DE18370C - Einrichtung an Jacquard-Maschinen, um einzelne Platinen beim Niedergang des Messerkastens in gehobener Stellung zu erhalten - Google Patents
Einrichtung an Jacquard-Maschinen, um einzelne Platinen beim Niedergang des Messerkastens in gehobener Stellung zu erhaltenInfo
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- DE18370C DE18370C DENDAT18370D DE18370DA DE18370C DE 18370 C DE18370 C DE 18370C DE NDAT18370 D DENDAT18370 D DE NDAT18370D DE 18370D A DE18370D A DE 18370DA DE 18370 C DE18370 C DE 18370C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/24—Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2B: Flecht- und Strickmaschinen.
WiTTWE ED. BÜSCHE in SCHWELM.
in gehobener Stellung zu erhalten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1881 ab.
Der Zweck vorliegender Einrichtung ist, die Anwendung der Jacquard-Maschine dahin zu
erweitern, dafs sie befähigt wird, willkürlich Platinen auch nach Niedergang des Messerschlittens
in der durch denselben vorher herbeigeführten gehobenen Stellung zu erhalten. Diese
Einrichtung läfst sich bei allen Arten von Jacquard-Maschinen anwenden, wie es für
jeden besonderen Fall wünschenswerth. Die in Fig. ι im Längenschnitt und in Fig. 2 im
Grundrifs dargestellte Construction zeigt die Anordnung dieser Einrichtung bei dem Rapportapparat
für Klöppelmaschinen der Patentschrift No. 13693.
Für jede Platine d ist ein ih gleicher Weise wie diese selbst durch die zugehörige Nadel r
gehender Einrückhebel r1 angeordnet. Diese Einrückhebel sind mit ihren oberen Enden an
eine gemeinschaftliche Achse zwischen den beiden Ständern des Rapportapparats aufgehängt
und bilden an ihrem unteren Ende, wie aus der Zeichnung' ersichtlich, einen Haken, der
sich bei jedesmaligem Hub der betreffenden Platine d und des mit ihr verbundenen Hebels
dm unter einen in geeigneter Weise an letzterem angebrachten Stift schiebt und dadurch
diesen Hebel wie die zugehörige Platine d während des Niederganges des Messerschlittens g
in gehobener Stellung erhält.
In dieser Stellung, Fig. 1, verharren die Platinen d bezw. die Hebel dm und r1 so lange,
bis die Nadeln r durch die Karten \y des Prismas
χ in der bekannten Weise zurückgestofsen werden. Dies kann auch unmittelbar nach dem
Hub der betreffenden Platine erfolgen, da das nächste Vorrücken des Primas χ stets schon
beendet ist, bevor der Messerschlitten seine aufsteigende Bewegung aufs neue begonnen hat.
Es werden während des Vorrückens (oder bei den gewöhnlichen Jacquard-Maschinen
während des Vorschlages) des Prismas alle diejenigen Nadeln r, welche keine Löcher in den
Karten s vorfinden, zurückgestofsen werden, somit die Ausrückung der Einrückhebel r1 veranlassen
und dadurch den Hebeln dln mit ihren Platinen d die rechtzeitige Rückkehr in die
frühere Stellung gestatten. Zur Führung der Hebel dm sowie zur Begrenzung ihres Ausschlages
dienen die Führungsbleche du.
Diese Anordnung gestattet mancherlei Variationen; so kann man die Einrückhebel r1, anstatt
sie direct mit den Nadeln r der zugehörigen Platinen d in Verbindung zu bringen, auch
durch besondere Nadeln r führen, wobei dann für diese eine entsprechende Lochreihe in dem
Prisma χ bezw. in den Karten s vorzusehen ist; auch kann man die Einrückhebel r1 direct mit
den Platinen statt mit den Hebeln dm in Verbindung
bringen, wobei man dann . zweckmäfsigerweise für die Platinen unterhalb des
Angriffspunktes des Einrückhebels r1 noch ein besonderes Führungsblech anordnet. Ferner
kann man die Einrückhebel r1 umgekehrt mit dem hakenförmigen Ende nach oben anbringen,
indem man sie mit dem früheren oberen und jetzt unteren .Ende an den Hebeln dnl oder an
entsprechender Stelle der zügehörigen Platine selbst drehbar befestigt.
Die Haken der Einrückhebel r1 müssen sich
dabei in der Richtung der Platinenhaken in gleicher Höhe mit diesen befinden, so dafs sie
sich bei Hub der Platinen auf ein an der Stelle ihrer gemeinschaftlichen Achse der vorher
beschriebenen Anordnung zwischen den Ständern angebrachtes Querstück aufzuhängen vermögen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Platinen d der Jacquard-Maschine in mittelbarer oder unmittelbarer Verbindung mit den durch Nadeln r geführten Sperrhebeln r1, zum Zweck des Festhaltens der Platinen in der ihnen durch den Messerschlitten gegebenen Stellung nach Niedergang des letzteren.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18370C true DE18370C (de) |
Family
ID=295253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18370D Active DE18370C (de) | Einrichtung an Jacquard-Maschinen, um einzelne Platinen beim Niedergang des Messerkastens in gehobener Stellung zu erhalten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18370C (de) |
-
0
- DE DENDAT18370D patent/DE18370C/de active Active
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