DE182540C - - Google Patents
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- Publication number
- DE182540C DE182540C DENDAT182540D DE182540DA DE182540C DE 182540 C DE182540 C DE 182540C DE NDAT182540 D DENDAT182540 D DE NDAT182540D DE 182540D A DE182540D A DE 182540DA DE 182540 C DE182540 C DE 182540C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- rails
- running boards
- running
- parts
- Prior art date
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- Expired
Links
- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K3/00—Bicycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
3\ahe-iCi cIjcm cPa hu ι ta im \"i>
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182540 KLASSE 63 h. GRUPPE
OTTO HEINRICHS und JOHANNES WEBER in BERLIN.
Rahmen zu einem Stehmotorfahrrad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1906 ab.
Es gibt bereits Fahrräder, welche in der Weise stehend betrieben werden, daß die
Lenkstange als Antriebsvorrichtung ausgebildet ist, während das Lenken des Rades
dadurch erfolgt, daß der Fahrer das Hinterrad mit dem einen Fuße dreht.
Abgesehen, daß dieses Rad beim Fahren keinen sicheren Halt bietet, dürfte es auch
für einen auf den z. Z. üblichen Rädern ίο eingefahrenen Fahrer sehr schwer sein, die
Balance zu halten bezw. zu fahren, wodurch solche Räder von vornherein für eine praktische
Verwertung ausgeschlossen sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Stehmotorrad, das sich von diesen Rädern
dadurch unterscheidet, daß der Fahrer in normaler Stellung ruhig auf dem Rade steht,
während das Lenken in der allgemein bekannten Weise erfolgt.
Das Neue besteht in der besonderen Gestaltung des Rahmens, der in seinem vorderen
Teile unten aus zwei, oben aus einer Schiene besteht, welche sich von der Mitte
aus teilen, in zwei Armen nach unten und hinten laufen und sich dort mit den beiden
vorderen Schienen verbinden, so daß hinten vier in gleicher Ebene und parallel laufende
Schienen gebildet werden, zum Zwecke der Aufnahme des Motors bezw. der Trittbretter
und des Hinterrades.
Auf der Zeichnung ist ein solches Rad in Fig. ι in Seitenansicht dargestellt, während
Fig. 2 den Rahmen in Oberansicht und die Fig. 3 denselben schaubildlich zeigt.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, steht
der Fahrer über der hinteren Radachse auf zwei Trittbrettern a, b, die mit dem Rahmen
fest verbunden und unbeweglich sind. Die Trittbretter sowie der untere Rahmen mit
den Teilen der Antriebsvorrichtung befinden sich dabei in geringer Höhe vom Boden
entfernt.
Den unteren Teil des Gestelles bilden zwei Schienen c, d. Darüber ist eine Schiene e
angeordnet, die sich von der Mitte aus in zwei Arme/, g teilt, welche durch ihre Vereinigung
mit den Schienen c, d die Unterlage für die Trittbretter bilden.
Der Rahmen besteht demnach an den am meisten gefährdeten Stellen bei x-x aus vier
Schienen, so daß beim Fahren auf Kurven, noch viel mehr aber beim Auf- und Absteigen
von Seiten des Fahrers starke seitliche Drücke ohne Einfluß auf das Gestell bleiben. Eine Versteifung des unteren Rahmens
wird durch den dazwischen eingebauten Motor h bewirkt. Die Trittbretter hängen
unterhalb der Radachse.
Da das Motorrad keine Antretvorrichtung hat, so wird der Motor mit der Hand angedreht.
Zu diesem Zwecke sind unter den Trittbrettern zwei an diesen befestigte, starr
miteinander verbundene Stützen angeordnet, auf welche das Rad mit seinem hinteren
Teile gestellt wird.
Es ist natürlich selbstverständlich, daß der Rahmen entsprechend der Größe und der
Eigenart des Fahrers entsprechend abgeändert
Werden kann, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung verändert wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rahmen zu einem Stehmotorfahrrad, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem vorderen Teile unten zwei, oben eine Schiene bildet, welche sich von der Mitte aus teilen, in zwei Armen nach unten und hinten zulaufen und sich dort mit den beiden vorderen Schienen verbinden, so daß hinten vier in gleicher Ebene und parallel laufende Schienen gebildet werden, zum Zwecke der Aufnahme des Motors bezw. der Trittbretter und des Hinterrades.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182540C true DE182540C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=446631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182540D Expired DE182540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182540C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064141A1 (de) * | 1981-03-11 | 1982-11-10 | Takeshi Imai | Personen-Transportfahrzeug für den Individualverkehr |
| FR2617455A1 (fr) * | 1987-06-30 | 1989-01-06 | Lignones Hubert | Vehicule d'appoint a usage temporaire pour une personne occupant une station debout |
-
0
- DE DENDAT182540D patent/DE182540C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064141A1 (de) * | 1981-03-11 | 1982-11-10 | Takeshi Imai | Personen-Transportfahrzeug für den Individualverkehr |
| FR2617455A1 (fr) * | 1987-06-30 | 1989-01-06 | Lignones Hubert | Vehicule d'appoint a usage temporaire pour une personne occupant une station debout |
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