DE1820534U - Sonnenstore. - Google Patents

Sonnenstore.

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Publication number
DE1820534U
DE1820534U DE1960G0022407 DEG0022407U DE1820534U DE 1820534 U DE1820534 U DE 1820534U DE 1960G0022407 DE1960G0022407 DE 1960G0022407 DE G0022407 U DEG0022407 U DE G0022407U DE 1820534 U DE1820534 U DE 1820534U
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DE
Germany
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sun blinds
blinds according
attached
lamellas
connecting rod
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Expired
Application number
DE1960G0022407
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English (en)
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Griesser AG
Original Assignee
Griesser AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
    • E04F10/06Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
    • E04F10/0633Arrangements for fastening the flexible canopy material to the supporting structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
    • E04F10/06Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

  • G r i e s s e r A. G., Aadorf (Thurgau, Schweiz). Sonnenstore Die Neuerung betrifft eine Sonnenstore mit aufrollbare und ausstellbarer Bespannung.
  • Bei bekannten Sonnenstoren dieser Art besteht die Bespannung aus Baumwollstoff. Dieser kann wasserabstossend imprägniert sein. Er kann auch bunt, einfarbig oder mehrfarbig gemustert, z. B. gestreift sein. Es hat sich als nachteilig erwiesen, dass solche Sonnenstoren trotz der Imprägnierung nicht wetterfest sind und nicht geeignet sind, auch als Regenschutz zu dienen. Dies ist besonders nachteilig bei Sonnenstoren auf Restaurantterassen, wo es wünschenswert wäre, die Sonnenstoren bei einsetzen-... den Gewittern auch als Regenschutz verwenden zu können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Farben nicht lichtfest sind und nach kurzer Zeit absterben, wodurch die Storen unansehnlich werden. Dies wird insbesondere in der modernen Architektur als nachteilig empfungen, wo man oft ganze Wohnblöcke mit einheitlichen Sonnenstoren ausrüstet, deren intesive Farbe die Architektur des Gebäudes unterstützen oder hervorheben. Der Verschleiss der aus Baumwollstoff bestehenden Bespannung ist relativ gross und bedingt eine periodische Erneuerung, wenn das Aussehen eines Gebäudes nicht beeinträchtigt werden soll. Zudem sind diese üblichen Bespannungen aus Baumwollstoff nicht feuerfest. Sie können durch aus darüberliegenden Stockwerken geworfene brennende Zigarrettenstummel leicht beschädigt werden. Anderseits sind Sonnenstoren mit durch aneinandergereihte Metallamellen gebildeter Bespannung vorgeschlagen worden, wobei die Lamellen an ihren benachbarten Längsrändern scharnierartig ineinandergehakt und dadurch gelenkig miteinander verbunden sind. Der Materialaufwand für die Scharnier-Bördelränder ist aber relativ gross ; ferner ergibt diese Bauart meist grosse Wickeldurchmesser ; die Scharniere verursachen beim Auf-und Abwickeln unerwünschten Lärm und müssen, um nicht rasch beschädigt zu sein oder zu Klemmen genau gearbeitet sein.
  • Die vorliegende Erfindung will diese Mängel vermeiden.
  • Die erfindungsgemässe Sonnenstore, deren Bespannung aus einem Lamellenpanzer mit quer zur Aufrollrichtung verlaufenden Aluminiumlamellen besteht, ist dadurch gekennzeichnet, dass die sich teilweise überdeckenden Aluminiumlamellen mit ihrer Unterseitean in Aufrollrichtung verlaufenden Stahlbändern festgenietet sind. Die Aluminiumlamellen können gefärbt und der Panzer kann aus verschiedenfarbigen Lamellen zusammengesetzt sein, derart, dass die Lamellen ein buntes Streifenmuster bilden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung wird anhand der beiliegenden Zeichnung im folgenden näher erläutert. In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 eine Store mit durch einen Lamellenpanzer gebildeter Bespannung und mit Kniehebel-Ausstellarmen in Seitenansicht, Fig. 2 die Aufwickelwalze mit daran befestigtem Lamellenpanzer, Fig. 3 die Verbindungsstange der Ausstellarme mit daran befestigtem Lamellenpanzer, Fig. 4 eine Ansicht des Lamellenpanzers von unten.
