DE183178C - - Google Patents

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DE183178C
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lamp
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00—Photographic printing apparatus
    • G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14—Details
    • G03B27/18—Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/22—Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by stretching over a curved surface

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

lfcri Sai'cn Γα iti Ib.
diaUeti'ic
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. -.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57c. GRUPPE
in OBERKASSEL b. BONN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung an solchen Lichtpausapparaten, bei welchen die Belichtung durch elektrische Bogenlampen stattfindet, die von 5 oben her in eine die zu pausenden Zeichnungen auf ihrem Innenumfang verteilt enthaltende Trommel gesenkt und darauf wieder hochgezogen werden.
Die Neuerung selbst besteht bekannten
ίο Einrichtungen gegenüber darin, daß die Arbeitstätigkeit der Bogenlampe automatisch mit Hilfe entweder eines reversierbaren oder auch zweier in entgegengesetzter Drehrichtung drehbarer Elektromotoren in der Weise ausgeführt wird, daß die Umdrehungen der Elektromotorachse außer zum Auf- und Niederwinden der Lampe auch noch zur selbsttätigen Einschaltung und Unterbrechung sowohl des den Motor wie auch des die Bogenlampe und eventuell eine Signaleinrichtung speisenden Stromes nutzbar gemacht werden.
Ein nach diesen Gesichtspunkten ausgeführtes Ausführungsbeispiel einer derartigen Lichtpausanlage ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch zur Veranschaulichung gebracht. '
Die in den Lichtpausapparat I zu versenkende Bogenlampe 2 wird von einem Seil 3 getragen, welches über Rollen 4, 5 geführt ist und mit seinem anderen Ende entweder auf eine von dem Elektromotor angetriebene Trommel aufläuft oder aber mit einem Gegengewicht 6 versehen ist, welches dem Gewichte der Bogenlampe genau entspricht, während die Umdrehungen des Elektromotors auf eine oder auf beide Rollen 4, 5 übertragen werden. Diese Einrichtung ist der ersterwähnten um deswillen vorzuziehen, weil hierbei die Stärke des Elektromotors und die Kraft des zu seinem Betriebe erforderlichen Stromes wesentlich kleiner zu sein braucht, als wenn der Elektromotor das auf die Seiltrommel wirkende Gesamtgewicht der Bogenlampe zu überwinden haben würde.
Die Rolle 4 sitzt auf einer bei 7 und 8 gelagerten Spindelachse 9. Letztere wird durch ein geeignetes Übersetzungsgetriebe, z. B. durch das Zahnräderpaar 10, 11 vom Motor 12 aus im einen oder anderen Drehsinne angetrieben, je nachdem die Bogenlampe gehoben oder gesenkt werden soll.
Auf der Spindel 9 ist eine Mutter 13 geradlinig geführt, welche drei Anschlagbezw. Kontaktstifte oder Flächen 14, 15, 16 besitzt. Der Anschlagstift 14 reicht in die Bewegungsbahn des Hebels oder des sonstigen Betätigungsmittels eines durch die Drähte 18 an die Bogenlampe 2 bezw. durch 17 an die Lichtspeiseleitung angeschlossenen Ausschalters 19 hinein, während der Anschlag 15 die durch 21, 23 an eine Klingel 34, ferner an die Stromquelle 20, den Regulator 22 und das Umschaltekontaktstück 24 angeschlossenen kleinen Kontaktstücke 25 beeinflussen kann,
Anschlagstift 16 endlich vermag durch Anstoß an die in seine Bewegungsbahn hineinreichenden Nocken 26, 27 einer bei 28 geradlinig geführten, das Umschaltekontaktstück 24 tragenden verschiebbaren Stange 29, letztere in der Weise zu betätigen, daß durch Verschiebung der Stange das Kontaktstück 24 entweder mit dem einen oder mit dem anderen der die beiden zum reversierbaren Motor 12 führenden Drahtleitungen 30, 31 schließenden Kontaktstücke 32, 33 in Berührung gelangt. Je nachdem findet dann eine links- oder rechtsläufige Umdrehung der Motorwelle statt.
