DE182840C - - Google Patents

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DE182840C
DE182840C DENDAT182840D DE182840DA DE182840C DE 182840 C DE182840 C DE 182840C DE NDAT182840 D DENDAT182840 D DE NDAT182840D DE 182840D A DE182840D A DE 182840DA DE 182840 C DE182840 C DE 182840C
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DE
Germany
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bear
sleeve
spring
chisel
locking device
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DENDAT182840D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D5/00Centre punches
    • B25D5/02Automatic centre punches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 182840 KLASSE 49 Λ. GRUPPE
FRANK SPALDING in PROVIDENCE, V. St. A.
einer Sperrvorrichtung aufschlägt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1904 ab.
Die Erfindung betrifft eine Köfnervorrichtung, die sich dadurch von Bekanntem unterscheidet, daß durch Herabdrücken des oberen als Handgriff dienenden Körperteiles selbsttätig durch eine Druckfederwirkung ein Schlag auf den Meißel oder Körner ausgeübt wird. Die Vorrichtung wird durch nur eine Hand mit großer Leichtigkeit bedient, und man hat daher die andere Hand zum
ίο Festhalten des Werkstückes frei. Die Bauart ist so gewählt, daß die Vorrichtung nach außen ein handliches, zusammenhängendes Ganzes darstellt, durch das alle Innenteile vor jeder Beschädigung auch bei nachlässiger Handhabung geschützt werden. Weil die Ingangsetzung der Körnervorrichtung im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen durch Herabdrücken des oberen Teiles erfolgt, so kann man den Meißel oder Körner fest auf den anzukörnenden Punkt aufsetzen, zumal da eine Feder den Körner möglichst in seiner Ruhelage festzuhalten sucht. Durch die Federn wird nach erfolgtem Schlag durch einfaches Abheben die Körnervorrichtung wieder in ihre Anfangslage zurückgebracht. Die Auslösung der durch das Herabdrücken des Handgriffes zusammengedrückten, auf dem Bär lastenden oberen Feder erfolgt selbsttätig durch eine in der Hülse angebrachte Vorrichtung, die gleichfalls durch das Herabdrücken des Handgriffes betätigt wird. Die ganze Inbetriebsetzung und das Wiedereinsetzen in den Anfangszustand erfolgt also einfach durch starkes Aufsetzen und Abnehmen der an der Hülse festgehaltenen Körnervorrichtung.
Beiliegende Zeichnung stellt die Körnervorrichtung dar.
Fig. ι zeigt die Körnervorrichtung im Aufriß.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch dieselbe,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Bären und seiner Einstellvorrichtung.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach X-X der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine untere Ansicht des Bären,
Fig. 6 die Sperrvorrichtung in Ruhelage in Längsschnitt,
Fig. 7 die Sperrvorrichtung bei höchster Stellung des Bären im Längsschnitt.
Ein hohler zylindrischer Handgriff ist am unteren Ende mit einem hülsenförmigen Mundstück b versehen, in welchem der Meißel geführt wird. Letzterer sitzt an einer Stange c. d ist eine Sperrvorrichtung, e ist der Bär, welcher von einer mit Schraubengewinde versehenen Stange f der Höhe nach durchsetzt ist und welche die einstellbare Schlagfläche des Bären bildet. Mit g ist eine flache Metallklinke und mit /? eine flache Feder bezeichnet. Eine starke Spiralfeder i ist an dem hohlen Handgriff zwischen seinem geschlossenen Ende und der Oberfläche des Bären eingeschlossen.
