DE182928C - - Google Patents
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- DE182928C DE182928C DENDAT182928D DE182928DA DE182928C DE 182928 C DE182928 C DE 182928C DE NDAT182928 D DENDAT182928 D DE NDAT182928D DE 182928D A DE182928D A DE 182928DA DE 182928 C DE182928 C DE 182928C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F5/00—Screening processes; Screens therefor
- G03F5/24—Screening processes; Screens therefor by multiple exposure, e.g. combined processes for line photo and screen
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
- Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 182928 -KLASSE 57d. GRUPPE
TJm eine Raster- und eine Ganztonaufnahme, wie sie für den .Druck kombinierter Muster
gebraucht werden, zu vereinigen, benutzte man bisher mehrere Aufnahmeplatten bezw.
Kopien. Gegenstand dieser Erfindung ist die Photographic von Ganztonbildern ohne Raster
und von Halbtonbildern mit Raster auf dieselbe Platte oder auf denselben Film.
Um diesen Zweck zu erreichen, werden die
ίο Originale hell auf schwarzen, roten, gelben
oder grünen oder mit Mischfarben der genannten Farben gefärbtem Grund gezeichnet,
gedruckt oder auf beliebige andere Weise gebracht, und zwar Ganztonvorlagen (Strich-
oder Punktmanier) für sich und Halbtonvorlagen für sich. Es werden dann nacheinander
erst die Ganztonvorlagen ohne Raster und sodann die Halbtonvorlagen unter Einschaltung
eines Rasters oder in umgekehrter Reihenfolge auf dieselbe lichtempfindliche Platte, denselben Film oder dasselbe Papier
photographiert. Als Beispiel für die Benutzung des Verfahrens mögen nachstehende Ausführungsformen
dienen:
Besteht ein Original aus einer in schwarzgrauweißen Halbtönen ausgeführten Blumenzeichnung
auf weißem Grunde, die von einer mit schwarzer Tusche ausgeführten Federzeichnung
oder Schrift, z. B. Buchdrucktext umgeben ist, dann überträgt man zunächst auf schwarzen Grund eine negative Kopie der
Blumen bezw. der Vorlage, soweit sie Halbtöne umfaßt, und bringt sodann auf einem
zweiten schwarzen Blatt die Federzeichnung 35
in heller, z. B. weißer oder blauer, Farbe an. Die negative Kopie kann z. B. als Tuschzeichhung
hergestellt werden, die in weißer oder blauer Farbe die Helligkeitswerte in entgegengesetzten Verhältnissen enthält, als
ihn die photographische Platte zeigen soll. Auf dieser Zeichnung wird also weiß oder
blau erscheinen, was im Original oder im Diapositiv schwarz sein muß, und dunkelgrau
oder dunkelblau, was im Diapositiv hellgrau ausfallen soll. Darauf photographiert man
die erste Vorlage unter Einschaltung eines Rasters, schließt das Objektiv, bringt die
zweite Vorlage, d. h. die Strichzeichnung, an die entsprechende Stelle der ersten Vorlage
und photographiert nun diese, nachdem man den Raster entfernt hat, auf die lichtempfindliche
Schicht. Es wird auf diesem Wege durch eine einzige aus zwei Phasen bestehende Aufnahme ein positives photographisches Bild
erzeugt, auf welchem die Halbtöne durch Raster zerlegt sind, während die Ganztöne
unzerlegt erscheinen. Es leuchtet ein, daß bei hellem Bildträger bezw. heller Umgebung
des Bildes eine Mitphotographie des Hintergrundes stattfinden würde, die ein Übereinanderphotographieren
mehrerer Vorlagen unmöglich machen würde. Ohne einen dunklen, roten, gelben oder grünen oder in den Mischfarben
dieser Farben gefärben Grund würde diese Ausführungsform nicht möglich sein.
Man kann sich die Arbeit dadurch erleichtern, daß man zur Herstellung der negativ
gezeichneten Vorlage transparente Folien be-
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nutzt, die entweder in sich oder an ihrer Oberfläche mit den oben genannten nichtaktinischen
Farben gefärbt sind oder aber wasserhell sind. Im letzteren Falle werden die Folien bei der Aufnahme auf schwarzen
Grund gelegt, oder auf solchen, welcher mit den oben genannten nichtaktinischen Farben
gefärbt ist. Letztere Methode gewährt den Vorteil, daß man Vorlagen, welche schwarz
ίο oder farbig auf weiß gezeichnet sind, mit
weißer oder blauer Farbe auf die transparenten Folien pausen kann, und zwar mit Registerkreuzen, welche man vorher auf der
Originalzeichnung anbringt. Vor dem Photographieren befestigt man sodann die verschiedenen
Folien, Kreuz auf Kreuz auf der Unterlage und braucht sodann bei der sukzessiven
Photographie der Folien nur eine Folie nach der anderen zu entfernen.