Nimmt man an, daß, wenn die Mutter 13 sich vorn, d. h neben dem Rade 11 befindet, die Bogenlampe fast ihren höchsten Stand erreicht hat, so schlägt im gleichen Augenblick Stift 14 gegen den Hebel des Ausschalters 19 und bringt denselben aus der voll gezeichneten in die punktiert dargestellte Lage, bei welcher der Stromkreis 17, 18 unterbrochen ist, die Lampe erlöscht daher sofort. Gleichzeitig oder auch unmittelbar nach dem Erlöschen der Bogenlampe findet durch den Anstoß des Stiftes 15 an die Ausschaltoder Kontaktstücke 25 ein Schluß im Stromkreise 25, 21, 34, 20, 23 statt, die Klingel beginnt daher zu läuten, zum Zeichen, daß die Belichtung beendet ist.
Im nächsten Augenblicke stößt Stift 16 gegen den Nocken 26 der verschiebbaren Stange und nimmt diese eine kurze Strecke, nämlich so weit mit, bis das Umschaltestück 24, welches bis dahin in Berührung mit 33 gestanden hatte, in Kontakt mit 32 gelangt. Es wird also der Stromkreis in 31 unterbrochen, dafür jedoch derjenige in 30 geschlossen, so daß die Motorwelle nunmehr in entgegengesetztem Drehsinne angetrieben" wird.
Jetzt ■ bewegt sich natürlich auch · die Mutter 13 auf der in umgekehrter Richtung wie vorher sich drehenden Spindel 9; Stift 15 der beim Hingange die Kontakte 25 berührt und dann wieder verlassen hatte, kommt mit denselben aufs neue in Berührung, die Klingel ertönt daher abermals und gibt das Zeichen zu einer neuen Belichtung.
Gleich darauf stößt Stift 14 auch wieder den Hebel des Ausschalters 19 in seine erste Lage und schaltet die Bogenlampe in den Stromkreis ein, so ' daß sie wiederum belichtend, sich in die Paustrommel 1 senkt, bis ihre Bewegung durch Anstoß von 16 an 27 und die damit erfolgende Umstellung des Umschaltestückes 24 beendet wird. Das Spiel setzt sich sodann in der schon erst beschriebenen Weise fort, wobei die Schnelligkeit der Umdrehungen der Motorachse bezw. der Hub- und Senkbewegungen je nach Art der zu behandelnden Lichtpauspapiere durch entsprechende Ein- oder Ausschaltung von Widerständen des Regulators 22 geändert werden kann.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Zylindrischer Lichtpausapparat mit Innenbeleuchtung durch stetig in Riehtung der Zylinderachse bewegte elektrische Lampen, gekennzeichnet durch eine mit der die Lampenbewegung bewirkenden Welle (9) betriebene Umsteuervorrichtung (13), welche die Arbeitstätigkeit des Apparates mit Hilfe entweder eines reversierbaren oder zweier in entgegengesetztem Drehsinne arbeitender- Elektromotoren in der Weise regelt, daß die Lampe bei Beendigung jedes Laufes durch den Kopierzylinder ausgeschaltet und vor "Beginn eines neuen Laufes eingeschaltet und zwischen diesen Schaltungen die Drehung . der Welle (9) umgekehrt und gegebenenfalls ein Klingelsignal gegeben wird,
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe (2) mit Gegengewicht (6)' an einem Seil (3) aufgehängt ist, das über Leitrollen (4, 5) läuft, welche durch den Motor (12) angetrieben werden.
3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Leitrollen (4) des Lampenseils auf einer vom reversierbaren Motor angetriebenen Schraubenspindel (9) sitzt, die zur links- oder rechtsgängigen Verschiebung einer durch irgendwelche Mittel an einer Drehbewegung gehinderten und mit Anschlägen (14, 15, 16) ausgestatteten Mutter (13) dient, die mit diesen Anschlägen '."Kontaktorgane (19, 25, 24) beeinflußt, welche zur Ausschaltung oder Einschaltung bezw. Umschaltung der die Lampe (2), den Motor (12) und die Klingeleinrichtung (24) speisenden Ströme dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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