In dem geschlossenen Ende al des Handgriffes befindet sich eine mittlere Öffnung a1 für die Stange /. Das offene Ende α3 des
hohlen Handgriffes ist mit Gewinde versehen, in welches das Mundstück b eingeschraubt ist, und die zylindrische Höhlung α4 ist abgesetzt, um eine Schulter α5 zu bilden. Seitlieh durch die Wandung des Handgriffes erstreckt sich nach innen eine Schraube α"; das obere Ende der Stange / besitzt einen Kopf mit geriffeltem Rande, während die äußere Fläche des Handgriffes ebenfalls geriffelt ist
ίο (a1), um denselben besser festhalten zu können. Das Mundstück b besitzt eine zylindrische Höhlung bl, die einen Absatz b2 bildet, und am oberen Ende b3 Gewinde zum Einschrauben in das untere Ende des Handgriffes.
Der Meißel c1 ist in seine Stange c eingeschraubt und kann somit ausgewechselt werden. Die Meißelstange c ist auf dem oberen Teil c2 abgesetzt, um eine Schulter c3 zu bilden. Auf dem oberen Ende des Mundstückes befindet sich eine die Meißelstange umgebende Lederscheibe c*. Den dünneren Teil c2 der Meißelstange umgibt eine schwache Spiralfeder c5, welche einerseits gegen die Schulter cs, andererseits gegen die Lederscheibe c4 drückt. Sie hat den Zweck, nach Herabdrücken der Hülse dieselbe wieder in ihre Ruhelage selbsttätig zurückzubringen. Auf das obere Ende c8 der Meißelstange c ist eine Scheibe cß geschraubt, welche eine außerhalb der Mitte liegende Öffnung besitzt. Die Sperrvorrichtung besteht aus einer zylindrischen Hülse d, deren Höhlung sich zwischen der Schulter a5 und der Lederscheibe c4 befindet.
Der zylindrische Bär e besitzt eine seitliche Nut e1, ferner eine Nut e~ zur Aufnahme des Schraubstiftes a6, um die Drehung des Bären zu verhindern, sowie eine Nut e3, in welcher die flache Feder e4 mittels Schraube e5 befestigt ist. Die Feder e4 ist am unteren Ende eG nach innen gebogen, um so durch Federdruck auf die Stange / eine zu leichte unbeabsichtigte Drehung derselben zu verhindern. Im unteren Ende des Bären befindet sich eine Kammer e8 zur Aufnahme des Kopfes der Stange/, welcher die Schlagfläche des Bären bildet. Der mit Gewinde/1 versehene Teil der Stange / ist in die mit Gewinde versehene Bohrung e7 des Bären eingeschraubt. Durch Drehen des Knopfes/4 kann der Knopf /2 verschieden eingestellt werden.
Die flache Klinke g besitzt einen schrägen Zahn gl an ihrem unteren Ende und ist am oberen Ende durch seitlich vorspringende Stifte, die in zwei Vertiefungen des Bären ruhen, drehbar gelagert. Die Feder h dient dazu, das obere Ende dieser Klinke möglichst nah an den Bären anzupressen. Infolgedessen hat der Zahn gl der Klinke g stets das Bestreben, die für die Ruhelage gezeichnete Stellung einzunehmen (Fig. 6).
In der Ruhestellung erlaubt die Hülse d, die mit ihrem unteren Ende die Lederscheibe an das innere Ende £3 des Mundstückes b anpreßt, der Klinke g sich so zu stellen, daß der Vorsprung g1 eine Hemmung für die freie Hebung der Scheibe cB und damit des Schaftes c bildet. Bei Hebung dieses Schaftes durch Aufdrücken auf die zu körnende Platte wird also mittels der Klinke auch der Bär gehoben werden müssen, dessen darüber liegende Feder i sich infolgedessen spannt. Kurz bevor nun die Scheibe c6 ihre höchste Lage erreicht hat, trifft der Vorsprung g1 der Klinke g gegen den Vorsprung d1 der Hülse d und wird durch diesen aus seiner Lage heraus in das Loch der Scheibe ce geschoben, wodurch die Verbindung zwischen dem Bär e mit dem Schaft c aufgehoben wird. Infolgedessen kann nun der durch die zusammengepreßte Feder angetriebene Bär herabfallen, wobei er auf das obere Ende c8 der Meißelstange trifft und so die Körnerspitze in die untergelegte zu körnende Platte treibt. Die Stärke des Schlages kann durch Drehen des Knopfes /4, wodurch die Schlagfläche /5 in bezug auf das obere Ende c8 der Meißelstange eingestellt wird, geregelt werden.
