DE233458C - - Google Patents

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DE233458C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/16—Pneumatic conveyors
    • B65G2812/1608—Pneumatic conveyors for bulk material
    • B65G2812/1691—Pumping systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233458 KLASSE 81 e. GRUPPE
PHILIPPE van BERENDONCK in BRÜSSEL. Pneumatische Fördervorrichtung für Schüttgut.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätig wirkende, .regelbare pneumatische Fördervorrichtung für Körnerfrüchte, Mehl u. dgl. und eignet sich vorzugsweise zum Entladen von mit derartigem Schüttgut befrachteten Schiffen. Dank der einfachen und leichten Bauart und Transportfähigkeit ist man in der Lage, rasch entladen zu können.
Bei diesem pneumatischen Förderer wird ίο in bekannter Weise das Schüttgut mittels Saugluft in einen Behälter gesaugt und aus diesem mittels Druckluft weiterbefördert.
Die Erfindung besteht nun darin, daß für " den pneumatischen Förderer ein in einem Gange schraubenförmig gewundenes Rohr verwendet wird, zwischen dessen oberen und unteren Rohrkrümmer eine Ventilklappe eingeschaltet ist, die abwechselnd sowohl die Verbindung zwischen den beiden Krümmern als auch die Luftleitung freigibt und absperrt. Diese ist durch ein Nebenrohr dauernd mit dem unteren Rohrkrümmer verbunden, dessen freies, schräg abgeschnittenes Ende mit einer nach außen sich öffnenden Ventilklapfte versehen ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Fördervorrichtung schematisch im Längsschnitt dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem doppelt wirkenden Gebläsezylinder 1, der auf jeder Seite des Kolbens 2 wechselweise einmal Luft ansaugt und dann wieder ausstößt. Der Antrieb des Gebläses erfolgt durch einen Motor. Jeder Zylinderboden 3, 4 ist mit einer Lufteintrittsöffnung versehen, die im gegebenen Augenblick durch eine Ventilklappe 3', 4' abgeschlossen werden kann, deren Hub oder Ausschlag durch Verstellen der Muttern 5 auf der Gewinde ventilspindel · 6 geregelt werden kann, wie dies noch weiter unten ausgeführt werden soll.
Die Fördervorrichtung ist doppelt wirkend, insofern, als das Gebläse zwei voneinander unabhängige Fördervorrichtungen wechselweise betreibt.
Zu diesem Zwecke ist jeder Zylinderboden mit einem Rohrknie 7 ausgestattet, an das mittels einer biegsamen Rohrleitung 8 eine Art umgekehrt trichterförmiges Gefäß 9 angeschlossen ist, das mit einer gleichgestalteten Hälfte 10 verbunden wird. Die Flanschen der Hälften 9 und 10 schließen ein Metallsieb 11 zwischen sich ein. Ein an den Gehäusekegel 10 angeschlossenes Rohr 12 steht mit einem Rohrstück 19 und außerdem durch ein Nebenrohr 14 mit dem unteren Rohrkrümmer 21 in Verbindung. Vor der Mündung des Rohres 12 liegt eine schmiegsame Lederklappe 17 o. dgl., deren Ränder zwischen den Flanschen 16,18 des zweiteiligen Rohrstückes 19 festgehalten werden.
Am unteren Flansch des Rohrstückes 19 ist der oben erwähnte Rohrkrümmer 21 angeschraubt, dessen anderes, schräg abgeschnittenes Ende mit geschärften Kanten versehen ist, damit auf ihnen Körner u. dgl. nicht liegen bleiben können. Über dieses durch eine Klappe 23 abgedeckte Ende ist ein im Durchmesser weiteres Rohr 22 gestülpt. In diesem ist ein Mannloch 24 zur leichten Besichtigung und Instandhaltung der Klappe 23 vorgesehen. :
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Das zur Weiterbeförderung des Schüttgutes dienende Rohr 25 endet dort, wo man das Getreide usw. aufstauen will.
Am oberen Flansch 26 des Rohrstückes 19 ist ein umgekehrt zum Rohrkrümmer 21 verlegter Rohrkrümmer 27 befestigt, dessen gerade nach unten auslaufendes Ende in das Schüttgut versenkt wird oder nach Maßgabe der Entnahme von selbst in dasselbe nachsinkt. Natürlich kann man den Rohrkrümmer 27 auch mit einer Verlängerung und einem besonderen Mundstück ausstatten.
Die Wirkungsweise der Fördervorrichtung ist folgende:
Bewegt sich der Kolben 2 z. B. in der eingezeichneten Pfeilrichtung, so ruft er im Raum α eine Luftverdünnung hervor, die sich über die Leitung 8, 12 einerseits nach dem Rohrstück 19 fortpflanzt. Die Lederklappe 17 legt sich also gegen die nach dem Rohr 12 zu liegende Wand und schließt die Öffnung des Rohres 12 ab. Andererseits pflanzt sich die Luft Verdünnung durch das Rohr 14 und das Rohrstück 19 in den oberen Rohrkrümmer 27 fort, so daß das Schüttgut in ihn hineingerissen wird und nach Überschreitung des Scheitelpunktes auf den Boden des unteren Rohrkrümmers 21 fällt.
Beim Kolbenrückgang wird die in der Zylinderkammer α angesaugte Luft komprimiert und der Druck pflanzt sich nach dem Rohrstück 19 fort. Die Lederklappe 17 wird gegen die gegenüberliegende Wand zurückgedrückt und sperrt somit jede Verbindung zwischen dem unteren und oberen Rohrkrümmer ab. Die Preßluft drückt also auf das im Rohrkrümmer 21 befindliche Schüttgut und fördert es, sozusagen vor sich herstoßend, unter Aufschlagen der Klappe 23 in die Förderleitung 25.
Nach beendetem Kolbenhub wiederholt sich dieser Vorgang.
Die Förderarbeit vollzieht sich ununterbrochen, da, während der eine Apparat 21-25 saugt, der zweite, an den anderen Deckelstutzen angeschlossene drückt und fördert, und umgekehrt.
Will man die Fördermenge regeln oder den Apparat der Natur, der Beschaffenheit, dem spezifischen Gewichte, dem Feuchtigkeitsgehalt usw. des Schüttgutes anpassen, so hat man nur die Mutter auf den Spindeln 6 der Klappenventile 3', 4' zu verstellen, d. h. deren Hub zu regeln.
Je weiter man die Klappenventile aufschlagen läßt, um so weniger Gut fördert der Apparat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Pneumatische Fördervorrichtung für Schüttgut, bei der das Gut mittels Saugluft in einen Behälter gesaugt und aus diesem mittels Druckluft weiterbefördert wird, gekennzeichnet durch ein in einem Gange schraubenförmig gewundenes Rohr, zwischen dessen oberen und unteren Rohrkrümmer 2i, 27 eine Ventilklappe (17) eingeschaltet ist, die abwechselnd sowohl die Verbindung zwischen den beiden Krümmern als auch die Luftleitung (12) freigibt und absperrt, die durch ein Nebenrohr (14) dauernd mit dem unteren Rohrkrümmer (21) verbunden ist, dessen freies, schräg abgeschnittenes Ende mit einer nach außen sich öffnenden Ventilklappe (23) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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