DE183765C - - Google Patents

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DE183765C
DE183765C DENDAT183765D DE183765DA DE183765C DE 183765 C DE183765 C DE 183765C DE NDAT183765 D DENDAT183765 D DE NDAT183765D DE 183765D A DE183765D A DE 183765DA DE 183765 C DE183765 C DE 183765C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schmelzofen mit ölfeuerung nach Patent 176650, bei welchem die beim Schmelzen entstehenden Abgase zunächst zum Vorwärmen des für die nächste Schmelzung bestimmten Metalls und darauf zur ölvergasung und Lufterhitzung verwendet werden.
Das neue Merkmal des nach der Erfindung gebauten Schmelzofens besteht darin, daß die
heißen Abgase während ihres Überganges von der einen Schmelzkammer zur anderen zuerst die Lufterhitzungs- und ölvergasungskammer durchstreichen und dann erst in die andere Schmelzkammer zwecks Vorwärmung des darin befindlichen Schmelzgutes eintreten. Die Vorteile dieser Führung der Abgase bestehen darin, daß die Vergasungsluft bedeutend höher vorgewärmt und die ölvergasung in bedeutend stärkerem Maße bewirkt werden kann, so daß weit höhere Temperaturen erreicht werden können und daher nicht nur der Schmelzvorgang bedeutend beschleunigt, sondern auch der Verbrauch an Feuerungsstoff erheblich vermindert wird.
Hierbei kann die Lufterhitzungs- und ölvergasungskammer nicht nur innerhalb des Ofens angebracht werden, sondern auch außerhalb zweier oder mehrerer feststehender oder dreh- oder kippbarer Schmelzofen.
Auf den Zeichnungen ist der Ofen in Fig. ι in der Vorderansicht, teilweise im Schnitt durch eine Schmelzkammer, in Fig. 2 im "Grundriß, in Fig. 3" in einer Endansicht und in Fig. 4 im Querschnitt durch die Ölvergasungs- und Lufterhitzungskammer dargestellt. \
Der Ofen hat im vorliegenden Falle zwei getrennte Schmelzkammern a, b, welche in irgend einer geeigneten Weise hinter- oder nebeneinander liegen und zwecks leichteren Bedienens kipp- oder drehbar gelagert sein können. Die diesbezügliche Bauart des Ofens ist im wesentlichen bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
Zwischen den beiden Schmelzkammern liegt die Lufterhitzungs- und ölvergasungskammer c, und zwar in der Weise, daß die heißen Ab-'■gase bei ihrem Übertritt von der einen Schmelzkammer in die andere vorher durch diese Kammer c treten müssen.
In der Kammer c befinden sich die Lufterhitzungsröhren d, sowie das ölvergasungsrohr e, welche von den Hauptleitungen / und g abgezweigt sind, so daß die Lufterhitzung und ölvergasung für beide Schmelzräume in der Kammer c stattfindet. Die von_ der Schmelzkammer α oder b aus durch den Kanal h oder i streichenden heißen Abgase treten vor ihrem Übergange von der einen Schmelzkammer in die andere unmittelbar in dieLufterhitzungs- und ölvergasungskammer c ein und bewirken dort durch ihre hohe Tem-

Claims (2)

peratur ein starkes Erhitzen der Luft und eine gründliche Vergasung des Öles, so daß bei vermindertem Verbrauch von Feuerungsstoff am Brenner k ständig eine Schmelzflamme von großer Stärke und Wirkung erhalten wird. Auf diese Weise kann mit denselben Mitteln eine bedeutend höhere Schmelzhitze erreicht und der Schmelzvorgang sehr beschleunigt werden. ίο Nach Durchstreichen der Kammer c treten dann die Abgase in die zweite Schmelzkammer über und dienen dort vor ihrem Austritt zum Vorwärmen des darin befindlichen demnächst zu schmelzenden Gutes. Statt zweier Schmelzkammern, wie im dargestellten Beispiel, kann auch eine beliebige größere Anzahl hinter- oder nebeneinander angeordnet werden. Ebenso kann die Einrichtung zum Kippen oder Drehen der Schmelzkammern ganz beHebig sein. Pate NT-A ν SP rüciie:
1. Schmelzofen mit ölfeuerung und zwei oder mehr abwechselnd als Schmelz- oder Vorwärmraum dienenden Kammern nach Patent 176650, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizgase gemäß ihres Temperaturabfalles zunächst zum Schmelzen des Gutes, dann zur Erhitzung der Luft und Vergasung des Öles und zuletzt zur Vorwärmung des für' die nächste Schmelzung bestimmten Gutes Verwendung finden.
2. Schmelzofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufter hitzungs- und ölvergasungskammer (c) so" zwischen den Schmelzkammern (a, b) liegt, daß die heißen Abgase unmittelbar von der einen Schmelzkammer in die Lufterhitzungs- und ölvergasungskammer (c) und von dort erst in die andere Schmelzkammer übertreten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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