Statt die Blumen- und Federzeichnung auf schwarzem Grund neu zu zeichnen, könnte
man auch auf photographischem Wege hergestellte negative Vorlagen benutzen. Auch
hier werden helle bezw. transparente HaIbtonbilder sowie Strichzeichnungen, beide für
sich, mit einer während der Aufnahme chemisch unwirksamen Farbe getönter oder undurchsichtiger Umrahmung nach- und übereinander
auf dieselbe lichtempfindliche Platte photographiert.
Das dieser Erfindung zugrunde liegende Verfahren ermöglicht es auch, einzelne Teile
der Blumen oder der Blätter durch verschiedenartigen Raster zu zerlegen, indem man nicht nur, wie oben beschrieben, zwei
Aufnahmen hintereinander auf dieselbe Platte macht, sondern drei oder mehr Aufnahmen.
Zu diesem Zweck benutzt man z. B. bei der Aufnahme der einen Halbtonvorlage einen
Kreuzraster, bei derjenigen der zweiten Halbtonzeichnung, die z. B. einen Teil der oben
genannten Blume bilden kann, einen einfachen Linienraster, so daß man durch Wechseln der
Raster oder Blenden verschiedenartige Rasterstruktur nebeneinander erzielen kann. Bei
der Herstellung von Folien für Photogravüre von Stoffdruckwalzen gestattet das Verfahren,
die verschiedenen Teile der Vorlagen je nach Bedarf durch Einschaltung von verschiedenen
Hachürerastern in zahlreiche Liniaturen zu zerlegen und gleichzeitig auch die Konturen
und Strichzeichnungen mit den Hachürelinien durch sukzessive Aufnahmen auf einer Platte
oder Folie zu vereinigen.
Zur Vereinigung des Ganz- und Halbtonbildes auf einer Unterlage ist es angängig,
wenn auch nicht immer Vorteilhaft, zwei genau übereinander gelegte Ganz- und Halbtonfolien,
die zu demselben Muster gehören, von denen die eine Zeichnung auf transparenter farbloser Folie hergestellt ist und über
die andere gelegt wird, zuerst unter Rastereinschaltung gleichzeitig zu photographieren
und sodann die Strichzeichnung allein ohne Raster nochmals aufzunehmen. Es wird dann die durch die erste Aufnahme bewirkte
Rastrierung der Strichzeichnung durch die zweite Aufnahme ganz oder teilweise wieder
verdeckt werden. Jedoch wird die verschiedenartige Beleuchtung und erste Rastrierung
meist Nachteile mit sich bringen.
Statt die Vereinigung von Raster- und Ganztonbildern auf eine Platte durch Aufnahmeverfahren
zu bewirken, kann dies natürlich auch durch Kopie und Zwischenschaltung dünner Rasterfolien geschehen.
Die erstere Methode wird jedoch in allen Fällen angewendet werden müssen, in denen
es sich um Reproduktionen in verschiedenen Größenverhältnissen und um die Vorteile der
Bildzerlegung durch Raster, Objektiv und verschiedenartige Blenden handelt. Die vorgenannten
Verfahren lassen sich auch mit Erfolg für die sogenannte Gigantographie benutzen.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:ι. Photographisches Aufnahmeverfahren zur Vereinigung von Ganztonbildern und rastrierten Halbtonbildern für photomechanische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß Vorlagen beider Arten von Bildern aktinisch wirkend auf nicht aktinischem Grunde hergestellt und nacheinander auf dieselbe Unterlage direkt bezw. unter Zwischenschaltung eines Rasters photographiert werden.
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorlagen Ganztonbilder und Halbtonbilder benutzt werden, die mit aktinischeri Farben auf einen nicht aktinisch gefärbten Grund gemalt sind.
- 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorlagen Ganztonbilder oder Halbtonbilder benutzt werden, die mit aktinischen Farben auf transparenten Folien gemalt sind, und daß diese Vorlagen bei der photographischen Aufnahme auf einen no nicht aktinisch gefärbten Untergrund gelegt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE366491X | 1905-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182928C true DE182928C (de) |
Family
ID=5718318
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194757D Active DE194757C (de) | 1905-09-27 | ||
| DENDAT182928D Active DE182928C (de) | 1905-09-27 |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194757D Active DE194757C (de) | 1905-09-27 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE182928C (de) |
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-
1906
- 1906-05-22 FR FR366491A patent/FR366491A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR366491A (fr) | 1906-10-05 |
| DE194757C (de) | |
| FR7928E (fr) | 1907-11-23 |
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