  • Gemäss Fig. 1, sind in einer Mauernische zwei Lager 11 angeordnet, von denen nur eines sichtbar ist. An diese Lager 11 sind hintere Kniehebel 12 angelenkt und diese tragen in einem Kniegelenk 13 vordere Kniehebel 14, die ihrerseits an einer Verbindungstange 15 angelenkt sind. In der Mauernische ist ferner in nicht dargestellter Weise eine Aufwickelwalze 16 drehbar gelagert, die mittels eines ebenfalls nicht dargestellten Kurbelgetriebe in beiden Richtungen gedreht werden kann. Die Bespannung 17 ist einerseits an der Aufwickelwalze 16 und anderseits an der Verbindungsstange 15 befestigt. Diese Bespannung 17 besteht aus quer zur Aufwickelrichtung-verlaufenden, durch praktisch ebene Blechstreifen gebildeten Aluminiumlamellen 18, wobei immer die obere Lamelle die untere etwas überdeckt. Die Lamellen 18 sind mit ihrer Unterseite auf flexible Bänder 19 aus nichtrostendem Stahl aufgenietet. Die Bänder 18 sind einerseits an der Aufwickelwalze 16, andererseits an der Verbindungsstange 15 befestigt und sind auf Zugkraft belastet.
  • In Fig. 2 ist die Aufwickelwalze 16 mit teilweise auf-
    gewickeltem Lamellenpanzer in etwa natürlicher Grösse dar-
    gestellt, während in Fig. 3 im gleichen Massstab die Befe-
    15
    stigung des Lamellenpanzers an der Verbindungsstangelgezeigt
    20
    ist. Das flexible Zugband 19 ist an der Stelle ! an der Auf-
    wickelwalze 16 und an der Stelle 21 an der Verbindungsstange
    15 festgeklemmt. In den Fig. 2 und 3 ist als Zugband 19 ein
    Endzugband dargestellt und jede Lamelle 18 ist mit zwei Hohlnieten 22,23 an diesem Endzugband 19 angenietet, wobei die obere Lamelle die untere auf ein schmales Stück überdeckt.
  • Auf der Unterseite ist jedes Zugband mit einem Plastikstreifen 24 überzogen, damit die Nieten 22,23 beim Aufwickeln des Lamellenpanzers auf die Aufwickelwalze 16 auf den darunterliegenden Lamellen nicht scheuern.
  • In Fig. 4 ist ein Ausschnitt aus dem Lamellenpanzer mit zwei Lamellen 18 und den Endzugbändern 19 von der Unterseite gesehen dargestellt. Je nach der Länge der Lamellen 18 können zwischen den Endzugbändern 19 mehrere parallellaufende weitere Zugbänder 25 angeordnet sein, wobei es genügen kann, wenn die Lamellen 18 mit nur je einem Niet 22 an diesen Zugbändern befestigt sind.
  • Die einzelnen Lamellen bestehen aus dünnem, federnd biegsamem Aluminiumblech ; sie können in der Breite leicht gewölbt sein ; dadurch lässt sich der Lamellenpanzer etwas leichter aufrollen und zudem erhalten die einzelnen Lamellen in ihrer Längsrichtung erhöhte Steifigkeit. Die Lamellen sind anodisch gefärbt oder mit einem Einbrennlackanstrich versehen, was der Store ein gefälliges Aussehen und dem Lamellenpanzer Korrosionsbeständigkeit verleiht. Ein Panzer kann aus Lamellen gleicher oder verschiedener Farbe, in letzterem Fall zu einem Streifenmuster, zusammengesetzt sein.
  • Die Anwendung des beschriebenen Lamellenpanzers für eine Sonnenstore ist nicht auf die gezeigte Ausstellvorrichtung beschränkt. In Bezug auf die Ausstellvorrichtung, wie in Fig. 1 gezeigt, kann der Lamellenpanzer 17 auch oberhalb der Kniehebel 12, 14 angeordnet sein. Die Ausstellvorrichtung kann aber auch aus Scherenarmen bestehen, die durch eine Verbindungsstange miteinander verbunden sind, und an welcher die Stahlbänder des Lamellenpanzers befestigt sind, welche Ausstellvorrichtung den Vorteil aufweist, bei kleiner Fallhöhe eine grosse Ausladung aufzuweisen, was sie besonders zur Ueberdeckung von Terassenrestaurants geeignet macht.
  • Die Ausstellvorrichtung kann aber auch aus vertikal schwenkbaren Hebel-Ausstellarmen, oder einfachen geraden oder gekröpften Ausstellarmen mit einer Verbindungsstange bestehen, an welcher die Stahlbänder des Lamellenpanzers befestigt sind.
  • Die neuartige Sonnenstore ist licht-, wasser-und feuerfest und sie kann auch als Regenschutz verwendet werden. Die Verschleissfestigkeit ist viel grösser als bei den bisher bekannten Storen mit Baumwollstoffbespannung. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der aus Aluminiumlamellen gebildete Panzer die Licht-und Wärmestrahlen weniger absorbiert und stärker reflektiert als Baumwollstoff und die erfindungsgemässe Sonnenstore somit einen besseren Strahlungsschutz darstellt..
  • Die vorgesehene Befestigungsart der Lamellen auf den Stahlbändern verhindert unerwünschten Lärm beim Auf-und Abrollen des Panzers, wie er bei gelenkig verbundenen Lamellen unvermeidbar ist.
    S c h u t z a n s p r ü c h e
    Schutzansprüche