Befindet sich die Fläche /3 in einer Flucht mit der unteren Fläche des Bären, wie in vollen Linien in Fig. 2 angedeutet, so macht der Bär seinen vollen Hub, um den stärksten Schlag auszuführen; indem man die Fläche/3 in die mit punktierten Linien angedeutete Lage bringt, kann man die Schlagfläche für den leichtesten Schlag einstellen. Zwischen diesen beiden Stellungen lassen sich verschiedene andere erzielen und die Stärke der abzugebenden Schläge beliebig regeln. Der Meißel c1 kann zwecks Schleifens o. dgl. leicht entfernt werden.
Sobald der Druck auf den Handgriff nachläßt, kommt der Bär e zum Anschlag auf die Hülse d, der Handgriff α wird durch die Spannung der schwachen Spiralfeder c5 in seine normale Stellung gehoben und die Klinke g bewegt sich unter der Wirkung der flachen Feder h auswTärts, um ihren Zahn gl auf die Kante der öffnung in die Scheibe ce zu setzen, wenn diese sich in ihrer normalen Lage befindet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Körnervorrichtung mit einem Körner oder Meißel, auf den ein Bär nach Auslösung einer Sperrvorrichtung aufschlägt, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer Hülse (a) geführte und unter Federdruck stehende Körner oder Meißel (οΛ) durch eine innerhalb der Hülse (a) liegende
    Sperrvorrichtung (g, gx) mit einem in derselben Hülse geführten, unter der Wirkung einer Druckfeder (i) stehenden Bären (e) derart verbunden ist, daß durch Herabdrücken der Hülse die auf den Bären ruhende Druckfeder gespannt, bei Beendigung des Niederdrückens aber durch die durch das Niederdrücken selbsttätig ausgelöste Sperrvorrichtung wieder freigelassen wird, so daß der Bär mit der in seiner Feder aufgespeicherten Kraft selbsttätig auf den Kopf des Werkzeuges fällt, während beim Abnehmen der Körnervorrichtung infolge Federwirkungen alle Teile selbsttätig wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt werden.
  2. 2. Körnervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bär (e) von einer mit Schraubengewinde versehenen Stange ffJ, die unten einen die Schlagfläche des Bären bildenden Kopf ffs) trägt, durchsetzt ist, um durch Drehen der mit Handgriff versehenen Stange die Fallhöhe des Bären regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT182840D Active DE182840C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2720024A1 (fr) * 1994-05-20 1995-11-24 Wage Mecanique Outillage Outil à main pour désolidariser des moyens d'assemblage.
FR2764226A1 (fr) * 1997-06-10 1998-12-11 Soc D Mecanique Et D Outillage Outil a main, permettant d'effectuer au moins des operations de vissage/devissage et/ou de percussion, notamment sur des moyens d'assemblage
DE102010036359A1 (de) * 2010-07-13 2012-01-19 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Körner, Setzgerät mit einem Körner und Verfahren zur Verwendung des Körners

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2720024A1 (fr) * 1994-05-20 1995-11-24 Wage Mecanique Outillage Outil à main pour désolidariser des moyens d'assemblage.
FR2764226A1 (fr) * 1997-06-10 1998-12-11 Soc D Mecanique Et D Outillage Outil a main, permettant d'effectuer au moins des operations de vissage/devissage et/ou de percussion, notamment sur des moyens d'assemblage
DE102010036359A1 (de) * 2010-07-13 2012-01-19 Fischerwerke Gmbh & Co. Kg Körner, Setzgerät mit einem Körner und Verfahren zur Verwendung des Körners

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