DE18332C - Vorrichtungen an Schlagstiftenmaschinen, um beim Vermählen oder Verpacken giftiger Stoffe das Verstauben zu verhüten - Google Patents

Vorrichtungen an Schlagstiftenmaschinen, um beim Vermählen oder Verpacken giftiger Stoffe das Verstauben zu verhüten

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DE18332C
DE18332C DENDAT18332D DE18332DA DE18332C DE 18332 C DE18332 C DE 18332C DE NDAT18332 D DENDAT18332 D DE NDAT18332D DE 18332D A DE18332D A DE 18332DA DE 18332 C DE18332 C DE 18332C
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Germany
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grinding
packing
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Active
Application number
DENDAT18332D
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English (en)
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W. LEYEN-DECKER & COMP, in Cöln und BRINK & HÜBNER in Mannheim
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
in MANNHEIM.
das Verstäuben zu verhüten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. August 1881 ab.
Zweck der Erfindung ist die Verhinderung bezw. die schadlose Abführung des für die Gesundheit der Arbeiter gefährlichen Staubes, welcher entsteht beim Vermählen und Verpacken giftiger Farbe und anderer Stoffe. Des sehr leicht erreichbaren, absolut dichten Abschlusses der Mahlmaschine wegen geschieht die Vermahlung am zweckmäfsigsten auf einem Desintegrator a, dem das zu verarbeitende Material durch eine in dem Trichtert befindliche Schnecke zugeführt wird. Durch das Abfallrohr c fällt das Mahlgut in den Kasten d, in welchem dasselbe, sobald es eine gewisse Höhe erreicht hat, durch ein mechanisches Rührwerk r vertheilt wird, so dafs der Kasten d vollständig mit Material angefüllt werden kann. Das Rührwerk r wird durch Schnecke und Schneckenrad oder durch Räderübersetzung von einem Vorgelege oder einer Desintegratorachse aus bewegt. Die Achse des Rührwerks ist da, wo sie durch den Kasten d geht, mittelst Stopfbüchse gut abgedichtet. Trotzdem die Einführschnecke, welche ähnlich wie das Rührwerk bewegt wird, im Einwurftrichter b vollständig luftdicht schliefst, da sowohl Schnecke als Trichter ausgedreht, und die Zwischenräume mit Material gefüllt sind, wird doch von dem Desintegrator Luft, welche im Material selbst befindlich, mit angesaugt und dem Kasten d zugeführt. Um die Anstauung dieser Luft zu verhindern, befindet sich auf dem Kasten d ein Rohr h, welches in einen Staubsammler i mündet; in diesem Staubsammler wird durch die ausgespannten, unten beschwerten Tücher k k der Staub von der Luft getrennt und letztere durch den Stutzen / nach aufsen abgeführt. Ueber dem Einwurftrichter b ist ein grofser Saugtrichter g angebracht, der durch Rohrleitung f mit einem Exhaustor e in Verbindung steht, durch welchen der beim Aufgeben des Materials über dem Trichter b sich bildende Staub aufgesaugt wird. Ist der Kasten d vollständig gefüllt, so wird der Desintegrator abgestellt und werden nach einer Pause von ungefähr 15 bis 20 Minuten die Thüren m m geöffnet. Durch diese Thüren erfolgt das Entleeren des Kastens. Ueber demselben befinden sich in schräger Stellung breite, durch Siebe verschlossene Trichter η η. Diese stehen durch Rohrleitungen ο ο mit Exhaustoren e e in Verbindung, die den beim Entleeren des Kastens, Füllen und Einstampfen des Materials in die Fässer sich bildenden Staub vollständig aufsaugen, so dafs letzterer die Arbeiter nicht belästigt. Das Einstampfen des Materials in die Fässer geschieht entweder von Hand oder auf mechanischem Wege mittelst Rüttelwerks. An Stelle der kastenförmigen Trichter«« können auch gewöhnliche offene Trichter verwendet werden, jedoch haben diese den Nachtheil, dafs sie nur in der Mitte saugen, während erstere mit der ganzen vorderen durchlochten Fläche wirken; ebenso hat sich, wie Erfinder angiebt, die Anwendung vieler kleinen Exhaustoren in der Praxis besser bewährt, als die
eines einzigen grofsen. Der durch die Exhaustoren angesaugte Staub wird durch die Stutzen// ebenfalls wieder einem grofsen Staubsammler zugeführt, welch letzterer auf der Zeichnung nicht besonders angegeben ist.
Die Rohrleitungen über den Entleerungsthüren des Kastens d können teleskopartig in einander geschoben werden, so dafs die Trichter η η während der Vermahlung des Materials selbst nicht im Wege sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination einer Schlagstiftenmaschine mit einem Absaugrohr an der Füllöffnung und einem staubdicht verschlossenen Sammelraum mit Vertheilungsflügel, Absaugkästen und Rohren an den Entleerungsstellen, und Apparat zur Abführung der comprimirten Luft, zum staubfreien Vermählen und Verpacken giftiger Färb- und anderer Stoffe.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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