Claims (9)

1. Sonnenstore, deren aufrollbare und ausstellbare Bespannung aus einem Lamellenpanzer mit quer zur Aufroll-
richtung verlaufenden Aluminiumlamellen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die sich teilweise überdeckenden Aluminiumlamellen an in Aufrollrichtung verlaufenden Stahlbändern festgenietet sind.
2. Sonnenstore, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumlamellen flexible, mindestens annähernd ebene Blechstreifen sind.
3. Sonnenstore, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminiumlamellen anodisch gefärbt oder mit einem Einbrennlackanstrich versehen sind.
4. Sonnenstore nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lamellenpanzer aus verschiedenfarbigen Lamellen zusammengesetztist, derart, dass die Lamellen ein buntes Streifenmuster bilden.
5. Sonnenstore nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsnieten der AluminiumlameUen auf der Seite der Stahlbänder mit einem auf dem Stahlband befestigten Plastikstreifen überdeckt sind.
6. Sonnenstore nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellvorrichtung aus Kniehebel-Ausstellarmen mit einer Verbindungsstange besteht, an welcher die Stahlbänder des Lamellenpanzers befestigt sind.
7. Sonnenstore nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellvorrichtung aus Scherenarmen mit einer Verbindungsstange besteht, an welcher die Stahlbänder des Lamellenpanzers befestigt sind.
8. Sonnenstore nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellvorrichtung aus vertikal schwenkbaren Hebel-Ausstellarmen mit einer Verbindungsstange besteht, an welcher die Stahlbänder des Lamellenpanzers befestigt sind.
9. Sonnenstore nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstellvorrichtung aus vertikal schwenkbaren, geraden oder abgekröpften Ausstellarmen mit einer Verbindungsstange besteht, an welchen die Stahlbänder des Lamellenpanzers befestigt sind.
DE1960G0022407 1959-08-31 1960-07-28 Sonnenstore. Expired DE1820534U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7758359A CH373889A (de) 1959-08-31 1959-08-31 Sonnenstore

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DE1820534U true DE1820534U (de) 1960-10-27

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ID=4535810

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960G0022407 Expired DE1820534U (de) 1959-08-31 1960-07-28 Sonnenstore.

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CH (1) CH373889A (de)
DE (1) DE1820534U (de)

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Publication number Publication date
CH373889A (de) 1963-12-15

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