersten Umdrehung der Trommel,
Fig. 12 nach der zweiten Umdrehung bezw. bei Beginn der Linksdrehung,
Fig. 13 beim Eingriff von Anschlag 44 zur Unterstützung von Anschlag 46.
Wird die Klauenkupplung 53, 54 außer Eingriff gebracht, so bewirkt die Drehung der Trommel 1 nicht mehr die Drehung des Gewichtshebels 55, und. sie dreht sich daher immer in demselben Sinne. Wird der Hebel 57, nachdem die entsprechende Klinke 59 aus dem Eingriff herausgehoben ist, in die in Fig. 7 zur Darstellung gekommene mittlere Lage gebracht und in dieser festgestellt,- so wird der Kupplungsteil 40 auch in die Mittelstellung gebracht, so daß er mit keinem der Zahnräder in Eingriff kommt; es steht infolgedessen auch die Trommel still.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Trommel zum Mälzen von Getreide u. dgl. mit Änderung der Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß diese Änderung abwechselnd selbsttätig erfolgt.
2. Eine Ausführungsform der Trommel nach Anspruch · 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines mittleren Luftableitungsrohres und in demselben angeordneter Abdeckplatten das Luftableitungsrohr (3) mit den Abdeckplatten (31) gleichfalls entsprechend den Schwingungen der Trommel (1) um die Längsachse derselben hin- und hergedreht wird,
so daß sich die Abdeckplatte immer entsprechend der Ebene der obersten Getreideschicht einstellt.
3^ Ausführungsform der Vorrichtung ' zum selbsttätigen Hin-und Herdrehen des Luftableitungsrohres mit den Abdeckplatten nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Stirnwand der Trommel zwei Anschläge (35) angeordnet sind, von denen jedesmal einer je nach der Drehrichtung der Trommel gegen einen an . dem mittleren Luftableitungsrohr (3) sitzenden Ansatz (33) schlägt und diesen mit dem Luftableitungsrohr
(3) mitnimmt, bis der Anschlag (35) durch einen zweiten festen Anschlag (37) ausgelöst wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung zur abwechselnden selbsttätigen Ände-
ao rung der Drehrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine in die Antriebsvorrichtung für die Trommel eingeschaltete doppelt wirkende Kupplung (40 bis 42) in bestimmten Zeitabschnitten von einer durch die sich drehende Trommel beeinflußten selbsttätigen Umsteuervorrichtung selbsttätig verstellt wird.
5. Ausführungsform der Vorrichtung zur abwechselnden selbsttätigen Änderung der Drehrichtung der Trommel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wandung der Trommel zwei Anschläge (44,46) vorgesehen sind, von denen jeder während einer oder mehrerer Drehungen der Trommel in der einen bezw. anderen Richtung einen Hebel (48 bezw. 5°) umlegt und so mittels Hebelübertragung die doppelt wirkende Kupplung (40 bis 42) selbsttätig umstellt.
6. Ausführungsform der Vorrichtung zur abwechselnden selbsttätigen Änderung der Drehrichtung der Trommel nach Anspruch I, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zwecks innigerer Mischung des Getreides in der einen Riehtung mehr Umdrehungen macht als in der anderen.
7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß von, den durch die sich drehende Trommel umgelegten Hebeln der von dem Anschlag (44) beeinflußte Hebel als Winkelhebel (48,49) derart ausgebildet ist, daß erst nach zweimaliger Umdrehung der Trommel die Umstellung der Kupplung allein durch den Anschlag (44) bewirkt - ■ wird, während der andere vom Anschlag
(46) beeinflußte Hebel (50) in einem solchen Winkel zu den Hebeln (48, 49) angeordnet ist, daß nach einmaliger entgegengesetzter Umdrehung der Trommel bei Drehung des Hebels (50) durch den Anschlag (46) die Steuerwelle (47) so weit gedreht wird, daß der dem Anschlag (46) unmittelbar folgende Anschlag (44) ebenfalls noch wirksam wird, indem er auf den Hebelarm (48) trifft, diesen in seine äußerste Stellung umlegt und so bereits nach einmaliger Umdrehung der Trommel eine Umstellung der Kupplung bewirkt.
8. Ausführungsform der Vorrichtung" nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Steuerwelle
(47) und der doppelt wirkenden Kupplung (40 bis 42) eine zweite Kupplung (53, 54) eingeschaltet ist, durch welche die doppelt wirkende Kupplung ausgerückt werden kann, so daß sich alsdann 1 die _ Trommel immer nur in einer Richtung dreht. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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