DE184971C - - Google Patents

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DE184971C
DE184971C DENDAT184971D DE184971DA DE184971C DE 184971 C DE184971 C DE 184971C DE NDAT184971 D DENDAT184971 D DE NDAT184971D DE 184971D A DE184971D A DE 184971DA DE 184971 C DE184971 C DE 184971C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition
    • F42D1/045Arrangements for electric ignition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
CP
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktvorrichtung für die elektrische Zündung von Sprengschüssen. Sie besteht aus zwei in einem Klotze k ruhenden, um die Stifte m, η drehbaren Hebeln b, d aus Isoliermaterial. Ein Teil ρ des Hebels b, der in der Ruhelage im Klotze sich befindet, besteht aus Messing und hat einen Schlitz c. Auf dem Klotze k ist eine aus Messing herge-'
ίο stellte Klemmschraube α angebracht. Unter dem Klotze k wird die mehrfach verstärkte Stahlfeder g durch die Brücke h festgehalten. Diese Feder drückt mit den beiden freien Enden gegen die Hebel b, d, um diese nach Loslassen in ihre Ruhelage zurückzuschnellen, Beim Aufheben des Hebels d berührt der in seinem unteren Teile angebrachte Stifts1 die Kontaktfedern f1 und/2, während ein in dem unteren leitenden Teile des Hebels b angebrachter Metallstift s beim Emporheben des um m drehbaren Hebels die Kontaktfeder / berührt. Sämtliche Kontaktfedern sind mit Schrauben unter dem Klotze k befestigt. Der durch den Klotz hindurchgehende Bolzen der Klemmschraube α ist unten durch den Leitungsdraht / mit der Kontaktfeder/1 lei-
. tend verbunden. An den Kontaktfedern f1 und /2 sind zwei zu einer Zündbatterie führende Anschlußdrähte Z, K (Fig. 2) be-
festigt. .
Die Wirkungsweise der Kontaktvorrichtung ist folgende:
Beim Gebrauch der Kontaktvorrichtung wird ein Draht der von der Zündpatrone usw.
kommenden Leitung an der Klemmschraube a befestigt. Mit der einen Hand wird nun der Kontakthebel b aufgehoben, wodurch der Stift s die Verbindung des leitenden, jetzt frei aus dem Klotze, heraustretenden Stückes ρ mit der Kontaktfeder / herstellt, an welcher ein Batteriedraht liegt. Gleichzeitig wird der zweite Draht der Zündleitung in den Schlitz c eingeklemmt. Mit der anderen Hand wird sodann der Kontakthebel d aufgehoben, wodurch der Stift s1 die mit der Klemmschraube α verbundene Kontaktfeder/1 mit der Kontaktfeder /2, an welcher -der zweite Batteriedraht liegt, verbindet. Hierdurch wird der Stromkreis geschlossen und die Sprengladung zum Aufflammen gebracht. Nach Loslassen der beiden Hebel b, d werden diese durch die beim Aufheben der Hebel gespannte Stahlfeder g in ihre ursprüngliche Lage zurückgeschnellt.
Der Zweck dieser Kontaktvorrichtung ist der, zu verhüten, daß durch Stoßen,^; Fallen, Drehen oder sonstige zufällige Berührung der Kontaktvorrichtung eine Aufflammung der Sprengladung unbeabsichtigt stattfinden kann.
Dieses wird durch die beschriebene eigenartige Konstruktion der Kontaktvorrichtung erreicht, die noch folgende· Vorteile aufweist :
Die Anschlußklemmen α und c sind beim Nichtgebrauch vollständig stromlos, und außerdem liegt die Anschlußklemme c bei Ruhestellung der Vorrichtung verdeckt, so daß jede Berührung derselben unmöglich ist. Da ferner die Kontakthebel durch Abziehen bewegt werden, so~ist~ein Stromschluß durch äußere Einflüsse, wie Stoßen, Fallen, Drehen

Claims (1)

  1. richtung unmöglich und damit auch das vorzeitige Abschießen einer Sprengladung wirksam verhindert.· Sodann hat man zum Einklemmen des einen Zünddrahtes in den Schlitz c beide Hände nötig, so daß erst nach Vollendung dieser Verbindung die eine Hand zum Aufheben des Hebels d frei wird. Es können also unmöglich die Enden der Zündleitung unbeabsichtigt mit den Anschlußklemmen in Berührung gebracht werden.
    Auch die Ausschaltung ist derart, daß man nicht im Unklaren sein kann, ob der Batteriestromkreis offen oder geschlossen ist. Bei den jetzt für die Zündung im Gebrauch befindlichen Druckknopfkontakten ist es nicht ausgeschlossen, daß ein bezw. beide Druckkontakte beim Niederdrücken sich festklemmen und sitzen bleiben. Werden nun die Anschlußklemmen an den Druckknöpfen von Zündleitungsdrähten berührt, so findet die Zündung vorzeitig statt. Diesem Übelstand ist bei der vorliegenden Erfindung vorgebeugt, indem es auf den ersten Blick erkennbar ist, wenn einer der Hebel in der Kontakt-' stellung stehen geblieben ist. Ferner ist bei den durch Druckknöpfe bedienten Zündvorrichtungen die Möglichkeit vorhanden, daß durch Oxydation der Berührungsflächen dem ohnehin schon schwachen Strom ein nicht unerheblicher Widerstand entgegengesetzt wird, wodurch leicht Versager eintreten können.
    Bei der vorliegenden Erfindung ist dies unmöglich, da der Kontakt durch Reibung hergestellt wird, wodurch die Berührungsflächen immer blank erhalten werden.
    Pate nt-A ν spruch:
    Kontaktvorrichtung für die elektrische Zündung von Sprengladungen, gekennzeichnet durch zwei in einem Isolierklotze drehbar und zum größten Teile versenkt angeordnete Stromschlußhebel, durch deren Anheben entgegen dem Drucke einer sie in die Ruhelage zurückschnellenden Feder der Stromschluß bewirkt wird und von denen der eine für die eine der Zündleitungen eine Anschlußstelle besitzt, die nur in der angehobenen Lage des Hebels zugänglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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